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- Klare Grenzen setzen - 5 Strategien für mehr Energie & Fokus
„Ich schaffe es einfach nicht, klare Grenzen zu setzen. Kaum arbeite ich an einem Projekt, kommt schon wieder ein Anruf, eine E-Mail oder ein Teams-Call rein. Das stresst mich enorm. Ich verzettle mich in den verschiedenen Aufgaben. Am Abend bin ich frustriert und habe das Gefühl, nichts geschafft zu haben“, erzählt Martin in einem unserer Gespräche. Inhalt Seit Martin, sich diese Strategien zur Gewohnheit gemacht hat 1. Delegieren 2. Nein-Sagen 3. Überlegt und mutig sein 4. Auf die persönlichen Bedürfnisse achten 5. Zeitmanagement Du spürst, dass du oft zu viel gibst – und dir dabei Energie und Klarheit fehlen? Dich effektiv abzugrenzen, ist im hektischen Arbeitsalltag entscheidend, damit du fokussiert und leistungsstark handeln und gesund bleiben kannst. Seit Martin, Projektleiter, sich diese Strategien zur Gewohnheit gemacht hat: plant er besser, was ihm weniger Stress beschert; geht er seinen Arbeitsalltag strukturierter an; strich er (unnötige) Sitzungen; plant er Pufferzeiten ein; verfügt er über mehr Energie; hat er mehr den Weitwinkel, um in Ruhe zu arbeiten; setzt er mehr um, als er sich vorher bewusst war; fühlt er sich von seinen Kunden besser akzeptiert; ist er voller Tatendrang, Neues anzupacken. 5 Strategien klare Grenzen zu setzen Diese fünf Schlüsselstrategien helfen dir, deine Grenzen zu wahren. 1. Delegieren Delegieren ist eine essenzielle Fähigkeit für jede Führungskraft und Unternehmer*in. Es ermöglicht dir, dich auf die wichtigsten Aufgaben zu konzentrieren und gleichzeitig dein Team zu stärken. Effektives Delegieren führt zu mehr Effizienz, einer besseren Nutzung der Ressourcen und einer höheren Zufriedenheit im Team. Die zentralen Aspekte des Delegierens sind: Vertrauen in das Team aufbauen Vertraue darauf, dass deine Teammitglieder kompetent sind und die Aufgaben erfolgreich erledigen können. Delegation bedeutet, Verantwortung zu teilen und die Fähigkeiten deiner Mitarbeiter zu nutzen. Klare Anweisungen geben Achte darauf, beim Delegieren klare und präzise Anweisungen zu geben. Deine Erwartungen sollten eindeutig kommuniziert werden, damit dein Team genau weiß, was zu tun ist. Aufgaben nach Stärken verteilen Nutze die individuellen Stärken deiner Teammitglieder. Weise Aufgaben entsprechend ihrer Fähigkeiten und Kompetenzen zu, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Martins Geheimtipp Martin, der als Projektleiter eine Vielzahl von Aufgaben zu bewältigen hat, hat eine effektive Methode entwickelt, um erfolgreich zu delegieren: Aufgabenmatrix erstellen Martin erstellt regelmäßig eine Aufgabenmatrix, in der er die anstehenden Aufgaben den Stärken und Fähigkeiten seiner Teammitglieder zuordnet. Diese Übersicht hilft ihm, Aufgaben gezielt und effizient zu delegieren. Vertrauensgespräche führen Bevor Martin eine wichtige Aufgabe delegiert, führt er ein kurzes Gespräch mit dem jeweiligen Teammitglied, um sicherzustellen, dass die Erwartungen klar sind und eventuelle Fragen geklärt werden. Dies stärkt das Vertrauen und erhöht die Erfolgschancen der Aufgabe. Ergebnisse regelmäßig überprüfen Martin hat sich angewöhnt, in regelmäßigen Abständen den Fortschritt der delegierten Aufgaben zu überprüfen. Dies geschieht nicht in Form von Mikromanagement, sondern als Unterstützung und Hilfestellung, um sicherzustellen, dass das Team auf dem richtigen Weg ist. Durch diese Techniken ist Martin in der Lage, seine Aufgaben effizient zu delegieren und gleichzeitig die Entwicklung seines Teams zu fördern. Sie verdeutlichen, dass erfolgreiches Delegieren nicht nur Arbeitslast reduziert, sondern auch das gesamte Team stärkt und zu besseren Ergebnissen führt. 2. Nein-Sagen Das bewusste Nein-Sagen ist eine wichtige Fähigkeit für Unternehmer*innen und Führungskräfte, um ihre Energie und Zeit auf das Wesentliche zu konzentrieren. Es ermöglicht dir, deine Ressourcen zu schonen und sicherzustellen, dass du dich auf Projekte und Aufgaben fokussierst, die wirklich wichtig sind. Die wesentlichen Aspekte, um effektiv Nein zu sagen, sind: Klarheit über Ziele und Prioritäten Sei dir im Klaren darüber, welche Ziele du verfolgst und welche Prioritäten du setzt. Nur so kannst du fundiert entscheiden, welche Anfragen und Aufgaben du annimmst und welche du ablehnst. Selbstbewusst und respektvoll ablehnen Ein Nein muss nicht unfreundlich sein. Lerne, Anfragen freundlich, aber bestimmt abzulehnen, wenn sie nicht zu deinen Zielen passen. Dies zeigt nicht nur Selbstbewusstsein, sondern auch Respekt gegenüber deiner eigenen Zeit. Grenzen kommunizieren Teile deinen Kollegen und Geschäftspartnern klar mit, welche Aufgaben und Projekte du übernimmst und wo deine Grenzen liegen. Transparente Kommunikation hilft, Missverständnisse zu vermeiden und dein Nein besser zu verstehen. Martins Geheimtipp Martin, der als Projektleiter oft mit zahlreichen Anfragen konfrontiert wird, hat eine Technik entwickelt, die ihm hilft, effektiv Nein zu sagen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Vorab-Kriterien festlegen Martin hat für sich selbst klare Kriterien festgelegt, welche Projekte und Aufgaben er annimmt. Diese Kriterien basieren auf den strategischen Zielen seines Unternehmens und seiner eigenen beruflichen Weiterentwicklung. Anhand dieser Kriterien kann er schnell und effizient entscheiden, ob er eine Anfrage ablehnt. Standardantworten nutzen Um Zeit zu sparen, hat Martin standardisierte Antworten entwickelt, mit denen er freundlich, aber bestimmt Nein sagt. Diese Antworten beinhalten oft auch alternative Vorschläge oder die Weiterleitung der Anfrage an ein geeignetes Teammitglied, was die Ablehnung konstruktiv macht. Reflexionszeit einplanen Bevor Martin eine Entscheidung trifft, ob er eine zusätzliche Aufgabe annimmt, nimmt er sich bewusst einige Minuten Zeit, um zu überlegen, ob diese Aufgabe wirklich zu seinen aktuellen Zielen passt. Diese Reflexionszeit hilft ihm, überstürzte Zusagen zu vermeiden und sicherzustellen, dass sein Nein gut durchdacht ist. Durch diese Techniken ist Martin in der Lage, seine Energie und Zeit besser zu managen und Wichtiges vom Unwichtigem zu trennen. Sie zeigen, wie wichtig es ist, klar zu kommunizieren und bewusste Entscheidungen zu treffen, um in einer Führungsrolle erfolgreich zu sein. 3. Überlegt und mutig sein Überlegtes und mutiges Handeln ist entscheidend, um in der Führung erfolgreich zu sein und deine Ziele konsequent zu verfolgen. Es geht darum, Entscheidungen bewusst und durchdacht zu treffen, aber gleichzeitig den Mut zu haben, Risiken einzugehen, wenn es notwendig ist. Diese Kombination ermöglicht es dir, deine Grenzen zu wahren und gleichzeitig offen für neue Herausforderungen zu bleiben. Die Schlüsselkomponenten sind: Bewusste Entscheidungen treffen Nimm dir die Zeit, wichtige Entscheidungen gut zu durchdenken. Analysiere die möglichen Konsequenzen und stelle sicher, dass sie im Einklang mit deinen Zielen und Werten stehen. Mutig vorangehen Traue dich, Entscheidungen zu treffen, die nicht immer bequem sind, aber langfristig den größten Nutzen bringen. Mutig zu sein bedeutet auch, gelegentlich kalkulierte Risiken einzugehen und aus Fehlern zu lernen. Konzentration auf die eigenen Ziele Halte deine persönlichen und beruflichen Ziele stets im Blick. Konzentriere dich darauf, was für dich wirklich wichtig ist, und lass dich nicht von externen Einflüssen ablenken. Martins Geheimtipp Martin, der in seiner Rolle als Projektleiter oft vor schwierigen Entscheidungen steht, hat eine Methode entwickelt, die ihm hilft, überlegt und mutig zu handeln: Reflexion am Abend Jeden Abend nimmt sich Martin 10 Minuten Zeit, um den Tag zu reflektieren. Er analysiert, welche Entscheidungen er getroffen hat und wie diese mit seinen langfristigen Zielen übereinstimmen. Diese Reflexion hilft ihm, aus seinen Erfahrungen zu lernen und seine Entscheidungen kontinuierlich zu verbessern. Risiken kalkulieren Bevor Martin eine mutige Entscheidung trifft, erstellt er eine kurze Liste der möglichen Risiken und Vorteile. Diese Übung ermöglicht es ihm, die Chancen und Risiken besser abzuwägen und sich sicherer zu fühlen, wenn er eine Entscheidung trifft. Regelmäßige Feedback-Runden Martin organisiert monatlich eine Feedback-Runde mit seinem Team, um gemeinsam über getroffene Entscheidungen zu reflektieren, Learnings umzusetzen und zukünftige Herausforderungen zu besprechen. Dies fördert nicht nur das Vertrauen im Team, sondern hilft ihm auch, mutige Entscheidungen besser vorzubereiten. Durch diese Praktiken bleibt Martin nicht nur fokussiert auf seine Ziele, sondern entwickelt auch das Vertrauen und den Mut, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um diese zu erreichen. Sie verdeutlichen, dass überlegtes Handeln und Mut Hand in Hand gehen müssen, um in einer Führungsposition erfolgreich zu sein. 4. Auf die persönlichen Bedürfnisse achten Das achtsame Wahrnehmen und Erfüllen deiner körperlichen, geistigen und seelischen Bedürfnisse ist entscheidend für dein langfristiges Wohlbefinden und deine Leistungsfähigkeit. Indem du auf deine persönlichen Bedürfnisse achtest, kannst du Stress abbauen und deine Energie auf einem hohen Niveau halten. Zu den wesentlichen Aspekten gehören: Regelmäßige Pausen einlegen Pausen sind wichtig, um deinen Körper und Geist zu regenerieren. Plane bewusste Pausen in deinen Arbeitstag ein, in denen du dich kurz entspannen und neue Kraft tanken kannst. Ausreichend schlafen Schlaf ist die Grundlage für deine Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Achte darauf, genug Schlaf zu bekommen, um deinen Körper und Geist zu erholen und für die Herausforderungen des nächsten Tages zu stärken. Zeit für Freude und Energie tanken Plane Zeit für Aktivitäten ein, die dir Freude bereiten und dich energetisieren. Sei es ein Hobby, Zeit mit der Familie oder einfach ein Spaziergang in der Natur – diese Momente sind entscheidend, um deine innere Balance zu bewahren. Martins Geheimtipp Martin, der als Projektleiter eine hohe Verantwortung trägt, hat erkannt, wie wichtig es ist, seine persönlichen Bedürfnisse ernst zu nehmen, um im Beruflichen erfolgreich und belastbar zu bleiben. Sein besonderer Tipp: Morgendliche Routine Martin beginnt jeden Tag mit einer kurzen Meditation und einem leichten Workout. Diese Routine hilft ihm, den Tag ruhig und fokussiert zu starten, seine Gedanken zu ordnen und sich körperlich fit zu fühlen. Mittagspause ohne Ablenkung Während der Mittagspause zieht sich Martin bewusst zurück, um in Ruhe zu essen und kurz abzuschalten. Er vermeidet es, währenddessen E-Mails zu checken oder Anrufe zu tätigen, um sich ganz auf das Essen und die Erholung zu konzentrieren. Wochenend-Auszeit Am Wochenende nimmt sich Martin bewusst Zeit für seine Familie und Hobbys. Er plant Aktivitäten ein, die ihm Freude bereiten und ihn von den beruflichen Anforderungen ablenken. Diese Auszeiten geben ihm die notwendige Energie und den mentalen Abstand, um in der neuen Woche wieder voll durchzustarten. Diese Gewohnheiten ermöglichen es Martin, seine körperlichen und geistigen Ressourcen aufrechtzuerhalten, was ihm hilft, im Beruf fokussiert und effizient zu bleiben. Sie verdeutlichen, wie wichtig es ist, bewusst auf sich selbst zu achten, um langfristig gesund, ausgeglichen und erfolgreich zu sein. 5. Zeitmanagement Der Tag hat 24 Stunden. Die Zeit kannst