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- Wie finde ich Inspiration? Ein Bekenntnis und ein Buchtipp
Ich sitze vor dem leeren Blatt. Zeit zu Schreiben wäre da. Worte wollen nicht fliessen. Inhalt Was blockiert mich? - Ein Bekenntnis Mein Buchtipp für dich Dieser Text brachte die Inspiration zurück Trotz inspirierender Gespräche – mit Kunden, Freunden, ja sogar mit mir selbst– stehe ich vor der großen Frage: Was blockiert mich? - Ein Bekenntnis Zweifel nisten sich ein. Ein alter Glaubenssatz "Bin ich gut genug" lähmt mich. Die (alte) Angst mich sichtbar zu machen, hält mich (wieder einmal) zurück. Das Ergebnis: Kein neuer Blogartikel. Stattdessen mache ich: Wohltuende Spaziergänge in der Natur, praktiziere ich das «awesome body Programm» für meine persönliche Weiterentwicklung; stärke ich wunderbare Kunden mit transformierenden Gesprächen auf ihrem Weg; fröne ich meinem Hobby, inspirierende Bücher zu lesen. Siehe da. Der Schreib-Flow ist zurück. Mit einem Buchtipp für dich! Volker Schmid-Sköries beschreibt darin sein Werdegang als Unternehmer Wie er 1977 in die junge Schrotbäckerei Kaiser in Wiesbaden eintrat. Wie er 1980 den Betrieb übernahm und sukzessive zur Bio-Bäckerei-Kette ausbaute. Wie er mit seinem Unternehmen mit 330 Mitarbeitern 17 eigene Filialen und 150 weitere Verkaufsstellen beliefert. Dieser Text brachte die Inspiration zurück Der folgende Text von Rainer Maria Rilke aus dem Buch "Der Bäcker und sein Brot" hat mich inspiriert, Geduld zu haben und in die Antwort meiner Eingangsfrage "Wie finde ich Inspiration?" hineinzuleben: „Lassen sie ihren Urteilen die eigene Stille, die ungestörte Entwicklung, die, wie jeder Fortschritt, tief aus Innen kommen muss und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann. … reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt und getrost in den Stürmen des Frühlings steht ohne die Angst, dass dahinter kein Sommer kommen könnte. Er kommt doch. Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben (…) Leben sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein.“ Rainer Maria Rilke Wie bringst du dich wieder in Flow? Teile gerne deine Erfahrungen mit mir und schreibe mir eine Nachricht. Inspirierende Grüsse Jacqueline PS Liebe Leser*in. Ich haben mich entschieden, wieder in Du-Form zu schreiben. Für mich schafft es eine persönlichere Kommunikation und unterstreicht den vertrauensvollen und offenen Dialog, den ich mit dir pflegen möchte. Weiterlesen Diese Blogartikel könnten dich auch interessieren: Glücksmomente: Wie Sie Ihre psychische Gesundheit nachhaltig stärken Positive Psychologie in Aktion: Wie Sie mit stärkenden Fragen Beziehungen stärken 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind Sandwichmethode beim Feedback? Nein! Wie Sie jeden Tag zu einem freudigen, energievollen Tag machen Positiver Schatten: Wie Schatten-Coaching Ihre stärksten Führungsqualitäten sichtbar macht Die Superkraft der Empathie - 7 Schlüssel, Beziehungen positiv zu gestalten 5 effiziente Wege, wie Sie Burnout vermeiden Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben Kostenlos herunterladen Starter Guide - 7 wirksame Impulse sich selbst und andere positiv führen und glücklich leben Deine Wegbegleiterin Schön, dass du da bist. Ich bin Jacqueline Scherrer. Seit über 17 Jahren unterstütze ich Unternehmer*innen und Führungskräfte dabei, Positive Führung und Wohlbefinden zu stärken, mehr Energie und Klarheit zu aktivieren und gelingenden Wandel zu gestalten. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Gespräche sind persönlich oder online möglich – ganz nach deinen Vorlieben. Am besten erreichst du mich per E-Mail. Lass uns gemeinsam bewegen, was dich begeistert!
- Fehler machen ist Gold wert!
Mit Martin komme ich während eines Coachings auf das Thema Fehler. «Die Geschäftsleitung versteht einfach nicht, was bei uns Mitarbeitern abgeht. Drei Viertel sind unzufrieden. Die Belastung wird nicht ernst genommen: Einmal gibt es viel zu viel Arbeit, dann zu wenig. Es kann doch nicht sein, dass ich laufend Feuerwehrmann spielen muss», so erzählt er mir sichtlich frustriert. Inhalt Rätsel: Welches neue Wort entsteht? Fehler vertuschen bremst auf allen Ebenen Der Booster für Ihre Unternehmenskultur Begeistert und authentisch – Der große Patron der Schweizer Uhrenbranche Ein Arbeitsklima der Offenheit und des Vertrauens „Was soll ich bloß machen? Ich liebe meinen Job. Und auch nach 15 Jahren bin ich noch begeistert von der Branche.“ Rätsel: Welches neue Wort entsteht? «Welches Wort steckt noch in „Fehler“?», frage ich Martin und sehe förmlich, wie es in seinem Gehirn arbeitet. Wir alle lieben es ja auch noch als Erwachsene, schwierige Aufgaben zu lösen. Nach einigem Nachdenken und einem Tipp von mir findet er schließlich die Lösung. Er lächelt und ist völlig elektrisiert. Was für ein riesiges Aha-Erlebnis für ihn. Fehler vertuschen bremst auf allen Ebenen In vielen Unternehmen werden Fehler nicht toleriert. Schlimmer noch: Sie sind völlig unerwünscht und können ein sehr ungünstiges Klima schaffen. Denn was können sie alles auslösen? Wenn Mitarbeiter immer peinlich darauf achten, keine Fehler zu machen, sinken zwangsläufig ihre Produktivität und Leistungsfähigkeit. Wenn sich Mitarbeiter gegenseitig beschuldigen und aus lauter Angst vor Sanktionen die Fehler von sich weisen, wird schnell mal etwas vertuscht. Wenn Mitarbeiter verängstigt sind, erstickt dies ihre Kreativität und Eigeninitiative schon im Keim. Fehler sind Helfer Warum Fehler machen Gold wert ist Erkennen Sie nun das riesige Potential, das in Fehlern liegt? Dass sie geniale HELFER sind? Oder glauben Sie vielleicht, Edison hat die Glühbirne erfunden, ohne zu probieren, zu testen, Ideen zu verwerfen und Fehler zu machen? Fehler helfen Ihnen als Unternehmen, stetig besser zu werden, zu zeigen, wo Not am Mann ist und neue Lösungen bis hin zu Innovationen zu finden. Werfen Sie doch mal einen Blick zurück. Von Kindsbeinen an lernen wir am besten durch Fehler. Das aufgeschürfte Knie nach dem Sturz mit dem Rad hat uns z. B. klargemacht, wie wir am besten Balance halten. Der Piks in die Backe hat uns gezeigt, wie wir am besten mit dem Besteck umgehen. Sie erinnern sich gewiss noch an einiges mehr… Der Booster für Ihre Unternehmenskultur Je mehr Sie Ihren Mitarbeitern erlauben, Fehler zu machen, umso entspannter ist das Arbeitsklima (Fehler machen zu dürfen, entspannt unser ganzes Nervensystem, wie Untersuchungen eindeutig zeigen) mehr steigt der Output (im Modus zu arbeiten „ich darf Fehler machen, natürlich nicht zweimal den gleichen) steigert enorm die Produktivität und Leistungsfähigkeit und senkt massiv den Stresspegel. mehr Verantwortungsbereitschaft zeigen Ihnen Ihre Mitarbeiter. Begeistert und authentisch – Der große Patron der Schweizer Uhrenbranche Jean-Claude Biver, DER anerkannte Senior-Unternehmer der Schweizer Uhrenindustrie, würdigt jeden Fehler und noch viel verrückter: Er lädt sogar zum Fehler machen ein. Sein Vortrag, den er bei IFJ Startimpuls** hält, hat mich mehr als begeistert. Darin erzählt er vielerlei Episoden aus seinem Unternehmertum und Privatleben, die mich zutiefst berührt haben und spricht mir dabei aus der Seele. Ein Meeting der anderen Art In einem Meeting bittet er seine Führungskräfte, von ihren Fehlern zu erzählen. Alle bleiben still. Na klar, wer will sich schon vor versammelter Mannschaft eine solche Blöße geben? Was keiner weiß, Biver hat vorher seine Assistentin beauftragt, ihm Tausend-Franken-Scheine zu besorgen. Und dann offenbart er seinen geheimen Plan. Er stellt jedem CHF 1'000.00 in Aussicht, wenn er von einem Fehler erzählt und wedelt dabei fröhlich mit den Tausend-Frankenscheinen. Damit ist das Eis gebrochen. Seine Führungskräfte legen los und sind kaum mehr zu stoppen. Jean-Claude Biver lacht herzerfrischend und gibt zu, dass ihn diese Sitzung einiges gekostet hat. Aber er fügt hinzu: „…wissen Sie, wieviel Geld ich damit einsparen konnte? Weil wir auf diese Weise Fehler nicht immer und immer wieder neu gemacht haben. Und wir dadurch sogar Innovationen und ganz neue Lösungen fanden.“ Ein Arbeitsklima der Offenheit und des Vertrauens Ich will Ihnen damit natürlich nicht sagen, dass auch Sie nun zahlen müssen. Ich würde mich nur schon freuen, wenn Sie bei der nächsten Sitzung grad mutig beginnen und von Ihren Fehlern erzählen. Der Effekt ist meist, dass das Eis gebrochen wird und Ihre Führungskräfte und Mitarbeiter Ihnen folgen und es Ihnen gleichtun werden. Wenn Sie ein Umfeld kultivieren, in dem Fehler verachtet werden und sich Menschen bloß gestellt fühlen, kostet Sie dies letztlich ein Vielfaches mehr. Schlechte Stimmung, Unproduktivität bis hin zu Fluktuation können dadurch entstehen. Und all das, nur weil Fehler nicht als HELFER wahrgenommen werden. Der Juniorchef nimmt Martin staunend zur Seite Übrigens: beim unserem nächsten Treffen kommt Martin gerade von einem Meeting mit der Geschäftsleitung und ist gut gelaunt. Dort sind sie von einem Coach begleitet worden. Das Thema ist «Feedback mit Mitarbeitern» gewesen. Als die Diskussion auf das Thema Fehler kommt, fragt Martin mutig in die Runde: „Darf ich euch mal ein Rätsel stellen? Welches andere Wort ergibt sich aus dem Wort Fehler noch?“ Stille. Dazu fällt niemanden etwas ein. Da rückt Martin mit der Lösung heraus: Fehler sind Helfer und damit verblüfft er die ganze Runde. Am meisten jedoch den Coach, der offen zu gibt, dies noch nie gehört zu haben. Der Juniorchef nimmt Martin nach der Sitzung zur Seite und fragt ihn: „Woher hast du das? Das ist ja genial». Schade, dass Martin bei dieser Gelegenheit noch nicht den Mut hat, dem Chef zu erzählen, dass er sich coachen lässt. Wollen auch Sie ein Team, das Ihnen gerne folgt und wann immer nötig eine Extrameile für Sie geht? Dann lassen Sie uns sprechen. Als Coach und Beraterin habe ich in 15 Jahren vielen Unternehmern geholfen, ein wertschätzendes Arbeitsklima und einen empathischen Umgang miteinander zu etablieren. Mein letzter Kunde hatte danach ein Rekordjahr. Wollen Sie das auch? Dann schreiben Sie mir eine kurze E-Mail und lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, wohin die Reise gehen könnte. Gerne bin ich Ihre Wegbegleiterin. Weiterlesen Diese Blogartikel könnten Sie auch interessieren: Neue Führungsrolle in Sicht? Diese 5 Schritte machen dich startklar! Mehr Einfluss, weniger Stress: Entdecke den Circle of Influence Burnout verstehen – und rechtzeitig die Notbremse ziehen - Teil 1 Burnout vorbeugen – 5 Strategien & 8 Energie-Booster für ein gesundes, kraftvolles Leben - Teil 2 Was ist PERMA-Lead®? – Wie du Mitarbeitende zu mehr Leistung, Motivation und Gesundheit führst Klare Grenzen setzen - 5 Strategien für mehr Energie & Fokus Positiver Schatten: Wie Schatten-Coaching Ihre stärksten Führungsqualitäten sichtbar macht Glücksmomente: Wie Sie Ihre psychische Gesundheit nachhaltig stärken Sandwichmethode beim Feedback? - Nein! Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben 3 Buchtipps aus meiner Leseecke Worte wirken - Impuls Nr. 1 für ein gelingend-glückliches Leben Intuition - Impuls Nr. 3 für ein gelingend-glückliches Leben Kostenlos herunterladen Starter Guide - 7 wirksame Impulse sich selbst und andere positiv führen und glücklich leben Ihre Wegbegleiterin Grüezi, ich bin Jacqueline Scherrer. Seit über 15 Jahren unterstütze ich Unternehmer*innen und Führungskräfte dabei, Positive Führung und Wohlbefinden zu stärken, mehr Energie und Klarheit zu aktivieren und gelingenden Wandel zu gestalten. Ich arbeite und lebe in der schönen Ostschweiz. Wir können uns persönlich oder online treffen - ganz wie es Ihnen am besten passt. Am besten erreichen Sie mich via Mail. Lassen Sie uns gemeinsam bewegen, was Sie begeistert! Quelle ** aus urheberrechtlichen Gründen ist es nötig, dass Sie sich beim IFJ zuerst anmelden, bevor Sie das Interview von Jean-Claude Biver geniessen können.