du nicht managen. Deine Energie schon! Wie du deine Energie managt wirkt sich unmittelbar auf dein Zeitmanagement aus. Es ermöglicht dir, deine Ressourcen optimal zu nutzen und Überlastung zu vermeiden. Die folgenden Werkzeuge tragen dazu bei: Prioritäten setzen Konzentriere dich auf die wichtigsten Aufgaben, die den größten Einfluss auf deine Ziele haben. Nicht alles ist gleich wichtig, daher ist es entscheidend, klare Prioritäten zu setzen. Realistische Zeitpläne erstellen Plane deine Aufgaben und Projekte realistisch. Achte darauf, dass du genug Zeit für jede Aufgabe einräumst, um sie gründlich und ohne unnötigen Stress zu erledigen. Pufferzeiten einbauen Unvorhergesehene Ereignisse und Störungen gehören zum Arbeitsalltag. Indem du Pufferzeiten in deinen Zeitplan einbaust, bleibst du flexibel und kannst auf spontane Anforderungen reagieren, ohne deinen gesamten Zeitplan durcheinanderzubringen. Positive Emotionen aktivieren Ein Foto als Gedankenstütze auf dem Schreibtisch, ein Telefonat, Bilder in deiner Mediathek oder ein gemeinsames Mittagessen mit jemandem, den du schätzt, um eine besonders schöne Ferienerinnerung zu teilen – all das hält deine Ferienserinnerungen lebendig und dient dir als Strategie, Stress zu reduzieren. Martins Geheimtipp Martin, ein erfahrener Projektleiter, hat eine besondere Strategie entwickelt, um seine Energie nach den Ferien auf einem hohen Niveau zu halten und fokussiert zu arbeiten. Er blockt sich im Kalender jeweils zwei Tage nach den Ferien, in denen keine Meetings oder externe Termine stattfinden. Diese Zeit nutzt er, um: Einen ersten Überblick zu verschaffen Er nimmt sich die Zeit, um den Stand seiner Projekte zu analysieren und zu verstehen, was in seiner Abwesenheit geschehen ist. Aufgaben zu priorisieren Nachdem er den Überblick gewonnen hat, legt er die wichtigsten Aufgaben und nächsten Schritte fest. E-Mails zu beantworten Martin geht systematisch durch seinen Posteingang, um dringende Angelegenheiten zu klären und unwichtige Nachrichten zu filtern. Diese Methode hilft ihm, stressfrei in den Arbeitsalltag zurückzukehren, seine Energie hoch zu halten und mit Freude und Fokus an seine Aufgaben heranzugehen. Es zeigt, wie wichtig es ist, sich nach den Ferien ausreichend Zeit für die Rückkehr in den Arbeitsrhythmus zu nehmen, um langfristig erfolgreich und gesund zu bleiben. Du spürst, dass du oft zu viel gibst – und dir dabei Energie und Klarheit fehlen? Im Excellence-Coaching findest du Raum, um deine persönlichen Grenzen zu klären und deine Energie gezielt einzusetzen – für mehr Präsenz, Wirksamkeit und innere Ruhe im Führungsalltag. Oder du stärkst dein Team mit einem meiner I mpuls-Workshops für Positive Selbstführung und Positive Leadership : Tage, die euch als Team stärken, den Austausch auf Augenhöhe unter Führungspersönlichkeiten fördern und dir sofort anwendbare Werkzeuge für mehr Energie, Klarheit und Positive Führung an die Hand geben. Warte nicht, bis deine Energie aufgebraucht ist – setz jetzt bewusst den nächsten Schritt. Herzliche Grüsse Jacqueline Weiterlesen Diese Blogartikel könnten dich auch interessieren: Neue Führungsrolle in Sicht? Diese 5 Schritte machen dich startklar! Was ist PERMA-Lead®? – Wie du Mitarbeitende zu mehr Leistung, Motivation und Gesundheit führst Mehr Einfluss, weniger Stress: Entdecke den Circle of Influence Klare Grenzen setzen - 5 Strategien für mehr Energie & Fokus Glücksmomente: Wie Sie Ihre psychische Gesundheit nachhaltig stärken Positive Psychologie in Aktion: Wie Sie mit stärkenden Fragen Beziehungen stärken 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind Sandwichmethode beim Feedback? Nein! Nutzen Sie Ihren positiven Schatten für Ihre Führungskompetenz Die Superkraft der Empathie - 7 Schlüssel, Beziehungen positiv zu gestalten 5 effiziente Wege, wie Sie Burnout vermeiden Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben Kostenlos herunterladen Starter Guide - 7 wirksame Impulse sich selbst und andere positiv führen und glücklich leben Deine Wegbegleiterin Schön, dass du da bist. Ich bin Jacqueline Scherrer und schaffe Raum für Führung, die Menschen aufblühen lässt. Damit du mit Klarheit, Energie und Exzellenz führst – und ins Umsetzen kommst. Entdecke hier meine 7 Impulse für Positive Leadership und ein erfülltes Leben , die wirklich etwas verändern.. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Gespräche sind persönlich oder online möglich – ganz nach deinen Vorlieben. Am besten erreichst du mich per E-Mail . Lass uns gemeinsam bewegen, was dich begeistert!
- Neue Fuehrungsrolle in Sicht? Diese 5 Schritte machen dich startklar!
Du stehst kurz davor, in eine neue Führungsrolle zu starten – so wie Martin. Er bereitet sich auf seinen nächsten Karriereschritt vor und fragt sich: Was gilt es VOR dem ersten Tag zu beachten? Inhalt Ausbildung oder Learning by Doing? Was du VOR dem Start in die Führung beachten solltest - 5 Schritte machen dich startklar Fazit: Gute Vorbereitung ist der Schlüssel Du führst – aber wie wirkt das eigentlich auf andere? Beförderungen kommen oft überraschend – sei es, weil man fachlich überzeugt hat, sich engagiert oder weil einfach der richtige Moment gekommen ist. Doch während die Freude über die neue Herausforderung groß ist, bleibt eine Frage oft unbeantwortet: Bin ich überhaupt vorbereitet? Viele meiner Kund:innen freuen sich auf ihre neue Führungsrolle. Doch führen? Das haben sie meist nie gelernt. Ausbildung oder Learning by Doing? Wie also starten? Ich lege großen Wert auf fundierte Ausbildung – sie muss jedoch effizient und praxisnah sein. Eine Kundin, die mich zu diesem Thema kontaktierte, entschied sich für ein maßgeschneidertes Coaching bei mir. Ob und welche Führungsausbildung für sie infrage kommt, lässt sie sich noch offen und erkundet ihre Möglichkeiten. Eric Schmidt, ehemaliger CEO von Google, und Bill Gates, Gründer von Microsoft, sagen es beide ganz klar: „Everyone needs a coach " Warum? Eine Coachin ist eine neutrale Vertrauensperson , die zuhört, blinde Flecken erkennt und wertschätzend den Spiegel vorhält. Sie stellt die richtigen Fragen, damit man alte Muster durchbrechen kann, neue Wege mutig geht und Herausforderungen reflektieren kann – ohne Bewertung durch Kollegen oder Vorgesetzte. Ein CEO eines größeren KMU in einem unserer Gespräche: „In meinem Arbeitsalltag kann ich meinen Emotionen nicht einfach freien Lauf lassen“ , sagt er mit Tränen in den Augen – sichtlich bewegt, weil ihn ein aktuelles Thema auf der Herzensebene berührt. Genau hier unterstützt Coaching: Es öffnet und hält einen sicheren Raum, um den Führungsstil, Unsicherheiten, Erfolgserlebnisse und Entscheidungen gemeinsam zu reflektieren. Die erste Spur ziehen – Parallelen zum Führungsstart Die erste Spur auf der schwarzen Piste zu ziehen, erfordert Mut, die richtige Technik, Balance und eine klare Richtung – genauso wie der Einstieg in eine neue Fuehrungsrolle. Ohne vorgefertigte Spuren musst du deinen eigenen Weg finden, Entscheidungen treffen und Sicherheit ausstrahlen, damit andere folgen können. Wer mit Fokus, Vertrauen und der richtigen Technik startet, legt die Basis für eine erfolgreiche Fahrt – oder eben für eine souveräne Führung. Was du VOR dem Start in die Führung beachten solltest 1. Klärung der eigenen Rolle und Erwartungen Welche Verantwortung und Ziele sind mit der Rolle verbunden? Welche Rahmenbedingungen und Erwartungen gibt es von der Geschäftsleitung? Wo gibt es Gestaltungsspielraum? 2. Verständnis der Teamdynamik und Unternehmenskultur Wie ist die aktuelle Stimmung im Team? Gibt es Spannungen? Welche informellen Hierarchien oder Schlüsselpersonen gibt es? Was läuft gut, was sollte sich ändern? 3. Strategie für die Kommunikation der Veränderung Wie wird die Übernahme der Rolle kommuniziert (persönlich, per E-Mail, Meeting)? Welche Botschaft soll vermittelt werden (Vision, Werte, Führungsstil)? Wie können mögliche Widerstände frühzeitig erkannt und angesprochen werden? 4. Reflexion der eigenen Haltung und des Führungsstils Welche Werte und Prinzipien prägen meine Führung? Wie kann ich von Anfang an Vertrauen aufbauen? Setze ich auf einen sanften Übergang oder auf neue Impulse? 5. Sich selbst gut vorbereiten – persönlich und emotional Wie fühle ich mich persönlich mit der neuen Rolle? Gibt es innere Blockaden oder Unsicherheiten, die reflektiert werden sollten? Welche ersten Schritte helfen, sich selbst in der Rolle wohlzufühlen? Ach übrigens… Martin hat die Zeit genutzt, um sich in einem intensiven Coaching-Gespräch auf seine neue Führungsrolle vorzubereiten, die er im April 2025 antritt. Sichtlich erleichtert und mit großer Vorfreude meinte er beim Abschied: „Gute Vorbereitung ist fast alles.“ Fazit: Gute Vorbereitung ist der Schlüssel Der Einstieg in eine Führungsrolle ist mehr als ein neuer Job – er ist ein echter Transformationsprozess. Wer sich im Vorfeld mit Erwartungen, Kommunikation und Führungsstil auseinandersetzt, startet klarer, souveräner und mit mehr Vertrauen in sich und andere. Denk dran: Die erste Spur setzt die Richtung. 😉 Du führst – aber wie wirkt das eigentlich auf andere? Der PERMA-Lead Profiler liefert dir eine wissenschaftlich fundierte Standortbestimmung: ehrliches, klares Feedback zu deinem Führungsstil – mit Blick auf deine Stärken und dein Entwicklungspotenzial. Ein starker erster Schritt zu mehr Zufriedenheit, Wirkung und gesunder Führung. 👉 Mehr zum PERMA-Lead Profiler erfährst du hier. Bist du bereit, deine Spur bewusst zu setzen? Dann investiere in deine Vorbereitung – ob durch Reflexion, Austausch oder den PERMA-Lead Profiler kombiniert mit einem Excellene-Coaching. Denn wer gezielt startet, führt mit Klarheit und Leichtigkeit. Herzliche Grüße Jacqueline Weiterlesen Diese Blogartikel könnten dich auch interessieren: Mehr Einfluss, weniger Stress: Entdecke den Circle of Influence Innehalten statt weiterrennen: Waldbaden als Schlüssel gesunder Führung Burnout verstehen – und rechtzeitig die Notbremse ziehen - Teil 1 Burnout vorbeugen – 5 Strategien & 8 Energie-Booster für ein gesundes, kraftvolles Leben - Teil 2 Was ist PERMA-Lead®? – Wie du Mitarbeitende zu mehr Leistung, Motivation und Gesundheit führst Klare Grenzen setzen - 5 Strategien für mehr Energie & Fokus Führungsalltag leicht gemacht - 10 Strategien, schwierige Situationen zu meistern Glücksmomente: Wie Sie Ihre psychische Gesundheit nachhaltig stärken Positive Psychologie in Aktion: Wie Sie mit stärkenden Fragen Beziehungen stärken 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind Sandwichmethode beim Feedback? Nein! Nutzen Sie Ihren positiven Schatten für Ihre Führungskompetenz Die Superkraft der Empathie - 7 Schlüssel, Beziehungen positiv zu gestalten Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben Kostenlos herunterladen Starter Guide - 7 wirksame Impulse sich selbst und andere positiv führen und glücklich leben Deine Wegbegleiterin Schön, dass du da bist. Ich bin Jacqueline Scherrer und schaffe Raum für Führung, die Menschen aufblühen lässt. Damit du mit Klarheit, Energie und Exzellenz führst – und ins Umsetzen kommst. Entdecke hier meine 7 Impulse für Positive Leadership und ein erfülltes Leben , die wirklich etwas verändern. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Gespräche sind persönlich oder online möglich – ganz nach deinen Vorlieben. Am besten erreichst du mich per E-Mail . Lass uns gemeinsam bewegen, was dich begeistert!
- Komplimente wirken stärker, als wir annehmen – was die Forschung zeigt
Laura* tritt ein – und ich denke nur: Wow. Ein eleganter monochromer Look in Dunkelblau. Ruhig. Stimmig. Wunderschön. Ich lächle und sage spontan: Inhalt Perspektivenwechsel: Was stärkt eigentlich andere? Die Fehlkalibrierung Komplimente wirken auch auf die Gebenden Mein Tipp - Das Komplimente-Experiment Schlussgedanke „Du siehst grossartig aus.“ Ihr Gesicht beginnt zu leuchten. „Ich liebe diese Farbe“, sagt sie. Sie strahlt. Und innerlich ist bereits etwas Entscheidendes passiert: Das Kompliment löst positive Emotionen aus. Positive Emotionen erweitern unsere Denk- und Handlungsspielräume. Dieser Effekt spielte Laura* im Coaching-Gespräch in die Karten. Sie fand erstaunlich schnell Zugang zu ihren Ressourcen – und entwickelte mit Klarheit einen guten Umgang mit einer schwierigen Führungssituation und einem bevorstehenden Meeting mit der Geschäftsleitung, das sie seit Tagen stark beschäftigte. Warum wir viel zu selten Komplimente machen, darum geht es in diesem Artikel. Perspektivenwechsel: Was stärkt eigentlich andere? Wie sich zeigt, gibt es dazu sogar Forschung. In den meisten meiner Blogartikel ging es bisher um Self-Leadership und Positive Leadership : um wirksames, gesundes und wertschätzendes Handeln, um Umgang mit Druck , erfülltes Leben , mehr Einfluss weniger Stress , die Superkraft der Empathie , die Kunst des Geniessens , Wohlbefinden , Waldbaden und Burnout-Prävention . Sie alle drehen sich um die handelnde Person. Heute möchte ich die Perspektive wechseln. Was stärkt eigentlich die Menschen um dich herum? Komplimente sind dafür ein perfektes Beispiel. Sie sind kostenlos, schnell gemacht – und erstaunlich wirksam. Warum geben wir sie dann so selten? Die Fehlkalibrierung Xuan Zhao und Nicholas Epley haben herausgefunden, dass wir systematisch unterschätzen, wie gut sich Komplimente für andere anfühlen. Gleichzeitig überschätzen wir, wie unangenehm oder peinlich sie wirken könnten. Dieses Phänomen nennt sich „Fehlkalibrierung“. Es hält uns davon ab, etwas Nettes zu sagen, weil wir uns vorstellen, unsere Worte kämen unaufrichtig oder seltsam an. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Komplimente geben Menschen das Gefühl, gesehen und wertgeschätzt zu werden. Ein paar Worte, die für uns klein wirken, können für andere eine überproportional grosse Wirkung haben. Komplimente wirken auch auf die Gebenden In einem randomisiert-kontrollierten Experiment forderten Sonja Lyubomirsky, Professorin für Psychologie und Autorin des grossartigen Buches „Glücklich sein – Warum Sie es in der Hand haben, zufrieden zu leben“ , sowie ihre Forscherkolleg*innen Menschen dazu auf, kleine freundliche Handlungen für andere zu tun – kleine Gefälligkeiten, Gesten oder Komplimente. Über sechs Wochen hinweg zeigten diejenigen, die so handelten, deutlich stärkere Verbesserungen ihres psychischen Wohlbefindens als jene, die etwas Gutes nur für sich selbst taten. Wenn du ein Kompliment machst, verschönerst du also nicht nur den Tag eines anderen. Oft fühlt sich auch deine eigene Stimmung gleich ein wenig leichter an. Mein Tipp - Das Komplimente-Experiment Mach diese Woche und darüber hinaus ein kleines Experiment daraus: Nimm dir vor, jeden Tag ein oder zwei ehrliche Komplimente zu machen. Sei konkret: „Ich fand deine Idee grossartig, nach dem Essen einen Verdauungsspaziergang zu machen.“ „Diese Farbe steht dir richtig gut.“ "Wie gelassen du bei diesem ungeduldigen Kunden geblieben bist, hat mich beeindruckt.“ Beobachte danach sowohl die Reaktion deines Gegenübers als auch deine eigene Stimmung. Die Forschung zeigt : Die Wirkung hält länger an, als du vielleicht erwartest – für euch beide. Schlussgedanke Denk an das schönste Kompliment, dass du je bekommen hast. Vielleicht liegt es Jahre zurück – und trotzdem erinnerst du dich noch an die Worte. Stell dir nun vor, du würdest diese Art von Geschenk diese Woche jemand anderem machen. Und denk daran: Wir unterschätzen, wie gut sich Komplimente für andere anfühlen – und überschätzen, wie unangenehm sie wirken. Also halte dich nicht zurück. Ich wünsche dir zauberhafte Festtage mit vielen gemütlichen Momenten UND Komplimenten. Herzlich Jacqueline Literaturhinweise Boothby, E. J., & Bohns, V. K. (2021). Why a simple act of kindness is not as simple as it seems: Underestimating the positive impact of our compliments on others. Personality and Social Psychology Bulletin, 47(5), 826–840. Nelson, S. K., Layous, K., Cole, S., & Lyubomirsky, S. (2016). Do unto others or treat yourself?: The effects of prosocial and self-focused behavior on psychological flourishing. Emotion, 16(6), 850–861. Zhao, X., & Epley, N. (2021). Insufficiently complimentary? Underestimating the positive impact of compliments creates a barrier to expressing them. Journal of Personality and Social Psychology, 121(2), 239–256. Laura* ist ein fiktiver Name. Auch Details der Situation wurden zum Schutz der Privatsphäre verändert. Weiterlesen Diese Blogartikel könnten dich auch interessieren: Klarheit statt Frust - Wie Feedback & Erwartungsgespräche Zusammenarbeit stärken Äußerer Erfolg oder erfülltes Leben? Was dich wirklich gesund und glücklich macht Wenn Grübeln zur Gewohnheit wird – wie du die Spirale nach unten mit Self-Leadership stoppst Neue Führungsrolle in Sicht? Diese 5 Schritte machen dich startklar! Umgang mit Druck – wie du aus innerem Stress echte Stärke machst Innehalten statt weiterrennen: Waldbaden als Schlüssel gesunder Führung Mehr Einfluss, weniger Stress: Entdecke den Circle of Influence Burnout verstehen – und rechtzeitig die Notbremse ziehen - Teil 1 Burnout vorbeugen – 5 Strategien & 8 Energie-Booster für ein gesundes, kraftvolles Leben - Teil 2 Was ist PERMA-Lead®? – Wie du Mitarbeitende zu mehr Leistung, Motivation und Gesundheit führst Klare Grenzen setzen - 5 Strategien für mehr Energie & Fokus 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind Sandwichmethode beim Feedback? Nein! Die Superkraft der Empathie - 7 Schlüssel, Beziehungen positiv zu gestalten Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben Kostenlos herunterladen Starter Guide - 7 wirksame Impulse sich selbst und andere positiv führen und glücklich leben Deine Wegbegleiterin Schön, dass du da bist. Ich bin Jacqueline Scherrer und schaffe Raum für Führung, die Menschen aufblühen lässt. Damit du mit Klarheit, Energie und Exzellenz führst – und ins Umsetzen kommst. Entdecke hier meine 7 Impulse für Positive Leadership und ein erfülltes Leben , die wirklich etwas verändern. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Gespräche sind persönlich oder online möglich – ganz nach deinen Vorlieben. Am besten erreichst du mich per E-Mail . Lass uns gemeinsam bewegen, was dich begeistert!
- Umgang mit Druck – wie du aus innerem Stress echte Stärke machst
Wie bleibst du unter Druck handlungsfähig – bei hohen Erwartungen, wichtigen Entscheidungen oder im Rampenlicht? Inhalt Was passiert bei Druck? Zwei Beispiele aus dem Alltag Was bedeutet das für Führung? Tools und Strategien für mehr Gelassenheit und Fokus Zukunftskompetenzen Fazit & Einladung Druck ist allgegenwärtig – in Meetings, in Beziehungen, bei Entscheidungen. Er kann uns beflügeln, aber auch blockieren. Was den Unterschied macht? Nicht der Druck selbst, sondern wie wir ihn steuern. Was passiert bei Druck? Druck entsteht, wenn Anforderungen die verfügbaren Ressourcen übersteigen – zeitlich, emotional, mental oder körperlich. Neurowissenschaftlich betrachtet aktiviert unser Gehirn in solchen Situationen den Sympathikus, unser Stresssystem: Der Herzschlag beschleunigt sich, die Muskeln spannen sich an, der Tunnelblick setzt ein. Kurzfristig kann das leistungssteigernd wirken. Langfristig aber macht Dauerstress krank, blockiert unsere Denkfähigkeit und untergräbt gute Entscheidungen. Studien zeigen: Chronischer Druck schwächt nicht nur unser Immunsystem , sondern reduziert auch unsere kognitive Flexibilität – genau das, was wir in fordernden Situationen eigentlich bräuchten (McEwen, 2007). Business-Beispiel: Druck im Projektmeeting Nehmen wir Anna, Projektleiterin in einem mittelständischen Unternehmen. Ein Millionenprojekt droht zu scheitern, das Team ist überfordert, der CEO erwartet schnelle Lösungen. Anna spürt den Druck auf allen Ebenen. In einem entscheidenden Meeting fühlt sie sich gehetzt und unsicher – sie argumentiert fahrig und merkt später, dass sie einen wichtigen Punkt vergessen hat. In einem Coaching analysieren wir gemeinsam: Welche Gedanken gingen ihr (vor und nach dem Meeting) durch den Kopf? Was ist gut gelaufen im Meeting? Welche inneren Antreiber waren aktiv („Ich darf keine Fehler machen“, „Ich muss jetzt liefern“)? Welche körperlichen Signale hat sie übergangen? Durch stetige Reflexion, Achtsamkeitstechniken und gesundem Selbstmanagement gelingt es Anna, in künftigen Drucksituationen den Raum zwischen Reiz und Reaktion zu nutzen. Weil sie sich immer besser kennen lernt und weiss, wie sie sich selbst steuern kann , wird sie ruhiger und bringt sich vor entscheidenden Meetings schon im Vorfeld in einen guten Zustand. Privatbeispiel: Druck im Familienalltag Auch im Privaten ist Druck ein häufiger Gast – etwa bei Jonas, Vater von zwei Kindern. Nach einem langen Arbeitstag will man eigentlich nur in Ruhe mit der Familie zu Abend essen. Doch der Sohn sitzt noch immer im Zimmer und gamt – obwohl er schon mehrmals gebeten wurde, sich an den Tisch zu setzen. Da platzt Jonas der Kragen: „Ich hab dich dreimal gebeten, endlich den Computer auszuschalten!“ In dem Moment spürt er sofort: So wollte er nicht reagieren. Im Nachhinein wird ihm klar: Es geht nicht nur ums Gamen. Es ist der berufliche Druck, der sich unbemerkt in seinen Alltag geschlichen hat – seine Nerven liegen blank. Jonas beginnt, sich über den Tag verteilt kleine Pausen zu gönnen: im Büro kurz aufstehen, das Fenster öffnen, dreimal tief durchatmen, ein Spaziergang über Mittag an der frischen Luft; entspannende Musik auf der Heimfahrt Es sind einfache, aber wirksame Routinen. Sie helfen ihm, seinen inneren Druck frühzeitig wahrzunehmen und abzubauen – bevor er ihn ungewollt weitergibt. So entsteht wieder Handlungsspielraum. Und genau hier beginnt Selbstführung: im bewussten Innehalten, im achtsamen Reagieren – auch dann, wenn’s eng wird. Ob im beruflichen Kontext oder im Privaten – Druck ist allgegenwärtig. Doch wie wir damit umgehen, entscheidet, ob er uns lähmt oder stärkt. Gerade in der Führungsrolle kommt es auf bewusste Steuerung an. Was bedeutet das für Führung? Führungskräfte stehen besonders unter Druck – sie tragen Verantwortung, müssen Teams durch unterschiedlichste Spannungsfelder navigieren und sind oft Zielscheibe von Erwartungen. Umso wichtiger ist die Fähigkeit, auch unter Druck klar zu bleiben, Orientierung zu geben und bewusst zu handeln. Denn: So wie du dich führst, führst du auch andere. Führungskräfte, die ihren Umgang mit Druck reflektieren und aktiv gestalten, fördern ein gesundes Arbeitsklima im Team . Sie schaffen psychologische Sicherheit , statt unbewusst Druck weiterzugeben. Das wirkt sich direkt positiv auf Zusammenarbeit, Motivation und Produktivität aus – besonders in dynamischen Zeiten. Zukunftskompetenzen Die „Core Skills 2030“ herausgegeben vom World Economic Forum (WEF) zeigen deutlich: Psychologische Fähigkeiten wie Kreativität, Resilienz, Selbstbewusstsein, Empathie und soziale Einflussnahme sind heute ebenso zukunftsentscheidend wie technologische Themen wie Künstliche Intelligenz, Big Data oder Cybersecurity. Sie sind teils angeboren, teils erlernt – und müssen über Jahre hinweg gezielt entwickelt, gepflegt und reflektiert werden. Gemeinsam formen sie das Kompetenzprofil wirksamer Führung von morgen. 