- Klarheit statt Frust - Wie Feedback & Erwartungsgespräche Zusammenarbeit stärken
Martin ist kein Einzelfall. Viele meiner Kunden kommen nach einem fordernden Arbeitstag ins Coaching – voller Anspannung, mit einem Kopf voller Gedanken und einem Körper voller Adrenalin. So auch gestern. Inhalt Wenn Hoffnung zur Belastung wird Wissens-Impuls 1: Zwischen Hoffnung und Wunsch Führungswerkzeug 1: Feedback Wissens-Impuls 2: Er-warten und Ent-täuschung Führungswerkzeug 2: Erwartungsgespräche Fazit Wenn Hoffnung zur Belastung wird Beim Check-in während eines Spaziergangs erzählt Martin: «Ich erwarte, dass mein Chef sieht, dass wir völlig unter Wasser sind. Und das schon seit acht Monaten. Ich mache zwei Jobs gleichzeitig, weil es so lange dauerte, bis endlich eine neue Fachkraft für die Auftragsabwicklung gefunden war. 160 Überstunden, keine Lebensqualität mehr, abends nur noch erschöpft ins Bett. Wäsche, Einkauf, Freizeit – alles bleibt liegen. Ich habe das meinem Chef mehrfach gesagt. Aber er winkt ab: ‘Das kommt schon gut, wenn der neue Mitarbeiter da ist.’ Ich fühle mich überhaupt nicht ernst genommen. Einzig die Hoffnung hält mich noch am Leben.» Ein Spaziergang in der Natur hilft, Spannung abzubauen. Bewegung löst Stresshormone, und das Aussprechen der Gedanken schafft Erleichterung. Innerhalb weniger Minuten wird Martin ruhiger, sein Gesicht entspannt sich, seine Stimme wird klarer. Jetzt ist er bereit, tiefer einzusteigen – vom Erleben ins Verstehen. Wissens-Impuls 1 Zwischen Hoffnung und Wunsch – warum Aussprechen Entwicklung möglich macht Hoffnung ist ein stiller Begleiter. Sie nährt Zuversicht und gibt Halt in schwierigen Zeiten. Doch Hoffnung bleibt im Inneren – sie verändert nichts im Außen. Wer nur hofft, überlässt Entwicklung dem Zufall. Ein Wunsch hingegen ist ein ausgesprochenes Bedürfnis. Sobald du ihn formulierst, bekommt er Richtung und Wirkung. Aus Hoffnung wird Handlungsenergie. Du machst sichtbar, was dir wichtig ist – und lädst dein Gegenüber ein, mitzudenken und mitzuwirken. Das braucht Mut, denn wer Wünsche äußert, zeigt sich. Doch genau darin liegt die Kraft der Entwicklung: Nur wer sichtbar wird, kann Resonanz erzeugen und Veränderung anstoßen. Im Führungsalltag ist Feedback das Instrument, um diese Dynamik in Bewegung zu bringen. Führungswerkzeug 1 Feedback – Spiegel, Kompass und Katalysator für wirksame Zusammenarbeit Feedback ist weit mehr als Rückmeldung – es ist ein Entwicklungsinstrument. Positives Feedback stärkt, was gelingt. Es zeigt Wertschätzung und verstärkt förderliches Verhalten. Konstruktives Feedback schafft Klarheit. Es benennt, was verbessert werden kann – ohne zu bewerten, sondern mit dem Ziel, Wachstum zu ermöglichen. Gelingendes Feedback orientiert sich an drei Prinzipien: Wahrnehmung statt Urteil: Beschreibe, was du beobachtest – nicht, was du denkst. Wirkung statt Schuld: Teile, welche Wirkung das Verhalten auf dich, das Team oder den Prozess hat. Wunsch statt Vorwurf: Formuliere, was du dir künftig wünschst – klar, respektvoll und lösungsorientiert. So wird Feedback zu einem Dialog auf Augenhöhe – und zu einem echten Motor für Lernen, Motivation und Zusammenarbeit. Vom Ärgern zum Gestalten – Erwartungen klären statt hoffen Im Coaching mit Martin geht es im nächsten Schritt darum, seinen Handlungsspielraum als Führungskraft zu erweitern. Statt sich weiter über die leeren Floskeln seines Chefs zu ärgern („Das kommt schon gut, wenn …“) soll er das Gespräch aktiv suchen – mit Feedback und mit klaren Erwartungen. Denn unausgesprochene Erwartungen sind einer der größten Stolpersteine in Zusammenarbeit und Führung. Wissens-Impuls 2 Er-warten und Ent-täuschung – was Sprache über unsere Haltung verrät In „Er-warten“ steckt das Wort warten. Genau das tun wir oft: Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf etwas, das kommen soll – eine Reaktion, ein Ergebnis, ein Verhalten. Dabei binden wir unsere Energie an etwas, das (noch) nicht da ist. Kommt das Erwartete nicht, erleben wir Ent-täuschung – die Täuschung fällt weg. Wir sehen die Realität, wie sie ist. Das kann schmerzen, aber es klärt. Psychologisch betrachtet liegt darin eine Chance: Erwartungen können überprüft, neu formuliert oder losgelassen werden. So entsteht wieder Gestaltungsfreiheit. Führungswerkzeug 2 Erwartungsgespräche – Klarheit schafft Vertrauen Erwartungen sind nicht per se hinderlich. Sie werden dann hilfreich, wenn sie ausgesprochen und geteilt werden – z. B. in einem offenen Erwartungsgespräch. In solchen Dialogen geht es nicht um Forderungen, sondern um gegenseitige Klarheit: Was ist mir wichtig? Was brauche ich? Was erwartet mein Gegenüber von mir? Die Vorteile liegen auf der Hand: Missverständnisse werden vermieden, weil unausgesprochene Annahmen sichtbar werden. Vertrauen wächst, weil Offenheit und gegenseitiger Respekt spürbar sind. Zusammenarbeit wird leichter, weil Erwartungen aufeinander abgestimmt sind. Verantwortung wird geteilt, weil beide Seiten wissen, woran sie sind. Enttäuschungen nehmen ab, weil weniger Raum für falsche Vorstellungen bleibt. Wer aufhört, still zu hoffen, dass andere „schon wissen, was man meint“, und stattdessen in den offenen Austausch geht, schafft Verbindung und Wirksamkeit. Fazit: Kommunikation ist der Nährboden für Entwicklung Ob Feedback oder Erwartungsgespräch – beides sind wirksame Führungsinstrumente, die Entwicklung möglich machen: bei dir selbst, bei deinen Mitarbeitenden und in der Organisation als Ganzem. Denn Wachstum geschieht dort, wo Menschen sich zeigen, zuhören, verstehen und voneinander lernen. Hoffnung ist der Anfang. Doch erst das Gespräch verwandelt sie in Bewegung, Klarheit und gemeinsame Verantwortung. Wenn du wissen möchtest, wie du diese beiden Führungswerkzeuge in deinem Alltag wirkungsvoll einsetzen kannst, komm mit mir ins Gespräch. Stärkende Grüsse Jacqueline Weiterlesen Diese Blogartikel könnten dich auch interessieren: Äußerer Erfolg oder erfülltes Leben? Was dich wirklich gesund und glücklich macht Wenn Grübeln zur Gewohnheit wird – wie du die Spirale nach unten mit Self-Leadership stoppst Neue Führungsrolle in Sicht? Diese 5 Schritte machen dich startklar! 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- Warum Mitarbeiter oft nicht wissen, was zu tun ist – 5 Fragen, die Klarheit schaffen
Laura führt ein Team von fünf Mitarbeitenden. Sie arbeitet engagiert, denkt voraus und will Verantwortung sauber klären. Trotzdem merkt sie immer öfter, dass viel Zeit und Energie verloren geht. Nicht wegen fehlender Kompetenz. Sondern wegen fehlender Klarheit. Top-down wie bottom-up. Inhalt Warum Klarheit so oft fehlt Die fünf Fragen, die sofort Klarheit schaffen Konsequenz schlägt Perfektion Mein Schlussgedanke Vor Kurzem wurde sie von ihrem Vorgesetzten zu einem Gespräch gebeten. Ein Mitarbeiter aus ihrem Team hatte einen Auftrag nicht zur Zufriedenheit des Vorgesetzten ausgeführt. Der Ton war scharf. Die Enttäuschung gross. Meine Kundin wollte beim Gespräch dabei sein. Nicht um zu verteidigen, sondern um zu verstehen und den Mitarbeiter zu schützen. Im Coaching haben wir die Situation gemeinsam reflektiert. Ruhig. Schritt für Schritt. Dabei zeigte sich etwas, das ich seit über 20 Jahren in der Beratung immer wieder sehe: Der Auftrag war nicht klar formuliert. Kein klares Ziel. Kein Zeitrahmen. Keine gemeinsame Vorstellung vom Ergebnis. Der Mitarbeiter hatte nach bestem Wissen gearbeitet. Der Vorgesetzte hatte etwas anderes erwartet. Frust auf beiden Seiten. Und meine Kundin stand dazwischen. Unklare Kommunikation kostet Zeit. Und sie kostet Energie. Vor allem im Führungsalltag. Solche Situationen kennst du vermutlich auch. Vielleicht aus deiner Führungsrolle. Vielleicht aus Gesprächen mit deinem eigenen Chef. Vielleicht sogar aus deinem privaten Alltag. Warum Klarheit so oft fehlt Kommunikation wirkt auf den ersten Blick simpel. Wir sagen etwas. Das Gegenüber hört zu. Fertig. In der Realität ist es komplizierter. Das zeigt unter anderem das bekannte Modell von Friedemann Schulz von Thun. Es macht deutlich, dass wir mit mehreren Ebenen sprechen und mit mehreren Ebenen zuhören. Genau hier entstehen Missverständnisse. Das ist kein Zeichen von Unfähigkeit. Es ist menschlich. Was hilft, sind Rückfragen. Und klare Struktur. Die fünf Fragen, die sofort Klarheit schaffen Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Diese fünf Fragen klingen banal. Genau darin liegt ihre Kraft. Sie bringen Ordnung in Gedanken, Entscheidungen und Gespräche. Ohne lange Analysen. Ohne komplizierte Modelle. Wenn du sie konsequent nutzt, reduzierst du Missverständnisse spürbar. Und du beschleunigst die Umsetzung. Im Alltag von Führungskräften sehe ich oft gut gemeinte Ziele, die unscharf bleiben. Dann beginnt das Rätselraten. Jede Person interpretiert anders. Reibung entsteht. Vertrauen leidet. Diese fünf Fragen fordern Präzision ein: Wer ist verantwortlich? Wer ist beteiligt? Wer entscheidet? Was genau ist zu tun? Was ist das konkrete Ergebnis? Wann ist der Auftrag erledigt? Bis wann gilt welcher Meilenstein? Wo findet es statt? Wo liegt der Fokus? Wie gehen wir konkret vor? Welche Schritte sind sinnvoll? Eine große Meta‑Analyse mit über 35’000 Beschäftigten zeigt: Rollenklarheit – also zu wissen, wofür man genau verantwortlich ist – steht in engem Zusammenhang mit Leistungsfähigkeit, während Unklarheit Leistung und Wohlbefinden schwächt. Klare Auftragsklärung mit einfachen Fragen zu Verantwortlichkeiten, Ergebnissen und Vorgehen wirkt damit wie ein Schutzfaktor gegen Stress und Missverständnisse im Führungsalltag. Klarheit entlastet. Sie schafft Sicherheit. Sie stärkt Vertrauen. Sie nimmt Druck raus. Nicht nur im Team. Auch bei dir selbst. Ein Beispiel aus dem Führungsalltag Eine Geschäftsführerin sagt im Meeting: „Wir müssen mit dem Projekt endlich vorankommen.