3 Tools für mehr Gelassenheit und Fokus Die Positive Psychologie, Resilienzforschung und Neurowissenschaft bieten viele wirkungsvolle Ansätze. Hier drei, die sich besonders bewährt haben: Tool 1 - Bewusstes Innehalten: Der Raum dazwischen Der Neuropsychologe Rick Hanson beschreibt, wie wir durch Achtsamkeit neuronale Stressmuster unterbrechen können. Bereits 6 Sekunden bewusstes Innehalten genügen, um das Gehirn aus dem Alarmzustand zu holen (Hanson, 2013). Mini-Übung → Atme 3x tief durch. → Spüre: Was passiert gerade – in deinem Körper, deinen Gedanken, deinen Gefühlen? → Frage dich: Was ist jetzt wirklich wichtig? Tool 2 - Selbstmitgefühl statt Selbstkritik Dr. Kristin Neff zeigt in zahlreichen Studien: Menschen mit hohem Selbstmitgefühl gehen nachweislich gelassener mit Druck um und treffen bessere Entscheidunge n (Neff, 2011). Selbstmitgefühl heißt nicht Nachsicht, sondern: sich selbst freundlich zu begegnen – besonders, wenn es nicht rund läuft. Reflexionsfrage Was würdest du deinem besten Freund sagen, wenn er gerade unter Druck steht? Tool 3 - Positive Selbstführung Gerade in der Führung zählt: Wer sich selbst gut führen kann, kann auch andere stärken. Prof. Dr. Marco Furtner bringt es auf den Punkt: "Self-Leadership bedeutet, die eigenen Gedanken, Emotionen und Verhaltensweisen bewusst zu lenken, um wirksam und leistungsfähig zu bleiben" – nachzulesen in seinem empfehlenswerten Essential „Self-Leadership – Praxis und Anwendung“. Warum ist das so entscheidend? Ohne innere Führung keine äußere Führung. Wer innerlich überlastet oder unruhig ist, verliert die Fähigkeit zur Selbstregulation – und damit auch zur wirksamen Führung. Deshalb starten wir im Coaching immer bei dir selbst: mit deinen Werten, deinen Stärken, positiven Emotionen und deiner Haltung – gegenüber dir selbst, anderen und der Welt. Gemeinsame Reflexion, stärkende Fragen und ein klarer Blick auf das, was dir wirklich wichtig ist, helfen dir dabei, Klarheit, Energie und innere Stärke für deine Führungsrolle zu entwickeln. Ein inneres Navigationssystem entwickeln Die bewusste Selbstführung wirkt dann wie dein zuverlässiges inneres Navigationssystem. Sie schafft: Klarheit in komplexen Situationen Selbstwirksamkeit im Alltag Entscheidungsstärke unter Druck Was wirkt? – Das zeigt die Forschung Die Studien von Dr. Markus Ebner, Entwickler des PERMA-Lead®-Modells, belegen: Führungskräfte und Mitarbeitende, die ihre eigenen Stärken kennen und gezielt einsetzen, erleben signifikant weniger Stress, haben ein um die Hälfte reduziertes Burnoutrisiko und empfinden sich als wirksamer – auch unter hoher Belastung. Trainierbare Gewohnheiten Wer sich selbst regelmäßig Lob und Anerkennung schenkt – und bewusst wahrnimmt, was gut läuft – stärkt Motivation und Selbstvertrauen. Eine realistische Selbsteinschätzung und achtsame Selbstbeobachtung sind dafür essenziell. Auch ein positives Vorbild – ein Role-Model im Team, in der Wirtschaft oder Gesellschaft – kann motivieren und dir helfen, deine eigene Exzellenz zu entfalten. Reflexionsfragen → In welcher Situation hast du schon einmal Druck gut gemeistert? → Welche deiner Stärken waren damals besonders hilfreich? → Wie sorgst du im Alltag für ausreichend positive Emotionen ? 3 Strategien für deinen Führungsalltag unter Druck 🟩 Stopp – bewusst atmen – fokussieren 🟩 Erlaubnis geben, nicht perfekt zu sein 🟩 Stärken gezielt einsetzen & kommunizieren Druck lässt sich nicht immer vermeiden – aber du kannst entscheiden, wie du ihm begegnen willst. Fazit: Druck ist ein Signal, kein Urteil Druck ist ein Teil des Lebens – im Job wie im Privaten. Aber er muss dich nicht steuern. Wer lernt, mit Druck bewusst umzugehen, gewinnt an Klarheit, innerer Ruhe und Souveränität. Einladung Ich begleite dich dabei, mit Klarheit, innerer Ruhe und Stärke durch anspruchsvolle Situationen zu navigieren. Schreib mir gerne eine Nachricht – und wir treffen uns zum Coaching-Gespräch: individuell, vertraulich und ganz auf deine Bedürfnisse abgestimmt. Herzliche Grüsse Jacqueline Literatur Ebner, M. (2020). Führen mit PERMA-Lead®: Positive Leadership in der Praxis. Furtner, M. (2018). Self-Leadership: Praxis und Anwendung Hanson, R. (2013). Hardwiring Happiness. McEwen, B. S. (2007). Physiology and neurobiology of stress and adaptation: central role of the brain. Neff, K. (2012). Selbstmitgefühl - Wie wir uns mit unseren Schwächen versöhnen und uns selbst der beste Freund werden Weiterlesen Diese Blogartikel könnten dich auch interessieren: Neue Führungsrolle in Sicht? Diese 5 Schritte machen dich startklar! Führung, die stärkt – 10 Fragen fürs Stärkengespräch, die Vertrauen vertieft und Motivation fördert Innehalten statt weiterrennen: Waldbaden als Schlüssel gesunder Führung Mehr Einfluss, weniger Stress: Entdecke den Circle of Influence Burnout verstehen – und rechtzeitig die Notbremse ziehen - Teil 1 Burnout vorbeugen – 5 Strategien & 8 Energie-Booster für ein gesundes, kraftvolles Leben - Teil 2 Was ist PERMA-Lead®? – Wie du Mitarbeitende zu mehr Leistung, Motivation und Gesundheit führst Klare Grenzen setzen - 5 Strategien für mehr Energie & Fokus Führungsalltag leicht gemacht - 10 Strategien, schwierige Situationen zu meistern Glücksmomente: Wie Sie Ihre psychische Gesundheit nachhaltig stärken Positive Psychologie in Aktion: Wie Sie mit stärkenden Fragen Beziehungen stärken 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind Sandwichmethode beim Feedback? Nein! Nutzen Sie Ihren positiven Schatten für Ihre Führungskompetenz Die Superkraft der Empathie - 7 Schlüssel, Beziehungen positiv zu gestalten Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben Kostenlos herunterladen Starter Guide - 7 wirksame Impulse sich selbst und andere positiv führen und glücklich leben Deine Wegbegleiterin Schön, dass du da bist. Ich bin Jacqueline Scherrer und schaffe Raum für Führung, die Menschen aufblühen lässt. Damit du mit Klarheit, Energie und Exzellenz führst – und ins Umsetzen kommst. Entdecke hier meine 7 Impulse für Positive Leadership und ein erfülltes Leben , die wirklich etwas verändern. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Gespräche sind persönlich oder online möglich – ganz nach deinen Vorlieben. Am besten erreichst du mich per E-Mail . Lass uns gemeinsam bewegen, was dich begeistert!
- Warum Mitarbeiter oft nicht wissen, was zu tun ist – 5 Fragen, die Klarheit schaffen
Laura führt ein Team von fünf Mitarbeitenden. Sie arbeitet engagiert, denkt voraus und will Verantwortung sauber klären. Trotzdem merkt sie immer öfter, dass viel Zeit und Energie verloren geht. Nicht wegen fehlender Kompetenz. Sondern wegen fehlender Klarheit. Top-down wie bottom-up. Inhalt Warum Klarheit so oft fehlt Die fünf Fragen, die sofort Klarheit schaffen Konsequenz schlägt Perfektion Mein Schlussgedanke Vor Kurzem wurde sie von ihrem Vorgesetzten zu einem Gespräch gebeten. Ein Mitarbeiter aus ihrem Team hatte einen Auftrag nicht zur Zufriedenheit des Vorgesetzten ausgeführt. Der Ton war scharf. Die Enttäuschung gross. Meine Kundin wollte beim Gespräch dabei sein. Nicht um zu verteidigen, sondern um zu verstehen und den Mitarbeiter zu schützen. Im Coaching haben wir die Situation gemeinsam reflektiert. Ruhig. Schritt für Schritt. Dabei zeigte sich etwas, das ich seit über 20 Jahren in der Beratung immer wieder sehe: Der Auftrag war nicht klar formuliert. Kein klares Ziel. Kein Zeitrahmen. Keine gemeinsame Vorstellung vom Ergebnis. Der Mitarbeiter hatte nach bestem Wissen gearbeitet. Der Vorgesetzte hatte etwas anderes erwartet. Frust auf beiden Seiten. Und meine Kundin stand dazwischen. Unklare Kommunikation kostet Zeit. Und sie kostet Energie. Vor allem im Führungsalltag. Solche Situationen kennst du vermutlich auch. Vielleicht aus deiner Führungsrolle. Vielleicht aus Gesprächen mit deinem eigenen Chef. Vielleicht sogar aus deinem privaten Alltag. Warum Klarheit so oft fehlt Kommunikation wirkt auf den ersten Blick simpel. Wir sagen etwas. Das Gegenüber hört zu. Fertig. In der Realität ist es komplizierter. Das zeigt unter anderem das bekannte Modell von Friedemann Schulz von Thun. Es macht deutlich, dass wir mit mehreren Ebenen sprechen und mit mehreren Ebenen zuhören. Genau hier entstehen Missverständnisse. Das ist kein Zeichen von Unfähigkeit. Es ist menschlich. Was hilft, sind Rückfragen. Und klare Struktur. Die fünf Fragen, die sofort Klarheit schaffen Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Diese fünf Fragen klingen banal. Genau darin liegt ihre Kraft. Sie bringen Ordnung in Gedanken, Entscheidungen und Gespräche. Ohne lange Analysen. Ohne komplizierte Modelle. Wenn du sie konsequent nutzt, reduzierst du Missverständnisse spürbar. Und du beschleunigst die Umsetzung. Im Alltag von Führungskräften sehe ich oft gut gemeinte Ziele, die unscharf bleiben. Dann beginnt das Rätselraten. Jede Person interpretiert anders. Reibung entsteht. Vertrauen leidet. Diese fünf Fragen fordern Präzision ein: Wer ist verantwortlich? Wer ist beteiligt? Wer entscheidet? Was genau ist zu tun? Was ist das konkrete Ergebnis? Wann ist der Auftrag erledigt? Bis wann gilt welcher Meilenstein? Wo findet es statt? Wo liegt der Fokus? Wie gehen wir konkret vor? Welche Schritte sind sinnvoll? Eine große Meta‑Analyse mit über 35’000 Beschäftigten zeigt: Rollenklarheit – also zu wissen, wofür man genau verantwortlich ist – steht in engem Zusammenhang mit Leistungsfähigkeit, während Unklarheit Leistung und Wohlbefinden schwächt. Klare Auftragsklärung mit einfachen Fragen zu Verantwortlichkeiten, Ergebnissen und Vorgehen wirkt damit wie ein Schutzfaktor gegen Stress und Missverständnisse im Führungsalltag. Klarheit entlastet. Sie schafft Sicherheit. Sie stärkt Vertrauen. Sie nimmt Druck raus. Nicht nur im Team. Auch bei dir selbst. Ein Beispiel aus dem Führungsalltag Eine Geschäftsführerin sagt im Meeting: „Wir müssen mit dem Projekt endlich vorankommen.“ Gut gemeint. Aber unklar. Im nächsten Anlauf formuliert sie anders: Wer entscheidet? Sie selbst. Was ist das Ergebnis? Ein abgestimmtes Konzept. Wann? Bis nächsten Freitag, 12 Uhr. Wo liegt der Fokus? Auf Inhalt, nicht auf Design. Wie? Zwei kurze Abstimmungen im Team, dann Entscheidung. Die Wirkung ist sofort spürbar. Das Team arbeitet ruhiger. Zielgerichteter. Die Diskussionen werden kürzer. Die Verantwortung ist klar. Ein Beispiel aus dem privaten Alltag Auch ausserhalb der Arbeit wirken diese Fragen. Eine Führungskraft sagt sich: „Ich sollte mich mehr erholen.“ Ein guter Vorsatz. Und trotzdem bleibt er oft folgenlos. Mit den fünf Fragen wird er konkret: Wer ist verantwortlich? Du selbst. Was bedeutet Erholung konkret? Spazierengehen ohne Handy. Wann? Zwei Abende pro Woche. Wo? Im Wald in der Nähe. Wie? Schuhe bereitstellen, Termin im Kalender blockieren. Plötzlich wird aus einem vagen Wunsch ein umsetzbarer Schritt. Das bringt Ruhe. Und Fokus. Konsequenz schlägt Perfektion Die Stärke dieses Ansatzes liegt nicht in Perfektion. Sondern in Konsequenz. Stell dir diese Fragen jedes Mal. Kurz. Ehrlich. Ohne Ausflüchte. So führst du andere klarer. Und du führst dich selbst verlässlicher. Mein Schlussgedanke Klarheit ist kein Luxus. Sie ist eine Führungsaufgabe. M it fünf einfachen Fragen sparst du Zeit, Nerven und Energie. Möchtest du innehalten, Klarheit gewinnen und deine Führung mit neuer Kraft ausrichten? Dann lass uns sprechen und im Kennenlerngespräch gemeinsam schauen, was dich jetzt wirklich unterstützt. Herzlich Jacqueline Literaturhinweise Schulz von Thun F., 2003. Miteinander Reden: Störungen und Klärungen - Allgemeine Psychologie der Kommunikation. Rowohlt Taschenbuch Verlag Locke, E. A., & Latham, G. P. (2002). Building a practically useful theory of goal setting and task motivation: A 35-year odyssey. American Psychologist, 57 (9), 705–717. Jung, K., & Kim, T. (2017). Goal clarity, task significance, and performance: Evidence from a laboratory experiment. Journal of Public Administration Research and Theory, 27 (4), 702–717. Eatough, E. M., Chang, C.-H., Miloslavic, S. A., & Johnson, R. E. (2011). A meta-analysis of work demand stressors and job performance: Examining main and moderating effects. Journal of Applied Psychology, 96 (5), 972–992. Weiterlesen Diese Blogartikel könnten dich auch interessieren: Komplimente wirken stärker, als wir annehmen – was die Forschung zeigt Klarheit statt Frust - Wie Feedback & Erwartungsgespräche Zusammenarbeit stärken Äußerer Erfolg oder erfülltes Leben? Was dich wirklich gesund und glücklich macht Wenn Grübeln zur Gewohnheit wird – wie du die Spirale nach unten mit Self-Leadership stoppst Neue Führungsrolle in Sicht? Diese 5 Schritte machen dich startklar! Umgang mit Druck – wie du aus innerem Stress echte Stärke machst Innehalten statt weiterrennen: Waldbaden als Schlüssel gesunder Führung Mehr Einfluss, weniger Stress: Entdecke den Circle of Influence Burnout verstehen – und rechtzeitig die Notbremse ziehen - Teil 1 Burnout vorbeugen – 5 Strategien & 8 Energie-Booster für ein gesundes, kraftvolles Leben - Teil 2 Was ist PERMA-Lead®? – Wie du Mitarbeitende zu mehr Leistung, Motivation und Gesundheit führst Klare Grenzen setzen - 5 Strategien für mehr Energie & Fokus 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind Sandwichmethode beim Feedback? Nein! Die Superkraft der Empathie - 7 Schlüssel, Beziehungen positiv zu gestalten Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben Kostenlos herunterladen Starter Guide - 7 wirksame Impulse sich selbst und andere positiv führen und glücklich leben Deine Wegbegleiterin Schön, dass du da bist. Ich bin Jacqueline Scherrer und schaffe Raum für Führung, die Menschen aufblühen lässt. Damit du mit Klarheit, Energie und Exzellenz führst – und ins Umsetzen kommst. Entdecke hier meine 7 Impulse für Positive Leadership und ein erfülltes Leben , die wirklich etwas verändern. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Gespräche sind persönlich oder online möglich – ganz nach deinen Vorlieben. Am besten erreichst du mich per E-Mail . Lass uns gemeinsam bewegen, was dich begeistert!
- Äußerer Erfolg oder erfülltes Leben? Was dich wirklich gesund und glücklich macht
Kürzlich wurde ich zur Frage „Jacqueline, wie ist es dir gelungen, den Gap zwischen äußerem Erfolg und erfülltem Leben zu schließen?“ interviewt. Eine spannende Frage. Hier meine Erfahrungen und Erkenntnisse fundiert untermauert. Inhalt Schmerz stösst Transformation an Innere Klarheit - der Schlüssel, der Türen für dein erfülltes Leben öffnet Was Studien über erfülltes Leben verraten Innere Anteile - Stimmen, die mitreden Die Kunst des Geniessens Sprache formt unser Leben - Growth Mindset kultivieren Lass uns über deinen Weg sprechen Es gibt Menschen, die denken, wenn sie erst die Karriereleiter hinaufgestiegen sind, den Porsche (oder ein anderes Statussymbol) fahren und das eigene Haus besitzen, dann stellt sich Glück von selbst ein. Doch es ist genau umgekehrt: Gesundheit, Glück und innere Klarheit sind die Basis, auf der Erfolg wachsen kann. 1. Schmerz stößt Transformation an Meine Erfahrungen sind rückblickend unglaublich wertvoll. Mitte 30 schlitterte ich in eine Erschöpfungsdepression, ein Burnout – ein Weckruf, wie wichtig es ist, sich um die eigene innere Welt zu kümmern . Später brachte mich der Tod meines Vaters durch Suizid tief ins Fragen: Was trägt wirklich? Welche Werte, Stärken, Rituale und Beziehungen geben Halt? Krisen waren für mich nie das Ende, sondern der Anfang von Transformation. Sie haben mich – manchmal auf schmerzvolle Weise – eingeladen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen und neue Wege zu suchen. Und sie haben mich gelehrt, dass gerade die unzufriedenen, traurigen und schmerzvollen Gefühle ein Motor für Veränderung sein können. 2. Innere Klarheit – der Schlüssel, der Türen für dein erfülltes Leben öffnet Ein erfüllendes Leben entsteht nicht durch äußere Meilensteine, sondern durch die Bereitschaft, immer wieder nach innen zu schauen. Das heisst: sein Selbstbild ehrlich zu prüfen, Selbstfürsorge und Selbstliebe aktiv zu pflegen; die eigenen Grenzen wahrzunehmen und zu achten; Selbstführung zu kultivieren und bewusst einzusetzen; Selbstwirksamkeit zu stärken und aktiv zu leben. Das klingt einfach, ist aber ein Prozess für ein ganzes Leben. Mein Rezept dafür lautet: Innehalten, innere Arbeit, Innehalten, innere Arbeit, Innehalten, innere Arbeit. Ein erfülltes Leben entsteht aus vielen Erfolgsfaktoren. Weißt du, welche deine sind? Lass uns sie gemeinsam erforschen. 3. Was Studien über erfülltes Leben verraten Die Positive Psychologie hat meine Erfahrungen bestätigt. Die Harvard Study of Adult Development , die seit 1938 läuft und damit die längste Langzeitstudie der Welt ist, zeigt eindeutig: Nicht Statussymbole oder Karriere machen unser Leben erfüllend, sondern gute Beziehungen. Sie sind der stärkste Schutzfaktor für Gesundheit, Glück und Wohlbefinden – ein Kernthema der Positiven Psychologie. Weitere Studien belegen: Glück und Wohlbefinden sind Grundvoraussetzungen für Erfolg – nicht umgekehrt. Ein Growth Mindset (Wachstums-Mindset) macht kreativer, leistungsfähiger und resilienter. 4. Innere Anteile – Stimmen, die mitreden Eine wichtige Entdeckung auf meinem Weg war, die unterschiedlichen Anteile in mir kennenzulernen. Da ist die neugierige Forscherin, die mich antreibt, Neues zu lernen. Da ist aber auch die Perfektionistin, die mich ab und an in Erschöpfung getrieben hat. Heute darf sie noch mitreden – aber nicht mehr den Ton angeben. Ein anderer Anteil ist die Genießerin – sie erinnert mich daran, dass Nichtstun genauso wichtig ist wie Tun. In diesen Momenten schöpfe ich Kraft, Kreativität und Freude. Dieses Bild der inneren Stimmen knüpft an das Persönlichkeitsmodell „Das Innere Team“ von Friedemann Schulz von Thun an. Es beschreibt die Vielfalt unserer inneren Anteile und unterstützt dabei, klarer, authentischer und ausgeglichener zu handeln. Diesen Sommer habe ich am See den Den SPIEGEL-Bestseller Die Kraft in dir genossen – inspirierende Stunden voller Anregungen. 5. Die Kunst des Genießens Ich bin dankbar, dass ich schon in jungen Jahren meine Fähigkeit zu genießen entwickelt habe. Dazu gehört viel Zeit in der Natur, ein gutes Essen mit einem inspirierenden Gegenüber, meine Berufung als Beraterin in Positiver Psychologie zu leben – und auch die kleinen Alltagsmomente: mit meiner Familie, beim Bügeln, beim Spaziergang mit meinem Hund oder beim Lesen inspirierender Bücher. Dieses bewusste Genießen ist ein zentraler Schlüssel zum erfüllenden Leben – und es lässt sich trainieren. Studien zum sogenannten Savoring zeigen, dass gezieltes Genießen unsere positiven Emotionen stärkt, psychische Gesundheit fördert und sogar depressive Symptome mindern kann. Besonders wirksam ist die Kombination aus Achtsamkeit und der Fähigkeit, kleine Momente bewusst wahrzunehmen. Auch die Verhaltensforschung bestätigt: Es sind Erlebnisse – nicht Dinge –, die nachhaltige Freude und Zufriedenheit schenken. Das macht die Kunst des Genießens zu einer der wertvollsten Ressourcen, die wir für ein gesundes, glückliches und erfülltes Leben pflegen können. Möchtest du jetzt sofort etwas tun, hin zu Deinem erfüllenden Leben? Hier mein Buchtipp dazu: 6. Sprache formt unser Leben – Growth Mindset kultivieren Unsere Sprache hat einen enormen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Sowohl der innere Dialog als auch die Worte, die wir nach außen wählen, prägen die Verbindungen in unserem Gehirn – und damit unser Denken, Fühlen und Handeln. Mit jeder positiven Formulierung stärken wir Synapsen, also die Verbindungsstellen zwischen Nervenzellen, die Informationen weiterleiten. So gestalten wir Schritt für Schritt unser Leben – für uns selbst und in Beziehung zu anderen. Ein praktisches Beispiel: Herausforderung annehmen Statt: „Das kann ich nicht.“ Mit Growth-Mindset-Sprache: „Ich kann das NOCH nicht – und ich darf es lernen.“ Sprache nach außen verändert auch den inneren Dialog. Wenn wir bewusst Wörter wählen, die Wachstum, Möglichkeit und Entwicklung betonen, formen wir unsere neuronalen Verknüpfungen. Man könnte also sagen: Sprache ist das Trainingsfeld des Growth Mindset. Sie prägt nicht nur, wie wir mit anderen reden, sondern auch, wie wir uns selbst sehen – und ob wir Chancen in Herausforderungen erkennen. Für mich ist das eng verbunden mit einem meiner wichtigsten Werte: Ästhetik. Sie bedeutet für mich, den Blick bewusst auf das Schöne, Gute und Gelingende zu richten – und ebenso bewusst mit positiven, schönen Worten zu sprechen. Dieser Fokus – in meiner Arbeit, in Begegnungen mit inspirierenden Menschen und in der Zeit für mich selbst – war der Gamechanger, der mich Mitte 30 Gedanke für Gedanke, Wort für Wort und Schritt für Schritt zu einem erfüllten Leben führte. 7. Lass uns über deinen Weg sprechen Ein erfüllendes Leben ist kein Ziel, das man irgendwann erreicht, sondern ein Weg – geprägt von Erkenntnissen, Krisen, innerer Arbeit und dem Mut zum Genießen. Vielleicht erkennst du dich in manchen dieser Gedanken wieder? Vielleicht spürst du, dass es auch für dich an der Zeit ist, den Gap zwischen äußerem Erfolg und einem erfüllten Leben zu schließen? Erfüllung ist kein fernes Ziel – sie kann genau hier, genau jetzt beginnen. Wenn du magst, lade ich dich ein: Komm mit mir ins Gespräch . Gemeinsam erkunden wir, wie DEIN Weg zu einem erfüllten Leben aussehen kann. Erfüllte Grüsse Jacqueline Weiterlesen Diese Blogartikel könnten dich auch interessieren: Warum Mitarbeiter oft nicht wissen, was zu tun ist - 5 Fragen, die Klarheit schaffen Komplimente wirken stärker, als wir annehmen - was die Forschung zeigt Neue Führungsrolle in Sicht? Diese 5 Schritte machen dich startklar! 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Nutzen Sie Ihren positiven Schatten für Ihre Führungskompetenz Die Superkraft der Empathie - 7 Schlüssel, Beziehungen positiv zu gestalten Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben Kostenlos herunterladen Starter Guide - 7 wirksame Impulse sich selbst und andere positiv führen und glücklich leben Deine Wegbegleiterin Schön, dass du da bist. Ich bin Jacqueline Scherrer. Seit über 17 Jahren unterstütze ich Unternehmer*innen und Führungskräfte dabei, Positive Führung und Wohlbefinden zu stärken, mehr Energie und Klarheit zu aktivieren und gelingenden Wandel zu gestalten. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Gespräche sind persönlich oder online möglich – ganz nach deinen Vorlieben. Am besten erreichst du mich per E-Mail . Lass uns gemeinsam bewegen, was dich begeistert!