“ Gut gemeint. Aber unklar. Im nächsten Anlauf formuliert sie anders: Wer entscheidet? Sie selbst. Was ist das Ergebnis? Ein abgestimmtes Konzept. Wann? Bis nächsten Freitag, 12 Uhr. Wo liegt der Fokus? Auf Inhalt, nicht auf Design. Wie? Zwei kurze Abstimmungen im Team, dann Entscheidung. Die Wirkung ist sofort spürbar. Das Team arbeitet ruhiger. Zielgerichteter. Die Diskussionen werden kürzer. Die Verantwortung ist klar. Ein Beispiel aus dem privaten Alltag Auch ausserhalb der Arbeit wirken diese Fragen. Eine Führungskraft sagt sich: „Ich sollte mich mehr erholen.“ Ein guter Vorsatz. Und trotzdem bleibt er oft folgenlos. Mit den fünf Fragen wird er konkret: Wer ist verantwortlich? Du selbst. Was bedeutet Erholung konkret? Spazierengehen ohne Handy. Wann? Zwei Abende pro Woche. Wo? Im Wald in der Nähe. Wie? Schuhe bereitstellen, Termin im Kalender blockieren. Plötzlich wird aus einem vagen Wunsch ein umsetzbarer Schritt. Das bringt Ruhe. Und Fokus. Konsequenz schlägt Perfektion Die Stärke dieses Ansatzes liegt nicht in Perfektion. Sondern in Konsequenz. Stell dir diese Fragen jedes Mal. Kurz. Ehrlich. Ohne Ausflüchte. So führst du andere klarer. Und du führst dich selbst verlässlicher. Mein Schlussgedanke Klarheit ist kein Luxus. Sie ist eine Führungsaufgabe. Mit fünf einfachen Fragen sparst du Zeit, Nerven und Energie. Möchtest du innehalten, Klarheit gewinnen und deine Führung mit neuer Kraft ausrichten? Dann lass uns sprechen und im Kennenlerngespräch gemeinsam schauen, was dich jetzt wirklich unterstützt. Herzlich Jacqueline Literaturhinweise Schulz von Thun F., 2003. Miteinander Reden: Störungen und Klärungen - Allgemeine Psychologie der Kommunikation. Rowohlt Taschenbuch Verlag Locke, E. A., & Latham, G. P. (2002). Building a practically useful theory of goal setting and task motivation: A 35-year odyssey. American Psychologist, 57(9), 705–717. Jung, K., & Kim, T. (2017). Goal clarity, task significance, and performance: Evidence from a laboratory experiment. Journal of Public Administration Research and Theory, 27(4), 702–717. Eatough, E. M., Chang, C.-H., Miloslavic, S. A., & Johnson, R. E. (2011). A meta-analysis of work demand stressors and job performance: Examining main and moderating effects. Journal of Applied Psychology, 96(5), 972–992. Weiterlesen Diese Blogartikel könnten dich auch interessieren: Komplimente wirken stärker, als wir annehmen – was die Forschung zeigt Klarheit statt Frust - Wie Feedback & Erwartungsgespräche Zusammenarbeit stärken Äußerer Erfolg oder erfülltes Leben? Was dich wirklich gesund und glücklich macht Wenn Grübeln zur Gewohnheit wird – wie du die Spirale nach unten mit Self-Leadership stoppst Neue Führungsrolle in Sicht? Diese 5 Schritte machen dich startklar! Umgang mit Druck – wie du aus innerem Stress echte Stärke machst Innehalten statt weiterrennen: Waldbaden als Schlüssel gesunder Führung Mehr Einfluss, weniger Stress: Entdecke den Circle of Influence Burnout verstehen – und rechtzeitig die Notbremse ziehen - Teil 1 Burnout vorbeugen – 5 Strategien & 8 Energie-Booster für ein gesundes, kraftvolles Leben - Teil 2 Was ist PERMA-Lead®? – Wie du Mitarbeitende zu mehr Leistung, Motivation und Gesundheit führst Klare Grenzen setzen - 5 Strategien für mehr Energie & Fokus 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind Sandwichmethode beim Feedback? Nein! Die Superkraft der Empathie - 7 Schlüssel, Beziehungen positiv zu gestalten Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben Kostenlos herunterladen Starter Guide - 7 wirksame Impulse sich selbst und andere positiv führen und glücklich leben Deine Wegbegleiterin Schön, dass du da bist. Ich bin Jacqueline Scherrer und schaffe Raum für Führung, die Menschen aufblühen lässt. Damit du mit Klarheit, Energie und Exzellenz führst – und ins Umsetzen kommst. Entdecke hier meine 7 Impulse für Positive Leadership und ein erfülltes Leben, die wirklich etwas verändern. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Gespräche sind persönlich oder online möglich – ganz nach deinen Vorlieben. Am besten erreichst du mich per E-Mail. Lass uns gemeinsam bewegen, was dich begeistert!
- Wenn Grübeln zur Gewohnheit wird – wie du die Spirale nach unten mit Self-Leadership stoppst
Wie geht es dir gerade – eher im Flow oder im Grübel-Modus? Unsere innere Verfassung verändert sich ständig. Mal fühlen wir uns leicht und zuversichtlich, mal schwer und blockiert. Inhalt Abwärts- oder Aufwärtsspirale? Dein gesundes, energievolles Ziel-Ich Konkrete Schritte in die Aufwärtsspirale - So geht's Auch ich bin nicht immun gegen diese Spirale - Ein Einblick in meinen Alltag Schlussgedanken Dieses Wechselspiel gleicht einer Welle – und folgt oft einem bestimmten Muster: der Spiralbewegungen von Gedanken, Gefühlen, Handlungen und Erlebnissen. Die gute Nachricht: Du kannst lernen, diese innere Dynamik bewusst zu steuern – mit Positive Self-Leadership. So stärkst du deine mentale Kraft und kommst zurück in Verbindung mit dem, was dir wirklich guttut – im Business und im Privatleben. Abwärts- oder Aufwärtsspirale? - Wie Gedanken und Gefühle deine Entwicklung beeinflussen Unsere inneren Zustände sind selten neutral – sie bewegen sich meist entweder aufwärts oder abwärts. Gedanken und Emotionen verstärken sich gegenseitig – in beide Richtungen. Die Abwärtsspirale (Spiral Down) In der Abwärtsspirale verengen sich Fokus, Energie und Handlungsspielraum. Typische Anzeichen sind: Was dich runterzieht, beginnt oft im Kopf. Beispiel aus dem Berufsalltag Eine Führungskraft erhält kritisches Feedback. Statt in den Dialog zu gehen, beginnt sie zu zweifeln: „Ich bin nicht gut genug.“ Sie schläft schlechter, meidet Gespräche – die Spannungen im Team nehmen zu. Die Spirale dreht sich weiter nach unten. Beispiel aus dem Privatleben Nach einem Streit mit dem Partner zieht sich eine Frau emotional zurück. Sie grübelt über frühere Konflikte, reagiert gereizt – der nächste Konflikt ist vorprogrammiert. Wann wird aus einem Muster ein Wendepunkt? Im Leben geht es nicht darum, immer im Flow zu sein – aber darum, den eigenen Kompass mit Self-Leadership immer wieder neu auszurichten. Fragen zur Standortbestimmung Was passiert, wenn du nichts veränderst? Mit deinem Körper? Deiner Gesundheit? Deinen Beziehungen? Deinem Beruf? Deinem Bankkonto? Deinem Glück? Und: Was passiert in einem Jahr? In fünf? In zehn? Diese Fragen können herausfordernd sein – und genau das ist der Punkt: Manchmal braucht es die bewusste Konfrontation mit dem, was weh tut, um ins Handeln zu kommen. Die Aufwärtsspirale (Spiral Up) Wachsen. Blühen. Gestalten. In der Aufwärtsspirale wirken positive Emotionen wie ein Motor. Sie fördern: Positive Gedanken - grosse Wirkung. Die Aufwärtsspirale stärkt dich. Beispiel aus dem Berufsalltag Nach einem intensiven Projekt nimmt sich eine Unternehmerin bewusst Zeit für ein Erfolgstagebuch. Beim Schreiben spürt sie Stolz und Dankbarkeit. Das hebt ihre Stimmung, stärkt ihr Selbstvertrauen – und bringt neue Energie ins Tun. Beispiel aus dem Privatleben Ein Mann geht nach einem anstrengenden Tag joggen. Bewegung, Natur, frische Luft – seine Gedanken klären sich. Danach führt er ein offenes, wertschätzendes Gespräch mit seiner Partnerin. Die Nähe stärkt auch die Beziehung. Dein energievolles, gesundes Ziel-Ich Stell dir dein bestes Selbst vor – klar, konkret, lebendig. Zum Beispiel: „Ich bin gesund, erfolgreich und erfüllt. Ich strahle Lebensfreude aus und tue, was mich nährt.“ Spüre, was diese Vorstellung in dir verändert: Deine Energie Deine Entscheidungen Deine Ausstrahlung Und frage dich nochmals: Was würde sich verbessern in deinem Leben, wenn du diese Version von dir Realität werden lässt? Deine Lebensqualität? Deine Beziehungen? Deine Gesundheit? Dein Bankkonto? Dein Beruf? Konkrete Schritte in die Aufwärtsspirale - So geht's Entwicklung beginnt im Inneren – sichtbar wird sie im Leben. 1. Notiere dein altes Selbstbild Beispiel: „Ich bin erschöpft und gefangen in einer Arbeit, die mich nicht erfüllt.“ 2. Formuliere ein neues, kraftvolles Selbstbild Beispiel: „Ich bin eine lebensfreudige Frau, die Sinn und Erfüllung in ihrer Arbeit findet und gutes Geld verdient.“ 3. Reflektiere dein tägliches Verhalten Was tust du bereits, das dir guttut? Was funktioniert noch nicht – und warum? Was kannst du konkret verändern? Diese Form der bewussten Reflexion ist ein zentraler Bestandteil von Self-Leadership – du erkennst deine Muster, stärkst deine innere Klarheit und triffst neue Entscheidungen. Gedanken – Gefühle – Handlungen – Ergebnisse Die Spirale beginnt IN dir - Self-Leadership ist der Schlüssel dazu Du gestaltest deinen Weg über deine bewusste Wahl: Welche Gedanken wählst du heute? Welche Spirale willst du stärken? Self Leadership beginnt im Kopf – und wirkt sich in deinem gesamten Leben aus. Es braucht keine radikalen Schritte. Es reicht, wenn du den ersten machst. Heute. Jetzt. Auch ich bin nicht immun gegen die Spirale - Ein Einblick in meinem Alltag Auch ich kenne sie gut – diese Spiralen. Zum Beispiel im Juni 2022: Zum ersten Mal wurde Social Media für mich ein Thema. Ich spielte mit dem Gedanken, ein erstes Selfie von mir zu posten – und öffnete mich damit gleichzeitig einer neuen Welt. Während ich mich langsam vortastete, begann ich zu scrollen, zu lesen, Likes und Kommentare zu beobachten. Und da war sie plötzlich: diese leise Stimme – „Bin ich gut genug?