- Winterzauber statt Winterblues: Was Ihr Wohlbefinden im Winter am meisten beeinflusst
Jedes Jahr im November fällt mir auf, dass manche Menschen in bedrückende, melancholische Stimmung verfallen, obwohl sie in den anderen Jahreszeiten guter Dinge sind. Inhalt Wissenschaftliche Erkenntnisse 5 Impulse für mehr Wohlbefinden und mentale Gesundheit Schlussgedanken Das saisonale Erleben von Depressionen und mehr negativen Emotionen kann laut Studien mit mangelndem Sonnenlicht zusammenhängen. Warum natürliches Licht unsere Lebensenergie steigert und uns vor Krankheiten schützen kann erfahren Sie im Podcast von Dr. Janna Scharfenberg im Interview zum Thema "Lichtbaden" mit Dr. med. Ulrich Bauhofer, Arzt und Ayurveda Spezialist . Ich persönlich mag den Winter sehr. Bei blauem Himmel, Sonne und Schnee komme ich geradezu ins Schwärmen. Auch verhangene, neblige oder regnerische Tage finde ich schön. Vielleicht, weil ich mir an solchen Tagen mehr die „Erlaubnis“ gebe, stundenlang zu lesen, am knisternden Feuer einfach zu sein oder einen ausgedehnten Spaziergang zu machen. Klar, ich kam auch schon pudelnass zurück. Jedoch mit allen Sinnen die Natur zu erleben, gibt mir ein Gefühl von Glücklichsein. Wissenschaftliche Erkenntnisse Warum fühlen sich manche Menschen wohl im Winter und andere leiden? Eine Studie, veröffentlicht im International Journal of Well-Being*, bringt dazu spannende Erkenntnisse. Insbesondere Menschen aus nördlichen Regionen haben eine positive Einstellung zum Winter und damit ein höheres saisonales Wohlbefinden. Teilnehmende in dieser Studie, die den Winter mochten und ihm etwas Positives abgewinnen konnten, waren mit ihrem Leben zufriedener und erlebten mehr positive und weniger negative Emotionen. Sie schätzten beispielsweise die winterlichen Aktivitäten, die Schönheit der Natur, das sanfte Licht und die Gemütlichkeit. Damit konnten die Forscher feststellen, dass die Einstellung zum Winter ein bisher übersehener Faktor für das saisonale Wohlbefinden ist. 5 Impulse für mehr Wohlbefinden und mentale Gesundheit 1. Die Schönheit der Natur am Morgen genießen Einen frühen Morgenspaziergang machen, bevor der Arbeitstag beginnt. Dies kann besonders erfrischend sein, wenn man durch einen nahegelegenen Park oder entlang eines Flusses geht, um die ruhige, winterliche Atmosphäre zu genießen. Die Schönheit der Natur genießen. Während der Zugfahrt zur Arbeit, sich bewusst am Anblick unserer schönen Landschaft erfreuen. 2. Sich das sanfte Licht am Mittag gönnen Sich bewusst das sanfte Licht bei einem kurzen Spaziergang in der Mittagspause gönnen und damit die Vitamin D Speicher füllen. Ein kurzes Mittagsnickerchen in einem sonnendurchfluteten Raum. Selbst ein kurzer Moment des Entspannens im natürlichen Licht kann die Energie für den Rest des Arbeitstages auffrischen. 3. Am Abend die Gemütlichkeit pflegen Nach einem langen Arbeitstag sich eine entspannte, heimelige Atmosphäre schaffen. Sich eine Kerze anzünden und ein leichtes, warmes Abendessen bewusst geniessen. Ein Abend mit Familie oder Freunden mit einem Spieleabend verbringen. Ich zum Beispiel jasse sehr gerne Schieber mit Freunden. Dies vertieft Beziehungen und bringt Sie auf ganz andere Gedanken. 4. Winterwandern in der Höhe am Wochenende Eine geführte Schneeschuhwanderung in einer malerischen Bergregion. Dies bietet nicht nur eine körperliche Aktivität, sondern auch die Gelegenheit, die Winterlandschaft auf eine einzigartige und ruhige Weise zu erleben. 5. Skifahren in schönen Bergregionen in der Freizeit Ein Wochenendausflug in ein Wellnesshotel in den Bergen mit der Möglichkeit zum Langlaufen oder Skifahren. Dies kombiniert sportliche Aktivität mit Entspannung und Erholung, was besonders für Unternehmer*innen und Führungskräfte wichtig ist, um vom Arbeitsalltag abzuschalten. Die Flumserberge in der Schweiz oder Lech am Arlberg im angrenzenden Österreich mit seinen gemütlichen Hütten sind zwei meiner beliebten Ausflugsziele. Der „Einkehrschwung“ gehört für mich zu einem zauberhaften Skitag unbedingt dazu. Schlussgedanken - Die Kraft der inneren Einstellung Der Winter bietet eine Fülle an Möglichkeiten, unsere Umgebung achtsamer wahrzunehmen und unsere Einstellung zu verfeinern. Indem wir bewusst Momente der Schönheit, des Lichts und der Gemütlichkeit in unseren Alltag integrieren, können wir unsere mentale Gesundheit UND unser Wohlbefinden deutlich verbessern. Es ist die Kunst, die kalten Monate nicht nur zu überstehen, sondern sie als eine Zeit der Erneuerung und des persönlichen Wachstums zu nutzen. Welche persönlichen Strategien haben Sie, um Ihr Wohlbefinden in dieser Jahreszeit zu steigern? Ich freue mich auf Ihre Nachricht . Ich wünsche Ihnen von Herzen einen federleichten Start in ein gesundes , erfüllendes und energievolles 2024. Herzlich Ihre Jacqueline Scherrer _____________________________________________________________________________________________________ Quelle *Studie: Leibowitz, K., & Vittersø, J. (2020). Winter is coming: Wintertime mindset and wellbeing in norway. International Journal of Wellbeing, 10(4). Weiterlesen Diese Blogartikel könnten Sie auch interessieren: Die Kunst des Geniessens: Wie Positive Psychologie Ihr Leben bereichern kann Positive Psychologie in Aktion: Wie Sie mit stärkenden Fragen Beziehungen stärken 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind Sandwichmethode beim Feedback? Nein! 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- Teil 2: Burnout vorbeugen – 5 Strategien & 8 Energie-Booster für ein gesundes, kraftvolles Leben
Im ersten Teil ging es darum, wie Burnout entsteht – schleichend, oft unbemerkt, und meist bei Menschen mit hoher Verantwortung, großem Engagement und dem Wunsch, es allen recht zu machen. Vielleicht haben Sie sich in manchen der Beschreibungen wiedererkannt. Das Gute ist: Sie können frühzeitig gegensteuern. Denn Erschöpfung beginnt nicht erst bei völliger Überlastung. Sie zeigt sich in kleinen Alltagsmomenten – und lässt sich dort auch am besten aufhalten. Der Schlüssel liegt in Ihrer mentalen Fitness : also darin, wie Sie mit Druck, Geknken, Emotionen und Energiehaushalt umgehen. Inhalt Burnout vorbeugen beginnt im Gehirn Strategie 1 und Energie-Booster Strategie 2 und Energie-Booster Strategie 3 und Energie-Booster Strategie 4 und Energie-Booster Strategie 5 und Energie-Booster Fazit In diesem zweiten Teil zeige ich Ihnen 5 wissenschaftlich fundierte Strategien , mit denen Sie Ihre psychische Widerstandskraft stärken – ergänzt durch 8 einfache Energie-Booster , die Sie im Alltag sofort anwenden können. Sie sind Einladung und Impuls zugleich: Für mehr Klarheit, Kraft und innere Stabilität in Ihrem beruflichen und privaten Leben. Wir verbringen einen großen Teil unseres Lebens bei der Arbeit – Grund genug, frühzeitig auf Warnsignale zu achten. Stresssymptome verschwinden selten nach dem Urlaub von selbst. Besonders relevant: Der häufigste Auslöser für ein Burnout ist Unzufriedenheit im Job – nicht im Privatleben. Burnout vorbeugen beginnt im Gehirn Unser Gehirn ist trainierbar – und genau hier setzen die Strategien an. Je nachdem, ob wir grübeln oder zuversichtlich durchs Leben gehen, stärken wir unterschiedliche neuronale Netzwerke. Unser Denken hat direkte Auswirkungen auf Wohlbefinden, Gesundheit und Erfolg. Die folgenden 5 Strategien stellen gezielt die Weichen – durch einfache Übungen, die Ihr Gehirn trainieren, Energie schenken und Sie langfristig stärken. So gewinnen Sie neue Energie, bleiben mental stark – und schützen sich wirksam vor Burnout. Strategie 1 - Leben Sie Achtsamkeit – sich selbst und anderen gegenüber Achtsamkeit bedeutet, mit allen Sinnen im Moment zu sein – präsent, ohne zu bewerten. Sie ist eine Haltung, die uns hilft, innezuhalten statt ständig zu reagieren. Studien zeigen: Wer achtsam lebt, senkt nachweislich den Stresspegel, stärkt sein Immunsystem und fördert Empathie, Klarheit und emotionale Stabilität – wichtige Schutzfaktoren gegen Überlastung und Burnout. Zum Einstieg eine kleine Geschichte aus dem Zen-Buddhismus Ein Schüler fragt seinen Meister: „Warum bist du so ruhig und in dir selbst ruhend?“ Der Meister antwortet: „Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich schlafe, dann schlafe ich.“ „Aber das tue ich doch auch“, entgegnet der Schüler .„Nein“, sagt der Meister. „Wenn du gehst, denkst du ans Essen. Wenn du isst, denkst du an dein nächstes Treffen. Und wenn du schlafen willst, kreisen deine Gedanken. Das ist der Unterschied.“ Diese kleine Geschichte bringt es auf den Punkt: Achtsamkeit beginnt genau da, wo wir mit dem aufhören, was uns ständig aus dem Moment reißt – und wirklich bei dem sind, was wir gerade tun. Energie-Booster 1 - Minipausen einbauen Gönnen Sie sich über den Tag verteilt kleine Atempausen. 1–2 Minuten bewusstes Atmen kann Ihre Anspannung spürbar senken. Mein Tipp für Sie Wiederholen Sie diese Übung mehrmals verteilt über den Tag. Sie werden feststellen, wie gut es Ihnen tut, zwischendurch bewusst Ihr System herunterzufahren und neu zu starten. Schon nach kurzer Zeit werden Sie merken, dass es Ihnen hilft, Energie- und Zeitdiebe zu erkennen. 2- Waldbaden und Spaziergänge Ein Aufenthalt im Wald oder ein achtsamer Spaziergang in der Natur beruhigt Ihr Nervensystem und wirkt regenerierend. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Sie so Ihr Herz, alle Vitalfunktionen und Ihr Immunsystem stärken. Die Farben des Waldes wirken entspannend, beruhigend und fördern die Regeneration; Ihre Gelenke und Rückenmuskulatur entspannen sich durch den federnden Waldboden; Depression und Angst gehen zurück. Mein Tipp für Sie Reservieren Sie sich drei Mal wöchentlich im Kalender Zeit für diese hochwirksame und zugleich angenehme Auszeit. Das Bild zeigt zwei Gehirnscans, die die Aktivität nach 20 Minuten Sitzen (links) und nach 20 Minuten Gehen (rechts) vergleichen. Während der Scan nach dem Sitzen überwiegend blau bleibt (geringe Aktivität), zeigt der Scan nach dem Gehen mehr rote und gelbe Bereiche, was auf eine erhöhte Gehirnaktivität hinweist. 3 - Achtsame Gespräche führen Hören Sie bewusst zu – mit Blickkontakt, offener Haltung und echtem Interesse. Mein Tipp für Sie Die alltägliche Frage „Wie geht’s dir?“ löst oft eine automatische Antwort aus: „Danke, gut.“ Doch diese Floskel spiegelt selten die tatsächlichen Empfindungen wider. Deshalb habe ich sie aus meinem Repertoire fast ganz gestrichen – und setze stattdessen auf stärkende Fragen, die zu echten Gesprächen einladen. Probieren Sie es aus: Sie lernen Ihr Gegenüber besser kennen – und stärken ganz nebenbei auch die Beziehung. Strategie 2 - Trainieren Sie Ihren Optimismus Martin Seligman zählt zu den einflussreichsten Psychologen unserer Zeit. Seit über 40 Jahren erforscht er, wie Menschen lernen können, sich aus negativen Denkmustern zu befreien – und durch realistisch-positive Denkmuster zu ersetzen. Martin Seligman und zwei seiner herausragenden Werke – Grundlagen der Positiven Psychologie und Wegweiser, wie Sie wachsen und aufblühen können. Ein Beispiel Ein Mitarbeiter sieht, wie sein Chef wortlos an ihm vorbeigeht. Seine Gedanken: „Er beachtet mich nicht. Mein Bericht war sicher wieder nicht gut. Und meine Frau war auch so still – vielleicht steht sie kurz vor der Trennung …“ Ein Kollege hätte dieselbe Situation so bewertet:„Der Chef ist heute wieder neben der Spur. Wahrscheinlich hat er Druck von oben. Vielleicht bring ich ihm zum nächsten Meeting einen Kaffee mit.“( nach Blickhan, 2018, S. 362 ) Unser Gehirn liebt solche Routinen – sie sparen Energie. Doch durch Neuroplastizität sind wir in der Lage, alte Muster zu hinterfragen und neue zu etablieren – immer dann, wenn wir trainieren, Erlebnisse realistisch und positiv zu bewerten. Warum sich das lohnt? Pessimismus ist gesundheitsschädlich. Studien zeigen: Wer ständig negativ denkt, lebt so ungesund, als würde er täglich zweieinhalb Packungen Zigaretten rauchen.( Blickhan, 2018, S. 362–363 ) 1998: Der Start der Positiven Psychologie Seligman machte es zu seiner Mission, nicht nur das zu reparieren, was im Leben schiefläuft – sondern das zu stärken, was bereits gut ist. «It is not about correcting what’s wrong – it is about building what’s right». Das wurde 1998 zum Leitmotiv seiner Amtszeit als Präsident der American Psychological Association. Seligmans ganz persönliche Offenbarung war, als er mit seiner Tochter Nikki (damals 5) beim Gärtnern war. Während er jätete, spielte sie herum. Dies ärgerte ihn. „Jetzt hilf mal!", schimpfte er mit ihr. Sie starrte ihn an und lief weg. Nikki kam wieder und fragte: „Kann ich mit dir reden?“ "Ja klar", erwiderte Seligman. Nikki: „An meinem 5. Geburtstag habe ich mir vorgenommen, nicht mehr zu jammern. Etwas vom schwierigsten, was ich je gemacht habe. Wenn ich aufgehört habe zu jammern, kannst du auch aufhören so zu meckern“. Seligman wurde schlagartig bewusst, dass er immer genau sah, was überall auf der Welt falsch lief: in der Wissenschaft, in Beziehungen oder in der Politik. Er aber gar nicht gut darin war zu sehen, was richtig ist. Heute zählt die Positive Psychologie zu den am schnellsten wachsenden Bereichen der psychologischen Forschung. Was bringt mehr – Medikamente oder innere Stärke? In der klassischen Psychotherapie erhalten Menschen mit Depressionen oft Medikamente und Gesprächsangebote. 80 Prozent derer, die geheilt werden, erleiden Rückfälle. Die klinische Psychologie leistet somit in der Mehrzahl der Fälle nur die halbe Arbeit. «Sie holen uns aus dem Loch, aber sie halten uns nicht wirklich davor fern. Der Teufelskreis geht weiter». So beschreibt es Dan Tomasulo in seinem Buch "Hoffnungsvoll – Die Kraft positiver Gedanken entfachen". Jene 20 Prozent, die gesunden und nicht rückfällig sind, so fand eine Studienreihe heraus, waren die Teilnehmer, die mit ganz einfachen Methoden gelernt hatten, ihre inneren Stärken zu fördern. Es zeigte sich sogar, dass sie mehr als ein Jahr lang ihr Wohlbefinden aufrechterhalten konnten. Kleine Gewohnheiten - grosse Wirkung - Mehr Gesundheit und innere Stärke Die Gewohnheiten unseres Herzens, Körpers und Bewusstseins wirken sich nachhaltig auf unsere Stimmung aus. Ob Sie sich vornehmen, ab sofort positiver durchs Leben zu gehen, oder dies Schritt für Schritt erlernen möchten – in jedem Fall investieren Sie in Ihr Gesundheitskonto. Sie stärken Ihr Immunsystem, Ihren gesamten Organismus und Geist. Wie Sie diesen Weg einfach und wirkungsvoll beschreiten können, erfahren Sie jetzt. Eine Studienreihe zeigte: Die 20 %, die stabil gesund blieben, waren jene, die einfache Methoden nutzten, um ihre Stärken und positiven Emotionen zu kultivieren . Sie hielten ihr gesteigertes Wohlbefinden sogar über ein Jahr lang aufrecht. Energie-Booster 4 - Der Positive Tagesrückblick Kurzform von Optimismus: Erwarten Sie das Beste – und tun Sie etwas dafür. Die folgende Methode aus der Positiven Psychologie möchte ich Ihnen wärmstens ans Herz legen. Viele Studien haben schon belegt, wie hochwirksam sie ist. Depressive Tendenzen gehen zurück und das subjektive Glücksempfinden steigt. Diese Wirkung konnte sogar noch bis zu sechs Monate später nachgewiesen werden. Dabei geht sie ganz einfach: Lassen Sie eine Woche lang abends den Tag Revue passieren und reflektieren dabei positive Momente. Stellen Sie sich die folgenden Fragen und notieren dann jeweils drei positive Dinge: Was war heute schön/positiv? (z. B. mit meiner Katze gekuschelt / den aromatischen Duft einer Tasse Kaffee genossen / das frische Gras am Morgen unter meinen Füßen gespürt) Wie habe ich dazu beigetragen, dass ich diese schöne Erfahrung erleben konnte? (z. B. dem Schnurren meiner Katze kann ich einfach nicht widerstehen, wenn sie mir morgens um die Beine streicht / ein paar ruhige Minuten auf der Terrasse verbracht / eine Runde barfuss auf dem Rasen gedreht) Wie hat sich meine Stimmung dadurch geändert? (z. B. ein Gefühl von Frische durchströmt meinen ganzen Körper / mir ist ganz warm ums Herz / ich freue mich auf den Tag) Mein Tipp für Sie Nehmen Sie sich für diese Übung Stift und Papier zur Hand. Ganz nach dem Motto: Was schreibt, das bleibt. Es unterstützt nicht nur Ihre Selbstwirksamkeit, weil Sie so erkennen, welchen Beitrag SIE an Ihrem Wohlbefinden haben. Ihnen wird zudem bewusst, wie Sie ganz einfach positive Emotionen erzeugen. Strategie 3 - Bedürfnisse erkennen und ernst nehmen Sie geben alles für Job oder Familie – und sind am Ende selbst die Einzige, die keine Pause bekommt? Denken Sie oft zuerst an andere und vergessen sich dabei selbst? Ich kenne das gut. Ich selbst geriet vor Jahren in eine tiefe Erschöpfung. Erst durch die Positive Psychologie wurde mir klar, woran es lag: Ich hatte meine eigenen Bedürfnisse ignoriert. Diese Erkenntnis war ein Wendepunkt. Ich begann, alles loszulassen, was mir Energie raubte. Unsere psychologischen Grundbedürfnisse – Beziehung, Autonomie und Kompetenz – sind so essenziell wie Vitamine. Wenn wir sie dauerhaft übergehen, leidet nicht nur die Psyche, sondern auch der Körper. Besonders Perfektionist:innen neigen dazu, sich auszubeuten – bis hin zu Erschöpfung oder Depression. Wenn es Ihnen gelingt, Ihre Bedürfnisse im Alltag bewusst zu leben, können Sie Stress schneller abbauen – und beugen Burnout aktiv vor. Energie-Booster 5 - Wie gut sind Ihre Bedürfnisse versorgt? Fragen Sie sich: «Wie sorge ich dafür, im Alltag meine Grundbedürfnisse zu erfüllen? Am besten nehmen Sie sich einen Stift und Papier zur Hand. Beleuchten Sie folgende drei Lebensbereiche: Beruflich: Arbeit Privat: Familie, Freunde und Beziehungen Persönlich: Umgang mit mir selbst, auch Körper, Gesundheit, Schlaf, Ernährung Skizzieren Sie für jedes Bedürfnis Ihres Lebensbereichs ein Gefäß und beschriften Sie es. Zeichnen Sie Ihren jeweiligen Füllstand ein. Diese Gläser stehen sinnbildlich für unsere psychologischen Grundbedürfnisse:Ihr Füllstand zeigt, wie gut wir im Alltag für unser inneres Gleichgewicht sorgen – oder wo es Zeit ist, nachzufüllen. Wo liegt Ihr «Eichstrich»? (Das ist der Strich, der Ihnen zeigt, ob Ihr Gefäß gut gefüllt ist.) a) Liegt er ganz oben? b) Ist er knapp unter dem Rand des Gefäßes oder eher in der Mitte? c) Oder befindet er sich weiter unten, wie z. B. bei einem Whiskyglas? Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem jeweiligen Füllstand, wenn Sie ihn in Bezug auf den Eichstrich sehen? a) Was passt bereits? Wo fühlen Sie sich gut «versorgt»? b) Was tun Sie aktuell, um Ihre Grundbedürfnisse in diesem Lebensbereich sicherzustellen? c) Wo wäre mehr möglich? Was möchten Sie gerne verändern? Setzen Sie sich ein Ziel für eines der Bedürfnisse in diesem Lebensbereich. a) Was wären kleine Änderungen, die sich nachhaltig auf Ihren Alltag auswirken könnten? b) Notieren Sie kleine Ziele: konkret, verhaltensnah und alltagstauglich. c) Was wäre der allererste kleine Schritt dorthin? Was der zweite und der dritte? d) Nehmen Sie sich dann für die nächsten Tage diesen kleinen Schritt konkret vor Ziehen Sie nach ein paar Tagen Bilanz: Was hat sich verändert? Wie fühlen Sie sich? Dann nehmen Sie sich das nächste Bedürfnis vor. Schritt für Schritt schaffen Sie so eine stabile Basis für Ihre Gesundheit und Lebensfreude. 6 - Radikale Selbstliebe Klaus Bernhardt nennt es in seinem Buch „ Depression und Burnout loswerden “ : Radikale Selbstliebe . Und ich kann bestätigen – sie wirkt. Wenn Sie sich selbst wie eine gute Freundin oder ein guter Freund begegnen, schöpfen Sie Ruhe und Kraft. Sie brauchen keine äußere Anerkennung mehr, sondern sind bei sich – mit Leichtigkeit und Freude auch für andere da. Strategie 4 – Besinnen Sie sich auf Ihre Werte Werte sind das, was uns zutiefst wichtig, lieb und teuer ist. Sie geben Orientierung, Sicherheit und innere Stabilität. Unsere Werte beeinflussen maßgeblich, wie wir denken, handeln und mit anderen umgehen – sie sind unser innerer Kompass. Für mich persönlich sind meine Werte wie tragende Säulen im Leben. Meine Top 5 lauten: Ehrlichkeit Vertrauen Gesundheit Innerer Frieden Freunde & Familie Zwei persönliche Beispiele dazu: Als hochsensitive Person signalisiert mir mein feines Gespür und meine Intuition sogleich, wenn jemand nicht ehrlich ist. In solchen Momenten ist nicht nur mein Wert Ehrlichkeit betroffen, sondern auch das Vertrauen . Denn wie kann ich jemandem vertrauen, wenn ich spüre, dass er oder sie mir nicht die Wahrheit sagt? Ein weiterer Wert von mir ist Ästhetik . Ich liebe es, in einer schönen Umgebung zu leben und zu arbeiten – sei es in einem harmonisch eingerichteten Raum oder draußen in der Natur. Sie ist für mich pure Schönheit. Wenn ich diesen Wert leben kann, schenkt mir das Glück und Wohlbefinden. Energie-Booster 7 - Werte, die Ihr Leben wertvoll und sinnvoll machen Was sind Ihre fünf wichtigsten Werte? Zuerst ist ein Wert ja nur ein Wort. Erst wenn Sie ihn erkunden, entdecken Sie, wie wichtig und wirkungsvoll er für Ihr Leben ist. Mit folgenden Fragen lernen Sie Ihre Werte näher kennen: Stellen Sie sich eine Skala von 1 bis 10 vor und wählen einen Ihrer Werte a) Wie wichtig ist Ihnen dieser Wert? b) In welchen Situationen ist dieser Wert besonders wichtig für Sie? c) Was können Sie konkret und direkt tun, um ihn in Ihrem Leben wichtiger zu machen? d) Was passiert, wenn Sie diesen Wert zu 100 Prozent leben? Wo haben Sie gegen diesen Wert gehandelt? a) Woran hat sich das konkret gezeigt? b) Was passiert oder was merken Sie, wenn Sie den Wert links liegen lassen? An welchen Werten haben Sie schon gezweifelt? a) Bei welchen Ihrer Werte würden Sie Kompromisse machen? b) Auf welchen Ihrer Werte würden Sie niemals verzichten wollen? Mein Tipp für Sie Machen Sie diese Übung doch zusammen mit Ihrem Partner oder einem Freund. Dies wird Ihnen besondere Freude bereiten. Der positive Nebeneffekt: Sie nehmen sich Zeit für ein tiefgründiges Gespräch, lernen sich (noch) besser kennen. Strategie 5 - Pflegen Sie positive Beziehungen Forscher der Harvard University wollten in zwei Langzeitstudien, die über 75 Jahre dauerten, herausfinden, was Menschen wirklich glücklich macht. Prof. Robert Waldinger, heutiger Studienleiter, fasst die zentralen Erkenntnisse in seinem TED-Talk „What makes a good life?