“ Andere posten doch viel häufiger, haben schönere Bilder, schreiben klüger, wirken souveräner. Ein klassischer Moment, in dem sich eine Bin-ich-genug-Spirale anbahnte. Ich erkannte sie – und nahm mich selbst bewusst an die Hand. Mit einer Portion Milde, einem Perspektivwechsel und der Entscheidung, mich nicht mit anderen zu vergleichen, sondern mich in meinem eigenen Tempo zu zeigen. Schlussgedanken Spiralbewegungen gehören zum Leben. Entscheidend ist, dass du erkennst, wann du gegensteuerst – und wie. Du musst nicht alles allein machen. Manchmal ist es hilfreich, sich begleiten zu lassen – um neue Perspektiven zu gewinnen und den nächsten mutigen Schritt zu gehen. Ich zeige dir gerne, wie du dein Leben so gestalten kannst, dass mehr Klarheit, Energie und Wohlbefinden Raum bekommen. Ich bin nur eine Nachricht von dir entfernt. Herzliche Sommergrüsse Jacqueline Quelle Das Konzept der „Spiral Up“ und „Spiral Down“ basiert auf der Positiven Psychologie – insbesondere auf Barbara Fredricksons Broaden-and-Build-Theorie, die beschreibt, wie positive Emotionen unsere Ressourcen erweitern und langfristig Resilienz fördern. Weiterlesen Diese Blogartikel könnten dich auch interessieren: Äußerer Erfolg oder erfülltes Leben? Was dich wirklich gesund und glücklich macht Neue Führungsrolle in Sicht? Diese 5 Schritte machen dich startklar! Umgang mit Druck – wie du aus innerem Stress echte Stärke machst Innehalten statt weiterrennen: Waldbaden als Schlüssel gesunder Führung Mehr Einfluss, weniger Stress: Entdecke den Circle of Influence Burnout verstehen – und rechtzeitig die Notbremse ziehen - Teil 1 Burnout vorbeugen – 5 Strategien & 8 Energie-Booster für ein gesundes, kraftvolles Leben - Teil 2 Was ist PERMA-Lead®? – Wie du Mitarbeitende zu mehr Leistung, Motivation und Gesundheit führst Klare Grenzen setzen - 5 Strategien für mehr Energie & Fokus Positive Psychologie in Aktion: Wie Sie mit stärkenden Fragen Beziehungen stärken 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind Die Superkraft der Empathie - 7 Schlüssel, Beziehungen positiv zu gestalten Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben Kostenlos herunterladen Starter Guide - 7 wirksame Impulse sich selbst und andere positiv führen und glücklich leben Deine Wegbegleiterin Schön, dass du da bist. Ich bin Jacqueline Scherrer. Seit über 17 Jahren unterstütze ich Unternehmer*innen und Führungskräfte dabei, Positive Führung und Wohlbefinden zu stärken, mehr Energie und Klarheit zu aktivieren und gelingenden Wandel zu gestalten. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Gespräche sind persönlich oder online möglich – ganz nach deinen Vorlieben. Am besten erreichst du mich per E-Mail. Lass uns gemeinsam bewegen, was dich begeistert!
- Komplimente wirken stärker, als wir annehmen – was die Forschung zeigt
Laura* tritt ein – und ich denke nur: Wow. Ein eleganter monochromer Look in Dunkelblau. Ruhig. Stimmig. Wunderschön. Ich lächle und sage spontan: Inhalt Perspektivenwechsel: Was stärkt eigentlich andere? Die Fehlkalibrierung Komplimente wirken auch auf die Gebenden Mein Tipp - Das Komplimente-Experiment Schlussgedanke „Du siehst grossartig aus.“ Ihr Gesicht beginnt zu leuchten. „Ich liebe diese Farbe“, sagt sie. Sie strahlt. Und innerlich ist bereits etwas Entscheidendes passiert: Das Kompliment löst positive Emotionen aus. Positive Emotionen erweitern unsere Denk- und Handlungsspielräume. Dieser Effekt spielte Laura* im Coaching-Gespräch in die Karten. Sie fand erstaunlich schnell Zugang zu ihren Ressourcen – und entwickelte mit Klarheit einen guten Umgang mit einer schwierigen Führungssituation und einem bevorstehenden Meeting mit der Geschäftsleitung, das sie seit Tagen stark beschäftigte. Warum wir viel zu selten Komplimente machen, darum geht es in diesem Artikel. Perspektivenwechsel: Was stärkt eigentlich andere? Wie sich zeigt, gibt es dazu sogar Forschung. In den meisten meiner Blogartikel ging es bisher um Self-Leadership und Positive Leadership: um wirksames, gesundes und wertschätzendes Handeln, um Umgang mit Druck, erfülltes Leben, mehr Einfluss weniger Stress, die Superkraft der Empathie, die Kunst des Geniessens, Wohlbefinden, Waldbaden und Burnout-Prävention. Sie alle drehen sich um die handelnde Person. Heute möchte ich die Perspektive wechseln. Was stärkt eigentlich die Menschen um dich herum? Komplimente sind dafür ein perfektes Beispiel. Sie sind kostenlos, schnell gemacht – und erstaunlich wirksam. Warum geben wir sie dann so selten? Die Fehlkalibrierung Xuan Zhao und Nicholas Epley haben herausgefunden, dass wir systematisch unterschätzen, wie gut sich Komplimente für andere anfühlen. Gleichzeitig überschätzen wir, wie unangenehm oder peinlich sie wirken könnten. Dieses Phänomen nennt sich „Fehlkalibrierung“. Es hält uns davon ab, etwas Nettes zu sagen, weil wir uns vorstellen, unsere Worte kämen unaufrichtig oder seltsam an. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Komplimente geben Menschen das Gefühl, gesehen und wertgeschätzt zu werden. Ein paar Worte, die für uns klein wirken, können für andere eine überproportional grosse Wirkung haben. Komplimente wirken auch auf die Gebenden In einem randomisiert-kontrollierten Experiment forderten Sonja Lyubomirsky, Professorin für Psychologie und Autorin des grossartigen Buches „Glücklich sein – Warum Sie es in der Hand haben, zufrieden zu leben“, sowie ihre Forscherkolleg*innen Menschen dazu auf, kleine freundliche Handlungen für andere zu tun – kleine Gefälligkeiten, Gesten oder Komplimente. Über sechs Wochen hinweg zeigten diejenigen, die so handelten, deutlich stärkere Verbesserungen ihres psychischen Wohlbefindens als jene, die etwas Gutes nur für sich selbst taten. Wenn du ein Kompliment machst, verschönerst du also nicht nur den Tag eines anderen. Oft fühlt sich auch deine eigene Stimmung gleich ein wenig leichter an. Mein Tipp - Das Komplimente-Experiment Mach diese Woche und darüber hinaus ein kleines Experiment daraus: Nimm dir vor, jeden Tag ein oder zwei ehrliche Komplimente zu machen. Sei konkret: „Ich fand deine Idee grossartig, nach dem Essen einen Verdauungsspaziergang zu machen.“ „Diese Farbe steht dir richtig gut.“ "Wie gelassen du bei diesem ungeduldigen Kunden geblieben bist, hat mich beeindruckt.“ Beobachte danach sowohl die Reaktion deines Gegenübers als auch deine eigene Stimmung. Die Forschung zeigt: Die Wirkung hält länger an, als du vielleicht erwartest – für euch beide. Schlussgedanke Denk an das schönste Kompliment, dass du je bekommen hast. Vielleicht liegt es Jahre zurück – und trotzdem erinnerst du dich noch an die Worte. Stell dir nun vor, du würdest diese Art von Geschenk diese Woche jemand anderem machen. Und denk daran: Wir unterschätzen, wie gut sich Komplimente für andere anfühlen – und überschätzen, wie unangenehm sie wirken. Also halte dich nicht zurück. Ich wünsche dir zauberhafte Festtage mit vielen gemütlichen Momenten UND Komplimenten. Herzlich Jacqueline Literaturhinweise Boothby, E. J., & Bohns, V. K. (2021). Why a simple act of kindness is not as simple as it seems: Underestimating the positive impact of our compliments on others. Personality and Social Psychology Bulletin, 47(5), 826–840. Nelson, S. K., Layous, K., Cole, S., & Lyubomirsky, S. (2016). Do unto others or treat yourself?: The effects of prosocial and self-focused behavior on psychological flourishing. Emotion, 16(6), 850–861. Zhao, X., & Epley, N. (2021). Insufficiently complimentary? Underestimating the positive impact of compliments creates a barrier to expressing them. Journal of Personality and Social Psychology, 121(2), 239–256. Laura* ist ein fiktiver Name. Auch Details der Situation wurden zum Schutz der Privatsphäre verändert. Weiterlesen Diese Blogartikel könnten dich auch interessieren: Klarheit statt Frust - Wie Feedback & Erwartungsgespräche Zusammenarbeit stärken Äußerer Erfolg oder erfülltes Leben? Was dich wirklich gesund und glücklich macht Wenn Grübeln zur Gewohnheit wird – wie du die Spirale nach unten mit Self-Leadership stoppst Neue Führungsrolle in Sicht? Diese 5 Schritte machen dich startklar! Umgang mit Druck – wie du aus innerem Stress echte Stärke machst Innehalten statt weiterrennen: Waldbaden als Schlüssel gesunder Führung Mehr Einfluss, weniger Stress: Entdecke den Circle of Influence Burnout verstehen – und rechtzeitig die Notbremse ziehen - Teil 1 Burnout vorbeugen – 5 Strategien & 8 Energie-Booster für ein gesundes, kraftvolles Leben - Teil 2 Was ist PERMA-Lead®? – Wie du Mitarbeitende zu mehr Leistung, Motivation und Gesundheit führst Klare Grenzen setzen - 5 Strategien für mehr Energie & Fokus 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind Sandwichmethode beim Feedback? Nein! Die Superkraft der Empathie - 7 Schlüssel, Beziehungen positiv zu gestalten Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben Kostenlos herunterladen Starter Guide - 7 wirksame Impulse sich selbst und andere positiv führen und glücklich leben Deine Wegbegleiterin Schön, dass du da bist. Ich bin Jacqueline Scherrer und schaffe Raum für Führung, die Menschen aufblühen lässt. Damit du mit Klarheit, Energie und Exzellenz führst – und ins Umsetzen kommst. Entdecke hier meine 7 Impulse für Positive Leadership und ein erfülltes Leben, die wirklich etwas verändern. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Gespräche sind persönlich oder online möglich – ganz nach deinen Vorlieben. Am besten erreichst du mich per E-Mail. Lass uns gemeinsam bewegen, was dich begeistert!
- Sandwichmethode beim Feedback? Nein!
Warum Ihre Mitarbeitenden die Flucht ergreifen, wenn Sie mit der Sandwichmethode kommen Inhalt Warum Ihre Mitarbeitenden die Flucht ergreifen, wenn Sie mit der Sandwichmethode kommen 2 gute Gründe, wieso Sie das nicht tun sollten Die Lösung: Das motivierende +/-Feedback – kurz und wirkungsvoll mit Schlüsselwörtern 2 Leckerbissen zum Thema aus meinem Bücherregal Wollen Sie’s wissen? Mir stehen die Haare zu Berge, wenn ich höre, dass in Kursen regelmässig gelehrt wird, Feedback mit der «Sandwichmethode» sei das Richtige: Zuerst soll man dem Mitarbeiter etwas feedbacken, was er gut gemacht hat, dann eine Sache, die er schlecht gemacht hat und dann das Feedback wiederum mit einer guten Rückmeldung beenden. Das würde dann etwa so tönen: «Ruedi, Kunde Meier war begeistert von deinem schnellen Angebot und der einwandfreien raschen Lieferung. Deine Assistentin kam im März in Tränen aufgelöst zu mir und beklagte sich zum x-ten-Mal über deinen autoritären Führungsstil. Mir gefällt, wie du in den zwei Jahren unsere Restrukturierungspläne in deiner Abteilung stringent umgesetzt hast.» Was glauben Sie? Welche Gedanken werden Ruedi noch tage- und wochenlang präsent bleiben? Genau! «…Assistentin … in Tränen aufgelöst … dein autoritärer Führungsstil». Nun fragen wir uns doch aber ehrlich: Wollen wir das? Ist dies DIE Feedback-Kultur, die das Beste in Ihren Mitarbeitenden hervorbringt und durch die Sie sich weiterentwickeln können, ja sogar sollen? Ich nehme es Ihnen vorweg: Nein. Das ist Alte Welt! 2 gute Gründe, wieso Sie das nicht tun sollten Gewohnheiten immer wieder auf den Prüfstand stellen Wir alle kommunizieren in Mustern. Was heisst das? Wenn Max (der Vorgesetzte) seit Jahren Feedbacks mit der Sandwichmethode gibt, wird er sie immer wieder so anwenden. Zu verdanken hat er dieses Verhalten nicht nur demjenigen, der ihm das irgendwann einmal so gelernt hat, sondern vor allem seiner Gewohnheit. Gewohnheiten sind einfach Wiederholungen. Immer und immer wieder. Das tut das Gehirn, um Energie zu sparen. Ab und an sollten wir unsere Gewohnheiten jedoch auf den Prüfstand stellen. Uns fragen, ob sie denn auch die gewünschten Reaktionen beim Gegenüber auslösen. Würde Max seinen Mitarbeiter während des Feedbackgesprächs gut beobachten, würde ihm nämlich auffallen, dass seine Mimik oder Gestik auf negatives Feedback anders regiert als auf positive Rückmeldung. Vielleicht rückt sein Gegenüber mit seinem Körper plötzlich zurück, lässt die Schultern hängen, verschränkt seine Arme, wird ernst oder wirkt plötzlich abwesend. Tunnelblick – Gehirn fährt Achterbahn Unser Gehirn ist evolutionsbedingt darauf ausgerichtet, Gefahren rasch zu erkennen und zu reagieren. Früher bedeutete Gefahr, dem Säbelzahntiger im Wald zu begegnen. Heute stellt negatives Feedback zweifelsfrei eine solche Gefahr dar. Gefahr heisst für den Körper, Stresshormone auszuschütten, Blut in die Muskeln schiessen lassen, den Puls und die Atmung zu beschleunigen. Das ganze Körpersystem begibt sich in Alarmbereitschaft, um sofort das Weite suchen zu können. Wir sind jetzt im Tunnelblick-Modus. Zu Zeiten des Säbelzahntigers hiess das: Losrennen, Baum anvisieren, raufklettern, warten und wenn sich die Lage beruhigt hat, wieder runterklettern. Danach waren wir wieder entspannt und wechselten zurück in den Weitblick-Modus. Spätestens wenn Ruedi das negative Feedback hört, springt sein Gehirn in den Tunnelblick-Modus. Weil Negatives stärker wirkt als Positives, ist Ruedi auch dann noch im Tunnelblick-Modus, wenn zum Abschluss das positive Feedback kommt. Die Folge davon ist, dass er das Positive nicht mehr hört, weil sein Gehirn geflutet ist von Stresshormonen (im Tunnelblick-Modus) und Ruedi schlechte Gefühle hat. Und es kommt noch schlimmer. Weil Ruedi schon 10 Jahre im Unternehmen arbeitet und er unterdessen weiss, dass viele Führungskräfte diese veraltete Feedbackmethode anwenden, springt Ruedi schon dann in den Tunnelblick-Modus, wenn sein Chef ihn für ein Gespräch aufbietet. Weshalb? Sein Gehirn hat gespeichert, dass Gespräche mit dem Chef Feedback beinhalten. Feedback wiederum bedeutet schlechte Gefühle. Ruedi ist also in permanentem Stress, auch wenn sein Chef ihm vermeintlich doch immer zwei gute Feedbacks und «nur» ein schlechtes Feedback gibt. Die Lösung: Das motivierende +/-Feedback – kurz und wirkungsvoll mit Schlüsselwörtern Die Positive Psychologie – die Wissenschaft des gelingenden Lebens und Arbeitens – gefällt mir deshalb so gut, weil sie Menschen nicht nur stärkt, sondern ihnen ganz konkrete und einfache Methoden an die Hand gibt, die insbesondere Mitarbeitende und damit auch Unternehmen aufblühen lassen. Führung hat zu einem grossen Teil mit Kommunikation zu tun. Mit dem motivierenden Feedback können Sie klar kommunizieren, wo Verbesserungsbedarf besteht, aber auch anerkennen, was bereits gut läuft. Manche Wörter in der Kommunikation haben einen unglaublich starken Einfluss darauf, wie eine Aussage wirkt. Dem Wort «Aber» kommt im motivierenden Feedback eine Schlüsselfunktion zu. Wird es korrekt eingesetzt, ist es absolut zweckdienlich und hilfreich. Ergänzt wird das motivierende Feedback durch das Wort «zwar». Wenn Sie eine Führungsposition innehaben, wird das motivierende Feedback noch um eine gewünschte Handlung oder ein positives Zielbild erweitert. Dadurch entsteht eine «Hin-zu-Motivation». Satzstruktur mit den Schlüsselwörtern «aber» und «zwar» Satzteil vor dem «aber» – dadurch geringere Wirkung Satzteil nach dem «aber» – dadurch stärkere Wirkung gewünschte Handlung, positives Zielbild Um die Wirkung des «aber» noch zu verstärken, ist noch eine kleine Technik eingebaut. Es ist das kleine Wörtchen «zwar». Dieses Wort hat keine inhaltliche Bedeutung und macht nur Sinn in Kombination mit anderen Wörtern. Und so würde das tönen: Du warst zwar diesmal noch langsam, (1. Satzteil vor dem «aber» – dadurch geringere Wirkung) aber das Ergebnis ist wirklich perfekt. (2. Satzteil nach dem «aber» – dadurch stärkere Wirkung) Wenn du das nächste Mal noch ein wenig schneller bist, ist es perfekt. (gewünschte Handlung, positives Zielbild) Ein weiteres Beispiel Unser Meeting hat zwar länger gedauert als geplant, aber dafür haben wir jetzt eine gute Entscheidung getroffen. Wenn wir beim nächsten Mal auch noch auf unser Zeitmanagement achten, dann sind wir noch effizienter. Diese Mitarbeitenden kommen am Montag gerne zur Arbeit. Menschen, die das tun, was sie gerne tun mit Menschen, die sie gerne mögen, kommen gerne zur Arbeit. Wenn sie dann noch Vorgesetzten unterstellt sind, die sie loben und die um die Feinheiten der Kommunikation wissen, dann sind sie wahre Glückspilze. Es versteht sich von alleine, dass jene Mitarbeitenden für ihre Vorgesetzten dann auch gerne mal eine Extrameile zurücklegen. 2 Leckerbissen zum Thema aus meinem Bücherregal Zwei Experten in Europa zum Thema Positive Psychologie und Positive Leadership schätze ich ganz besonders und ich bin dankbar, von ihnen gelernt zu haben. Dr. Daniela Blickhan ist Leiterin des Inntal Instituts, Diplom-Psychologin, Coach und Trainerin und Autorin mehrerer Bücher unter anderem «Positive Psychologie» Ein Handbuch für die Praxis. Dr. Markus Ebner forscht an der Uni Wien und ist in Europa der Experte, wenn es um Positive Leadership geht. Er ist Autor mehrerer Bücher unter anderem «Positive Leadership» - Erfolgreich führen mit PERMA-Lead: die fünf Schlüssel zur High Performance gehören zu den Leckerbissen in meiner Bibliothek. Fazit: Tun Sie es nicht – oder tun Sie es doch, aber dafür richtig. Ihre Mitarbeitenden sind Ihr Kapital. Sie sind das Vermögen Ihres Unternehmens. Sie müssen gefördert und gelobt werden, sollten aber nie mit einer schlechten Kommunikation verletzt werden. Deshalb: Legen Sie die Sandwichmethode ad acta und geben Sie fortan motivierendes Feedback. Nichts einfacher als das! Wollen Sie’s wissen? Was denken Sie? Möchten Sie Ihr Führungsverhalten überprüfen? Dann empfehle ich Ihnen den PERMA-Lead-Profiler. Dieses einfache und wissenschaftlich fundierte Tool zeigt Ihnen, in welchen PERMA-Lead-Bereichen (Führungsverhalten) Sie schon aus dem vollen Potenzial schöpfen und in welchen Bereichen es noch Entwicklungspotential gibt. Online beantworten Sie verschiedene Testfragen, die Dauer beträgt zwischen 10 und 15 Minuten. Im 13-seitigen Auswertebericht werden Ihre eigenen Ergebnisse im Vergleich zu einer regelmässig aktualisierten Benchmark dargestellt. JA, ich will den PERMA-Lead-Profiler bestellen. Weiterlesen Diese Blogartikel könnten Sie auch interessieren: Neue Führungsrolle in Sicht? Diese 5 Schritte machen dich startklar! Mehr Einfluss, weniger Stress: Entdecke den Circle of Influence Burnout verstehen – und rechtzeitig die Notbremse ziehen - Teil 1 Burnout vorbeugen – 5 Strategien & 8 Energie-Booster für ein gesundes, kraftvolles Leben - Teil 2 Was ist PERMA-Lead®? – Wie du Mitarbeitende zu mehr Leistung, Motivation und Gesundheit führst Klare Grenzen setzen - 5 Strategien für mehr Energie & Fokus Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben Winterzauber statt Winterblues: Was Ihr Wohlbefinden im Winter am meisten beeinflusst Die Kunst des Geniessens: Wie Positive Psychologie Ihr Leben bereichern kann 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind Sandwichmethode beim Feedback? Nein! Positive Psychologie in Aktion: Mit stärkenden Fragen Beziehungen stärken Wie Sie jeden Tag zu einem energievollen, freudigen Tag machen Die Superkraft der Empathie: 7 Schlüssel, Beziehungen positiv zu gestalten Fehler machen ist Gold wert Kostenlos herunterladen Starter Guide - 7 wirksame Impulse sich selbst und andere positiv führen und glücklich leben Ihre Wegbegleiterin Schön, dass du da bist. Ich bin Jacqueline Scherrer und schaffe Raum für Führung, die Menschen aufblühen lässt. Damit du mit Klarheit, Energie und Exzellenz führst – und ins Umsetzen kommst. Entdecke hier meine 7 Impulse für Positive Leadership und ein erfülltes Leben, die wirklich etwas verändern. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Treffen sind persönlich oder online möglich – ganz nach Ihren Vorlieben. Am besten erreichen Sie mich per E-Mail. Lassen Sie uns gemeinsam das bewegen, was Sie begeistert! Literatur Blickhan, Daniela (2015, 2018), Positive Psychologie: Ein Handbuch für die Praxis. Paderborn: Jungfermann Verlag Ebner, Markus, (2019), Positive Leadership: Erfolgreich führen mit PERMA-Lead: die fünf Schlüssel zur High Performance: Facultas Verlags- und Buchhandels AG Hanson Rick, (2010), Das Gehirn eines Buddha: Die angewandte Neurowissenschaft von Glück, Liebe und Weisheit, 5. Aufl., www.arbor-verlag.de
- Positiver Schatten: Wie Schatten-Coaching Ihre stärksten Führungsqualitäten sichtbar macht
Positiver Schatten – so nennt C. G. Jung jene ungenutzten Stärken, die in jeder Führungspersönlichkeit schlummern und im Alltag oft übersehen werden. Eine innovative Methode, die hierbei eine transformative Rolle spielt, ist das Schatten-Coaching. Von der Rolle des Coach bis hin zu konkreten Beispielen aus meiner Coaching-Praxis werde ich Ihnen verdeutlichen, wie Schatten-Coaching Ihre Führungsfähigkeiten auf ein neues Level heben kann. Entdecken Sie, wie Sie durch das Erkennen und Nutzen Ihres "Positiven Schattens" zu einer noch erfolgreicheren Führungspersönlichkeit werden können. Inhalt Was kann beobachtet werden? Vorteile des Schatten-Coachings Abschluss eines Schatten-Coachings: Feedbackgespräch mit Entwicklungs-Impulsen Die Rolle des Coaches Erkennen und Nutzen der Positiven Schatten Schatten-Coaching in der Praxis: Martin als Beispiel 2 wirkungsvolle Führungsstrategien für Martin Der Nutzen für Martin Herkunft: Der Positive Schatten nach Carl Gustav Jung Fazit: Schatten-Coaching als Schlüssel zum Erfolg Was kann beobachtet werden? Im Schatten-Coaching richtet sich meine Aufmerksamkeit auf eine breite Palette von Bereichen, die Ihr Führungsverhalten und die Interaktionen im Unternehmen betreffen: Führungsverhalten: Wie agiert die Führungspersönlichkeit im Umgang mit Mitarbeitern, Kollegen und Kunden? Auftreten und Wirkung: Welche Wirkung hat die Persönlichkeit auf ihr Umfeld? Wie wird sie von anderen wahrgenommen? Kommunikationsverhalten: Wie gestaltet sich die Kommunikation in unterschiedlichen Situationen, sei es mit Mitarbeitern, Kunden oder anderen Anspruchsgruppen? Verhalten in herausfordernden Situationen: Wie reagiert die Führungskraft auf unerwartete und anspruchsvolle Situationen? Individuelle Schwerpunkte: Welche speziellen Aspekte möchte die Führungspersönlichkeit selbst beleuchten? Vorteile des Schatten-Coachings Das Schatten-Coaching bringt zahlreiche Vorteile mit sich: Zeiteffizienz: Das Coaching lässt sich in den Arbeitsalltag integrieren und erfordert keine separaten Zeiten. Klarheit und Feedback: Schattencoaching bietet klare Erkenntnisse und wertvolles Feedback. Bewusstwerden unbewusster Verhaltensweisen: Aufdecken von Verhaltensmustern und blinden Flecken. Praktische Weiterbildung: Praxisnahe Weiterbildung, die sich direkt auf das eigene Verhalten bezieht. Schnelle Anwendung von Tipps: Umgehende Anwendung und Überprüfung von Werkzeugen und Tipps. Bestätigung der Stärken: Stärkung des Selbstvertrauens durch Bestätigung bereits erfolgreicher Aspekte. Zeitnahe Rückmeldung: Direkte Bezugnahme auf beobachtete Situationen für maximale Effektivität. Wahrnehmungs- und Bewusstseinssteigerung: Sensibilisierung für die eigenen Stärken und die der Mitarbeiter. Stetige Persönlichkeitsentwicklung: Es fördert die Reflexion über das eigene Verhalten und unterstützt die persönliche Weiterentwicklung. Verbessertes Arbeitsklima: Offene Kommunikation und die Anerkennung von Mitarbeitenden steigern das Arbeitsklima. Geringere Fluktuation und Burnout-Risiko: Das Schattencoaching fördert die Mitarbeiterbindung und vermindert das Burnout-Risiko. Mehr dazu in Burnout verstehen – und rechtzeitig die Notbremse ziehen. Abschluss eines Schatten-Coachings: Feedbackgespräch mit Entwicklungs-Impulsen Unmittelbar im Anschluss an den Beobachtungszeitraum folgt ein Feedbackgespräch. Hierbei erläutere ich meine Beobachtungen und teile konkrete Anregungen zur persönlichen Weiterentwicklung mit. Der Schlüsselvorteil des Schattencoachings liegt in der Tatsache, dass die Führungskraft sich in ihrem natürlichen Arbeitsumfeld bewegt und so realitätsnahe Einsichten erhält. Die Rolle des Coaches im Schatten-Coaching Der Prozess des Schattencoachings beginnt mit mir als stille Beobachterin, die Unternehmer*innen über einen vereinbarten Zeitraum direkt in ihrem Arbeitsalltag begleitet. Als externe und neutrale Beobachterin nehme ich nicht nur das Offensichtliche wahr, sondern auch jene Aspekte, die im alltäglichen Geschehen oft übersehen werden. Diese scheinbar unauffälligen Beobachtungen können von entscheidender Bedeutung sein, um persönliche Stärken und Potenziale aufzudecken. Erkennen und Nutzen der Positiven Schatten Erfolgreiche Unternehmer*innen und Führungskräfte haben das Bedürfnis, auch jene Teile ihrer Persönlichkeit zu erkennen, die ihnen noch fremd sind. Diese Erkenntnis ermöglicht es ihnen, ihre zwischenmenschlichen Beziehungen stimmiger zu gestalten und die Arbeitsbeziehungen zu optimieren. Ein praktisches Beispiel verdeutlicht diesen Ansatz: Schattencoaching in der Praxis: Martin als Beispiel Martin ist ein erfolgreicher Unternehmer im Baugewerbe, welches er in zweiter Generation mit 30 Mitarbeitern führt. Im Vorgespräch mit Martin, möchte er, dass ich drei Aspekte in den Fokus nehme: Organisation und Struktur: Wie ist Martin organisiert? Führungverhalten: Wie gestaltet Martin seine Führungsrolle? Kommunikation: Wie kommuniziert Martin mit seinen Mitarbeitenden? Als Coach begleitete ich Martin einen halben Tag in seinem gewohnten Arbeitsumfeld. Dies beinhaltete unter anderem: Briefing der Mitarbeiter für ihre Arbeitseinsätze, die Wochenbesprechung mit einer Führungskraft, Pause mit dem Team, Baustellenbesuch, Telefonate mit Kunden. Schon früh fällt mir auf, dass Martin über herausragende technische Fachkompetenz verfügt. Diese Kompetenz wurde von seinen Führungskräften ständig genutzt, indem sie ihn um Lösungen für komplexe Kundenprobleme baten. Dies führte unter anderem dazu, dass das Telefon ständig klingelte, was Martin enorm stresste – ein klassisches Zeichen dafür, dass klare Grenzen fehlten (siehe dazu Klare Grenzen setzen - 5 Strategien für mehr Energie & Fokus). Schon früh fällt mir auf, dass Martin über herausragende technische Fachkompetenz verfügt. Diese Kompetenz wurde von seinen Führungskräften ständig genutzt, indem sie ihn um Lösungen für komplexe Kundenprobleme baten. Dies führte unter anderem dazu, dass das Telefon ständig klingelte, was Martin enorm stresste. Diese Beobachtungen brachten Martin wichtige Erkenntnisse. Im Feedbackgespräch wurde Martin bewusst, dass er durch diese Handlungsweise von anderen wichtigen Aufgaben abgelenkt wird. Dies ist ein Beispiel für seinen Positiven Schatten, den wir gemeinsam entdeckten. 2 wirkungsvolle Führungsstrategien für Martin Zwei wirkungsvolle Führungsstrategien, die Martin nicht nur mehr Zeit für die effektive Ausrichtung seines Unternehmens verschafften, sondern auch seine persönliche Erholung förderten: Mehr offene Fragen stellen: Martin darf vermehrt offene Fragen einsetzen (siehe auch [Positive Psychologie in Aktion: Wie Sie mit stärkenden Fragen Beziehungen stärken]), um das Potenzial seiner Mitarbeitenden zu nutzen. Mitarbeitende eigenständig Lösungen entwickeln lassen: Anstatt sofort Antworten zu geben, darf er Mitarbeitenden Raum zur eigenen Lösungsfindung geben. Diese Änderung in Martin’s Führungsverhalten stärkt nicht nur die Führungskräfte, sondern entlastet auch Martin. Die Erkenntnis, dass er mit Vertrauen und Delegieren seinen Führungskräften mehr Verantwortung zumutet und sie zufriedener und leistungsfähiger macht, wurde für ihn greifbar. Dieses Prinzip hängt eng mit dem Circle of Influence zusammen – mehr dazu in meinem Artikel Mehr Einfluss, weniger Stress: Entdecke den Circle of Influence. Der Nutzen für Martin Martin gewann durch die Führungstipps mehr Zeit für wichtige strategische Aufgaben, persönliche Interessen und Zeit, sich zu erholen. Das Feedback seiner Mitarbeitenden bestätigte, dass sie seine fortgesetzte Weiterbildung positiv aufnahmen. Als Vorbild motivierte er sie, seinem Beispiel zu folgen. Martin berichtete, dass er das Schattencoaching als angenehm empfand. Herkunft: Der Positive Schatten nach Carl Gustav Jung Die Wurzeln des Schatten-Coachings reichen bis in die Analytische Psychologie von Carl Gustav Jung. Jung prägte den Begriff des "Positiven Schattens", der für unbekannte und unentdeckte Potenziale steht. Im Schattencoaching bringen wir diese positiven Aspekte ans Licht und machen sie bewusst nutzbar. Wer zugleich seinen Schatten und sein Licht wahrnimmt, sieht sich von zwei Seiten, und damit kommt er in die Mitte. Carl Gustav Jung, Schweizer Psychiater, Begründer der analytischen Psychologie Fazit: Schatten-Coaching als Schlüssel zum Erfolg Das Schatten-Coaching eröffnet eine inspirierende und wirksame Möglichkeit, Führungspersönlichkeiten dabei zu unterstützen, verborgene Erfolgsfaktoren zu erkennen und für eine nachhaltige Entwicklung zu nutzen. Das Beispiel von Martin zeigt, wie diese Methode zu einer gesunden Lebens-Balance führen kann und das Arbeitsumfeld positiv beeinflusst. Was genau ein erfülltes Leben ausmacht, erfährst du in meinem Artikel Äußerer Erfolg oder erfülltes Leben? Was dich wirklich gesund und glücklich macht. Das Beispiel von Martin zeigt, wie diese Methode zu einer gesunden Lebens-Balance führen kann und das Arbeitsumfeld positiv beeinflusst. Sind Sie bereit, Ihre Führungskompetenz auf die nächste Stufe zu heben? Schreiben Sie mir gerne eine Mail und wir besprechen, wie ich Sie dabei bestmöglich unterstützen kann. Energievolle Grüsse Ihre Jacqueline Scherrer Weiterlesen Diese Blogartikel könnten Sie auch interessieren: Neue Führungsrolle in Sicht? Diese 5 Schritte machen dich startklar! Mehr Einfluss, weniger Stress: Entdecke den Circle of Influence Burnout verstehen – und rechtzeitig die Notbremse ziehen - Teil 1 Burnout vorbeugen – 5 Strategien & 8 Energie-Booster für ein gesundes, kraftvolles Leben - Teil 2 Was ist PERMA-Lead®? – Wie du Mitarbeitende zu mehr Leistung, Motivation und Gesundheit führst Klare Grenzen setzen - 5 Strategien für mehr Energie & Fokus Glücksmomente: Wie Sie Ihre psychische Gesundheit nachhaltig stärken Positive Psychologie in Aktion: Wie Sie mit stärkenden Fragen Beziehungen stärken 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind Sandwichmethode beim Feedback? Nein! Sandwichmethode beim Feedback? Nein! Fehler machen ist Gold wert! Die Superkraft der Empathie - 7 Schlüssel, Beziehungen positiv zu gestalten 3 Buchtipps aus meiner Leseecke Nr. 1 Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben Kostenlos herunterladen Starter Guide - 7 wirksame Impulse sich selbst und andere positiv führen und glücklich leben Ihre Wegbegleiterin Schön, dass du da bist. Ich bin Jacqueline Scherrer und schaffe Raum für Führung, die Menschen aufblühen lässt. Damit du mit Klarheit, Energie und Exzellenz führst – und ins Umsetzen kommst. Entdecke hier meine 7 Impulse für Positive Leadership und ein erfülltes Leben, die wirklich etwas verändern. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Treffen sind persönlich oder online möglich – ganz nach Ihren Vorlieben. Am besten erreichen Sie mich per E-Mail. Lassen Sie uns gemeinsam das bewegen, was Sie begeistert!
- Die Superkraft der Empathie: 7 Schlüssel, Beziehungen positiv zu gestalten
Stellen Sie sich in die Schuhe des anderen. Die Kraft des ersten Schlüssels wird oft unterschätzt, obwohl er schnell umsetzbar und äußerst wirkungsvoll ist. Im Coaching gehört er mit zu den stärksten Interventionen. Ein neuer Kunde, ich nenne ihn Martin, erzählte mir beim ersten Gespräch eine Stunde lang von seinen Gedanken, Sorgen und Belastungen. Allein mein achtsames Zuhören half ihm sehr. Zum Abschied sagte er mit einem Lächeln: "Du machst das enorm gut." – ein einfaches Kompliment, das seine Wirkung nicht verfehlte. Den Raum für Dialog öffnen Im Kontext von Führung ist der erste Schlüssel eine Fähigkeit, die den Raum öffnet, um Dialog, Verständnis und Vertrauen wachsen zu lassen – ergänzt durch die richtigen Fragen im Führungsalltag, die zusätzlich Klarheit schaffen. Nutzen Sie die Chance, durch mehr Empathie eine noch erfolgreichere und geschätztere Führungspersönlichkeit zu werden. Inhalt Was ist Empathie? 7 Schlüssel für tiefere, stärkere Beziehungen Was bringt Ihnen Empathie? Empathie praktizieren - Ausflugstipp nach Bern Was ist Empathie? Empathie ist die Fähigkeit, die Gedanken, Gefühle und Perspektiven anderer Menschen zu verstehen und nachzuempfinden. Es bedeutet, sich in die Lage anderer zu versetzen und ihre Emotionen zu erkennen, ohne dabei die eigene Perspektive aus den Augen zu verlieren. 7 Schlüssel für tiefere, stärkere Beziehungen Achtsames Zuhören Stellen Sie sicher, dass Sie aufmerksam zuhören, wenn jemand mit Ihnen spricht. Versuchen Sie, Ihre eigenen Gedanken und Gefühle beiseite zu legen und sich auf das zu konzentrieren, was die andere Person sagt. Auch gezielte, stärkende Fragen helfen, Beziehungen auf diese Weise zu vertiefen. Sich in die Lage anderer versetzen Wenn jemand Ihnen von seinen Problemen erzählt, stellen Sie sich vor, wie es wäre, wenn Sie in seiner Situation wären. Versuchen Sie, seine Gefühle und Perspektiven nachzuvollziehen. Zeigen Sie Mitgefühl Wenn Sie sehen, dass jemand traurig oder gestresst ist, zeigen Sie Mitgefühl. Bieten Sie Hilfe oder ein offenes Ohr an. Vermeiden Sie Vorurteile Vermeiden Sie es, schnell zu urteilen oder Annahmen zu treffen. Versuchen Sie, Ihre eigenen Vorurteile zu erkennen, zu stoppen und sie zu überwinden. Achten Sie auf Körpersprache Die Körpersprache anderer kann viel darüber aussagen, wie sie sich fühlen. Achten Sie auf Gesten, Mimik und Tonfall, um zu verstehen, was die andere Person wirklich sagt. Fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstehen. Zum Beispiel: «Interpretiere ich das richtig, dass du enttäuscht bist?» Verständnisvoll sein Versuchen Sie, Verständnis für die Schwierigkeiten anderer zu zeigen. Niemand ist perfekt, und jeder hat Herausforderungen im Leben zu bewältigen. Seien Sie geduldig Manchmal braucht es Zeit, um die Perspektive anderer zu verstehen. Seien Sie geduldig und geben Sie sich und anderen die Zeit, die es braucht, um Empathie zu entwickeln. Urteile nie über einen anderen, bevor du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist. Indianische Weisheit Was bringt Ihnen Empathie? Sie verstehen, was in Ihrem Gegenüber vorgeht. Sie bauen eine tiefere Beziehung zu ihnen auf. Sie stärken Beziehungen. Probleme können Sie so besser auf eine einfühlsame und konstruktive Art und Weise lösen. Verleihen Sie Ihrer Persönlichkeit mit diesen 7 Schlüsseln mehr Empathie und werden Sie eine geschätzte Führungspersönlichkeit – ganz im Sinne von Positive Leadership – oder Kollegin und Freundin in Ihrem Umfeld. Starten Sie jetzt. Ihre Jacqueline Scherrer Weiterlesen Diese Blogartikel könnten Sie auch interessieren: Was ist PERMA-Lead®? – Wie du Mitarbeitende zu mehr Leistung, Motivation und Gesundheit führst Mehr Einfluss, weniger Stress: Entdecke den Circle of Influence Klare Grenzen setzen - 5 Strategien für mehr Energie & Fokus Glücksmomente: Wie Sie Ihre psychische Gesundheit nachhaltig stärken können 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind 5 effiziente Wege, wie Sie Burnout vermeiden Positive Psychologie in Aktion: Wie Sie mit stärkenden Fragen Beziehungen stärken Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben 3 Buchtipps aus meiner Leseecke Nr. 1 Kostenlos herunterladen Starter Guide - 7 wirksame Impulse sich selbst und andere positiv führen und glücklich leben Ihre Wegbegleiterin Schön, dass du da bist. Ich bin Jacqueline Scherrer und schaffe Raum für Führung, die Menschen aufblühen lässt. Damit du mit Klarheit, Energie und Exzellenz führst – und ins Umsetzen kommst. Entdecke hier meine 7 Impulse für Positive Leadership und ein erfülltes Leben, die wirklich etwas verändern. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Treffen sind persönlich oder online möglich – ganz nach Ihren Vorlieben. Am besten erreichen Sie mich per E-Mail. Lassen Sie uns gemeinsam das bewegen, was Sie begeistert!
- Worte wirken. Immer.
Wie Sie in 2 Minuten gleich 2 Menschen glücklich machen. Und mit positiven Emotionen auf Ihr Wohlbefinden-Konto einzahlen. Peter, einem Kunden, habe ich heute die Zusammenfassung all seiner Meilensteine und Erfolge aus unserem Abschlussgespräch zugesandt. Es war ein Feuerwerk an grossartigen Etappenzielen, die er in den vergangenen 9 Monaten im Coaching erreicht hat. Mails mit einem persönlichen Schlusssatz abrunden Meine Mails schliesse ich immer mit ein paar sehr persönlichen Worten ab. Peter schrieb ich: «Möge der Glaube, die Hoffnung und der Optimismus stets an deiner Seite sein und dir all die schönen Facetten des Lebens auf ihre einzigartig-schöne Weise eröffnen». Wie du in 2 Minuten gleich 2 Menschen glücklich machst Wen könnten Sie heute mit ein paar liebevollen Worten überraschen? Per Mail. Mit einer Postkarte. Per Whatsapp. Holen Sie sich diese Person vor Ihr inneres Auge. Schreiben Sie ihr ein paar persönliche HerzensWORTE, die sie auszeichnen, erfreuen und zu ihr passen. Grossartig! Sie haben in nur 2 Minuten gerade 2 Menschen sehr glücklich gemacht. Sich selbst und den Leser Ihrer Nachricht. Worte wirken und das nachhaltig! Kurz - Knackig - Transformierend Meine Impulse für ein gelingend-glückliches Leben sind stets kurz, knackig und transformierend. Sie sollen Sie stärken, aktivieren und ermutigen, Ihr Leben so zu gestalten, wie Sie es gerne haben wollen. Nicht immer kommt man sich selbst auf die Spur, wenn es irgendwo hakt. Wenn Sie feststecken, nichts mehr geht, die negativen Gedanken überhandnehmen, dann schreiben Sie mir eine Mail. Zu zweit lässt sich das Leben einfacher in die gewünschte Richtung bewegen. Winterliche Herzensgrüsse Ihre Jacqueline Scherrer Weiterlesen Diese Blogartikel könnten Sie auch interessieren: Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben 5 effiziente Wege, wie Sie Burnout vermeiden 3 Buchtipps aus meiner Leseecke Ihre Wegbegleiterin Hallo, ich bin Jacqueline Scherrer. Seit über 15 Jahren helfe ich Unternehmer*innen und Führungskräften Positive (Selbst-)Führung zu stärken und gelingenden Wandel zu gestalten. Ich arbeite und lebe in der schönen Ostschweiz. Wir können uns persönlich oder online treffen - ganz wie es Ihnen am besten passt. Am besten erreichen Sie mich via Mail. Lassen Sie uns gemeinsam bewegen, was Sie begeistert!
- Wie Sie jeden Tag zu einem energievollen, freudigen Tag machen - Lenas Neuanfang
Als Lena in einem Gespräch mit ihrer Vorgesetzten wieder einmal den Tränen nahe ist, empfiehlt sie ihr ein Coaching. Inhalt Lena's Neuanfang Kampf mit der Vergangenheit Lena's beeindruckende Verwandlung Faktoren des beruflichen Erfolgs Schritt für Schritt zu einem erfüllenden Leben Der Schlüssel zu mehr Positivität Anleitung: Positiver Tages-Ausblick Schlussgedanken Kampf mit der Vergangenheit “Ich kann meine “altes“ Leben einfach nicht loslassen. Mein Ex-Mann geistert noch immer in meinem Kopf herum und gewisse Situationen triggern mich enorm,” erzählt Lena sichtlich bewegt in unserem ersten Gespräch. Lena’s Scheidung liegt über 15 Jahre zurück. Sie hat ihre 3 Töchter alleine groß gezogen. Lena's beeindruckende Verwandlung In den letzten sechs Monaten, seit ich Lena begleite, hat sich in ihrem Leben vieles zum Positiven verändert. „Ich bringe mich in Gesprächen ein. “Altes“ kann ich endlich loslassen und bin dankbar für die gemachten Erfahrungen. Ich bin glücklich“, sprudelt es nur so aus Lena heraus. Lena ist wirklich eine Traumkundin. Sie ist nicht nur hochmotiviert, sondern setzt auch konsequent um, was wir gemeinsam erarbeiten. Faktoren des beruflichen Erfolgs Die Wissenschaft* hat herausgefunden, dass ... nur 25 % des beruflichen Erfolgs vom IQ bestimmt werden. beeindruckende 75 % des beruflichen Erfolgs werden hingegen von Faktoren wie: durch den eigenen Optimismus, das soziale Umfeld, der persönlichen Fähigkeit beeinflusst, Stress als Herausforderung und nicht als Bedrohung zu sehen. Das bedeutet: Ein großer Teil unseres Erfolgs liegt in unserer eigenen Hand. Der Glücks-Vorteil Wenn Menschen in der Gegenwart eine positive Einstellung einnehmen, wird ein sogenannter “Glücks-Vorteil” aufgebaut. Das Gehirn liefert im positiven Zustand deutlich höhere Leistungen (mehr als 30 Prozent), als wenn es neutral oder gestresst ist. Gesteigert werden ... die Kreativität, der Energielevel und die Intelligenz Dafür verantwortlich ist die Ausschüttung des Botenstoffs Dopamin. Dieser regt alle Lernzentren im Gehirn an und ermöglicht eine bessere Anpassung an die Welt. Schritt für Schritt zu einem erfüllenden Leben Starte Sie jetzt, in der Gegenwart positiver zu werden. Unser Gehirn ist bis im Alter flexibel und anpassungsfähig. In nur 21 aufeinanderfolgenden Tagen können wir unser Gehirn trainieren und umprogrammieren, und das in nur wenigen Minuten pro Tag. Der Schlüssel zu mehr Positivität Wollen auch Sie wie Lena glücklicher leben? Diese einfache Übung hilft Ihnen dabei: Anleitung: Positiver Tages - Ausblick Schreiben Sie 21 Tage lang jeden Morgen drei positive Dinge auf: a) Auf was freue ich mich heute? b) Wie werde ich dazu beitragen? Das regelmäßige Durchführen dieser einfachen Übung kann Wunder wirken. Es hilft: verstärkt wahrzunehmen, was alles in Ihrem Alltag positiv ist. Sie erkennen, welche schönen und guten Momente Sie mit anderen teilen. Statt wie früher auf Willenskraft und Verzicht zu setzen, nutzen Sie die Kraft positiver Emotionen. Sie fördert nachhaltig gesundes Verhalten, indem sie zur Entwicklung neuer Denkmuster und Gewohnheiten, wie zum Beispiel gezielte Bewegung und bewusste Ernährung, anregt. Nichts ist schöner, als zu sehen, wie Menschen - einschliesslich mir selbst - durch einfache Übungen aufblühen. Mit dem "Positiven Tages-Ausblick" gebe ich Ihnen einen Schlüssel in die Hand, um mehr positive Emotionen in Ihr Leben zu bringen. Schlussgedanken Lenas Weg zeigt: Der 'Positive Tages-Ausblick' ist ein mächtiges Werkzeug, das die Kraft besitzt, Ihr Leben nachhaltig mit Freude und Erfolg zu erfüllen. Entfachen auch Sie diesen Funken – und machen Sie jeden Tag zu einem energievollen, freudigen Tag. Positiv-energievolle Grüsse Ihre Jacqueline Scherrer Weiterlesen Diese Blogartikel könnten Sie auch interessieren: Glücksmomente: Wie Sie Ihre psychische Gesundheit nachhaltig stärken können 5 effiziente Wege, wie Sie Burnout vermeiden Die Kunst des Geniessens: Wie Positive Psychologie Ihr Leben bereichern kann 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind Nutzen Sie Ihren positiven Schatten für Ihre Führungskompetenz Die Superkraft der Empathie - 7 Schlüssel, Beziehungen positiv zu gestalten Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben 3 Buchtipps aus meiner Leseecke Nr. 1 Kostenlos herunterladen Starter Guide - 7 wirksame Impulse sich selbst und andere positiv führen und glücklich leben Ihre Wegbegleiterin Grüezi, ich bin Jacqueline Scherrer. Seit über 15 Jahren unterstütze ich Unternehmer*innen und Führungskräfte dabei, Positive Führung und Wohlbefinden zu stärken, mehr Energie und Klarheit zu aktivieren und gelingenden Wandel zu gestalten. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Treffen sind persönlich oder online möglich – ganz nach Ihren Vorlieben. Am besten erreichen Sie mich per E-Mail. Lassen Sie uns gemeinsam das bewegen, was Sie begeistert! ________________________________________________________________________________________________________ Quelle *Shawn Anchor: Das glückliche Geheimnis besserer Arbeit https://youtu.be/fLJsdqxnZb0
- Intuition - ehrlicher Wegweiser bei wichtigen Entscheidungen
„Haben wir etwas falsch gemacht", fragen mich meine Kollegen letzte Woche sichtlich bewegt. Dein Weggang ist ein grosser Verlust für uns". "Nein, gar nicht», erwidere ich. Das war ein intuitiver Entscheid". Noch vor einigen Jahren haben mich Menschen mit grossen Augen angesehen, wenn ich über Intuition (Bauchgefühl) sprach. Oft hat man am Tisch versucht, das Thema zu wechseln. Vielleicht insgeheim gedacht, was das wohl für ein spirituelles Geschwätz sei. Intuition macht die Wahl einfacher, schneller und besser «Als ich deine Webseite aufrief, signalisierte mir meine Intuition (mein Bauchgefühl) sofort, dass du die richtige Coach für mich bist,», erzählt mir Peter bei unserem ersten Gespräch. Kunden erzählen mir, dass sie mehrere Coaches in Betracht ziehen. Ihre Wahl einen passenden Coach zu finden, treffen sie oft aufgrund ihrer Intuition (Bauchgefühls). Bauchentscheidungen basieren auf der Intelligenz des Unbewussten Die Intuition (das Bauchgefühl) ist leise und schnell. Intuition ist gefühltes Wissen: Das rasch im Bewusstsein auftaucht. Dessen tiefere Gründe uns nicht bewusst sind. Das stark genug ist, danach zu handeln. Es sind oft bessere Entscheidungen als komplexe Analysen. Mehr Zeit, Informationen und Berechnungen sind nicht immer besser. Hab den Mut, deinem Herzen und deiner Intuition zu folgen. Sie wissen irgendwie, was du werden willst. Steve Jobs Mein Buchtipp für Sie "Es gibt viele Gründe, auf ihren Bauch zu vertrauen", sagt Prof. Dr. Gerd Gigerenzer in seinem kurzweiligen Buch "Bauchentscheidungen - Die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition". Mein Youtubetipp für Sie Prof. Dr. Gigerenzer vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung berichtet im Paderborner Heinz Nixdorf MuseumsForum am 5.2.2013 über die Intelligenz des Unbewussten vor. Wann schnelle Bauchentscheidungen zu besseren Ergebnissen führen als das genaue Abwägen aller Alternativen erfahren Sie in seinem spannenden und wissenschaftlich fundierten Vortrag. Stehen Sie vor wichtigen Entscheidungen? Ich beleuchte Sie gerne mit Ihnen, damit Sie beim rausgehen aus unserem Gespräch aus tiefstem Herzen wissen, welche Entscheidung sich für Sie richtig anfühlt. Entscheidungsfreudige Grüsse Ihre Jacqueline Scherrer Weiterlesen Diese Blogartikel könnten Sie auch interessieren: Positive Psychologie in Aktion: Wie Sie mit stärkenden Fragen Beziehungen stärken Glücksmomente: Wie Sie Ihre psychische Gesundheit nachhaltig stärken können 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben 5 effiziente Wege, wie Sie Burnout vermeiden 3 Buchtipps aus meiner Leseecke Nr. 1 Ihre Wegbegleiterin Grüezi, ich bin Jacqueline Scherrer. Seit über 15 Jahren unterstütze ich Unternehmer*innen und Führungskräfte dabei, Positive Führung und Wohlbefinden zu stärken, mehr Energie und Klarheit zu aktivieren und gelingenden Wandel zu gestalten. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Treffen sind persönlich oder online möglich – ganz nach Ihren Vorlieben. Am besten erreichen Sie mich per E-Mail. Lassen Sie uns gemeinsam das bewegen, was Sie begeistert!