“ eindrücklich zusammen. Für mich sind es schöne Gespräche mit lieben Freunden, gemeinsame positive Erlebnisse mit der Familie. Menschen, mit denen ich lachen, weinen oder schweigen kann. Im Job tut es gut, im Team am gleichen Strick zu ziehen, von Mitarbeitern oder Kollegen ein Lob zu bekommen oder sich wertgeschätzt zu fühlen. ECHTE Beziehungen zu pflegen, tut einfach sehr gut. Ein Beispiel aus der Studie Echte Beziehungen machen uns nicht nur glücklicher, sondern sogar gesünder. Jene Studienteilnehmer, die im Alter von 50 Jahren intensive und erfüllende Freundschaften und Beziehungen pflegten, waren auch mit 80 noch deutlich gesünder als der Durchschnitt. Entscheidend war dabei weniger die Anzahl der Sozialkontakte als vielmehr deren Qualität. Die sozialen Medien sorgen geradezu für das Gegenteil. Meiner Meinung nach stehlen sie uns die Zeit, um wahre Freundschaften zu pflegen. Denn diese pflegt man nun mal von Angesicht zu Angesicht. Hier kommt mein Impuls für Sie: 8 - Energie-Booster - Was wollen Sie schon lange mal wieder machen? Erstellen Sie eine Liste mit solch schönen Dingen. Wenigstens die Hälfte sollte dazu dienen, alte oder neue Freundschaften zu pflegen und auszubauen. Die Betonung liegt auf «echte» Freundschaften, keine Facebook-Freunde oder Follower. Ich gebe Ihnen gern ein paar konkrete Ideen: Rufen Sie drei alte Freunde an, die Sie schon lange nicht mehr getroffen haben. Vereinbaren Sie sich mit einem davon zum Essen, Kaffee oder einem gemeinsamen Spaziergang. Überraschen Sie einen alten Freund mit einem netten Brief. Suchen Sie einmal im Monat einen Ort oder eine Veranstaltung auf, die Sie früher begeistert haben. Am besten mit jemandem, der genauso begeistert davon ist wie Sie. Mein Tipp für Sie Geniessen Sie die gemeinsame Zeit so intensiv wie möglich und verabreden sich am besten gleich schon zum nächsten Termin. Beobachten Sie, wie Sie sich gleich danach und am nächsten Tag fühlen. Fazit Lassen Sie diesen Impuls nicht einfach verpuffen. Entscheiden Sie sich noch heute für einen ersten kleinen Schritt – sei es ein Waldspaziergang, ein achtsames Gespräch oder der positive Tagesrückblick. Wenn Sie tiefer einsteigen möchten: In meinem Excellence-Coaching begleite ich Sie persönlich dabei, Ihre mentale Stärke gezielt aufzubauen und Ihren ganz eigenen Weg zu einem gesunden, erfüllten Leben zu gestalten. Hier geht’s zum Coaching-Angebot . Für regelmässige Impulse: Abonnieren Sie meinen Newsletter oder folgen Sie mir auf LinkedIn . Bleiben Sie klar. Bleiben Sie bei sich. Entspannende Grüsse Ihre Jacqueline Scherrer Weiterlesen Diese Blogartikel könnten Sie auch interessieren: 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind Was ist PERMA-Lead®? – Wie du Mitarbeitende zu mehr Leistung, Motivation und Gesundheit führst Mehr Einfluss, weniger Stress: Entdecke den Circle of Influence Klare Grenzen setzen - 5 Strategien für mehr Energie & Fokus Teil 1: Burnout verstehen – und rechtzeitig die Notbremse ziehen Positive Psychologie in Aktion: Wie Sie mit stärkenden Fragen Beziehungen stärken Glücksmomente: Wie Sie Ihre psychische Gesundheit nachhaltig stärken können Schatten-Coaching: Wie Sie die verborgene Kraft Ihrer Führungsstärken nutzen Winterzauber statt Winterblues: Was Ihr Wohlbefinden im Winter am meisten beeinflusst 3 Buchtipps aus meiner Leseecke Nr. 2 Sandwichmethode beim Feedback? Nein! Die Kunst des Geniessens: Wie Positive Psychologie Ihr Leben bereichern kann Nutzen Sie Ihren "Positiven Schatten" für Ihre Führungskompetenz Fehler machen ist Gold wert! Positive Psychologie in Aktion: Wie Sie mit stärkenden Fragen Beziehungen stärken Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben Kostenlos herunterladen Starter Guide - 7 wirksame Impulse sich selbst und andere positiv führen und glücklich leben Ihre Wegbegleiterin Grüezi, ich bin Jacqueline Scherrer. Seit über 15 Jahren unterstütze ich Unternehmer*innen und Führungskräfte dabei, Positive Führung und Wohlbefinden zu stärken, mehr Energie und Klarheit zu aktivieren und gelingenden Wandel zu gestalten. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Treffen sind persönlich oder online möglich – ganz nach Ihren Vorlieben. Am besten erreichen Sie mich per E-Mail . Lassen Sie uns gemeinsam das bewegen, was Sie begeistert! ________________________________________________________________________________________________________ Literatur und Quellen Daniela Blickhan (2018), Positive Psychologie - Ein Handbuch für die Praxis. Paderborn: Junfermann Verlag Barbara Fredrickson (2009), Die Macht der guten Gefühle – Wie eine positive Haltung ihr Leben dauerhaft verändert. Frankfurt am Main: Campus Verlag Tan, Chade-Meng., (2015), Search Inside Yourself: Optimiere dein Leben durch Achtsamkeit. München: Wilhelm Goldmann Verlag Tomasulo, Dan., (2022), Mindset Hoffnungsvoll – Die Kraft positiver Gedanken entfachen. Weinheim: Verlagsgruppe Beltz
- Teil 1: Burnout verstehen – und rechtzeitig die Notbremse ziehen
Erfolgreich, engagiert, belastbar – und plötzlich geht nichts mehr. Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn alles zu viel wird und die Energie trotz Pausen nicht zurückkommt. Burnout trifft besonders Menschen mit hohem Anspruch und starkem Verantwortungsgefühl. In diesem Artikel erfährst du, was Burnout wirklich ist, woran du erste Anzeichen erkennst – und wie du frühzeitig gegensteuern kannst, bevor dein System auf Notbetrieb geht. Inhalt Alarmierende Zahlen, die aufhorchen lassen Was ist Burnout – medizinisch & psychologisch betrachtet Burnout beginnt leise und oft unbemerkt -ein Beispiel aus der Praxis Der wahre Kern von Burnout: das Gefühl von Sinnlosigkeit 1 - Alarmierende Zahlen, die aufhorchen lassen Die Pandemie hat psychische Belastungen drastisch verstärkt – Depressionen und Angststörungen sind laut WHO weltweit um 25 % gestiegen. Auch in der Schweiz zeigt der Jobstressindex 2022 der Gesundheitsförderung Schweiz ein klares Bild: Mehr als ein Drittel aller Erwerbstätigen ist emotional erschöpft. Die Zahl der Mitarbeitenden, die krank zur Arbeit kommen, nimmt zu. Lassen Sie uns zunächst einen näheren Blick auf Jobstress, den Risikofaktor Nummer 1 für Burnout, werfen. 2 - Was ist Burnout – medizinisch & psychologisch betrachtet Medizinisch betrachtet Im Katalog der internationalen Klassifikationen für Diagnosen (ICD-11) ist Burnout als Syndrom definiert „Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich verarbeitet werden kann“ und ist gekennzeichnet durch 3 Dimensionen: ein Gefühl von Erschöpfung eine zunehmende geistige Distanz oder negative Haltung zum eigenen Job ein verringertes Leistungsvermögen im Beruf. Damit stellt es einen Risikofaktor für verschiedene psychische und physische Erkrankungen dar. Oft geht sie mit einer Depression einher. Psychologisch betrachtet Dr. Matthias Burisch, Professor für Psychologie an der Universität Hamburg, erklärt den 7-Phasen-Prozess wie folgt: 1. Anfangsphase Engagement, überhöhter Energieeinsatz, Erschöpfung 2. Reduziertes Engagement für Kunden, Kollegen, für andere Menschen, für die Arbeit; innere Kündigung 3. Suche nach Schuldigen niedergeschlagene reizbare Stimmung 4. Abbau der Motivation Dienst nach Vorschrift, Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit, Kreativität und des differenzierten Denkens 5. Emotionale und geistige Verflachung Emotionale Leere, sozialer Rückzug 6. Psychosomatische Reaktionen Herz-Kreislauf- bzw. Magen-Darm-Beschwerden, Muskelverspannungen, Schmerzen, geschwächtes Immunsystem 7. Existenzielle Verzweiflung Hoffnungslosigkeit, Depression, Suizidgedanken 3 - Burnout beginnt leise und oft unbemerkt - ein Beispiel aus der Praxis Martin, Führungskraft, merkt: Die Wochenenden bringen keine Erholung mehr. Er ist zynisch, zieht sich zurück, schläft schlecht und leidet unter körperlichen Beschwerden. Seine Mitarbeitenden gehen ihm aus dem Weg, zuhause fühlt er sich überfordert. Er nimmt die Warnsignale nicht ernst – bis sein Körper die Notbremse zieht. Genau deshalb ist es so wichtig, rechtzeitig hinzuhören – auf dich selbst, auf dein Inneres, auf deinen Körper. „Dieser Prozess kann von mindestens einigen Wochen bis zu vielen Jahren, womöglich Jahrzehnten dauern, bis die Symptome schwerer werden, bis sie ins Bewusstsein dringen“, schreibt Burisch in seinem Buch Dr. Burischs Burnout-Kur – für alle Fälle . Genauso ist es bei Martin. Zuerst bemerkt er die leisen Signale nicht. Dann versucht er, sie zu ignorieren. Weil er nichts unternimmt, dreht sich die Spirale unaufhaltsam weiter nach unten. Gerade als perfektionistischer und leistungsorientierter Mensch ist er besonders gefährdet. „Geh du vor“, sagt die Seele zum Körper, „auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf dich.“ „Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für dich haben“, sagt der Körper zur Seele. Ulrich Schaffer Bevor Ihre Seele und Ihr Körper ein solches Gespräch führen, kann ich Ihnen aus meiner langjährigen Berufspraxis versichern: Es liegt in Ihrer Hand, sich rechtzeitig und wirksam zu schützen. 4 - Der wahre Kern von Burnout: das Gefühl von Sinnlosigkeit "Die entscheidende Voraussetzung für Burnout ist das Gefühl von Sinnlosigkeit. Dass das, was man tut, keinen Sinn hat,» sagt Thomas Fuchs, Psychiater und Philosoph im Interview « Angst, Depression: Warum nehmen psychische Erkrankungen zu?» vom 9. Januar 2024 mit Yves Bossart. «Man könnte zunächst denken, Burnout hat etwas mit Überforderung im Sinne der physischen oder psychischen Leistung zu tun. Das ist ein Aspekt. Der Wichtigere ist, dass das eigene Engagement, die Überidentifikation mit einer Tätigkeit nicht von genügend Resonanz getragen ist, sie nicht genügend anerkannt oder belohnt wird. Die Sinnlosigkeit entsteht aus dem Gefühl: Ich setz mich so ein und es kommt nichts zurück. Was soll das noch?», betont Thomas Fuchs. Im nächsten Blogartikel erfahren Sie, wie Sie Ihre mentale Stärke gezielt aufbauen, Ihr Gehirn bewusst umprogrammieren und mit 5 Strategien plus 8 Energie-Boostern Ihre Gesundheit langfristig schützen können. Sie möchten nicht warten? Hier geht’s direkt zu Teil 2: Burnout vorbeugen – 5 Strategien & 8 Energie-Booster für ein gesundes, kraftvolles Leben. Bleiben Sie achtsam und zuversichtlich. Herzlich Ihre Jacqueline Scherrer Weiterlesen Diese Blogartikel könnten Sie auch interessieren: 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind Was ist PERMA-Lead®? – Wie du Mitarbeitende zu mehr Leistung, Motivation und Gesundheit führst Mehr Einfluss, weniger Stress: Entdecke den Circle of Influence Klare Grenzen setzen - 5 Strategien für mehr Energie & Fokus Positive Psychologie in Aktion: Wie Sie mit stärkenden Fragen Beziehungen stärken Glücksmomente: Wie Sie Ihre psychische Gesundheit nachhaltig stärken können Schatten-Coaching: Wie Sie die verborgene Kraft Ihrer Führungsstärken nutzen Sandwichmethode beim Feedback? Nein! Nutzen Sie Ihren "Positiven Schatten" für Ihre Führungskompetenz Fehler machen ist Gold wert! Positive Psychologie in Aktion: Wie Sie mit stärkenden Fragen Beziehungen stärken Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben Kostenlos herunterladen Starter Guide - 7 wirksame Impulse sich selbst und andere positiv führen und glücklich leben Ihre Wegbegleiterin Grüezi, ich bin Jacqueline Scherrer. Seit über 15 Jahren unterstütze ich Unternehmer*innen und Führungskräfte dabei, Positive Führung und Wohlbefinden zu stärken, mehr Energie und Klarheit zu aktivieren und gelingenden Wandel zu gestalten. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Treffen sind persönlich oder online möglich – ganz nach Ihren Vorlieben. Am besten erreichen Sie mich per E-Mail . Lassen Sie uns gemeinsam das bewegen, was Sie begeistert! ________________________________________________________________________________________________________ Literatur und Quellen Matthias Burisch (2015), Dr. Burischs Burnout-Kur – für alle Fälle – Anleitungen für ein gesundes Leben. Berlin Heidelberg: Springer-Verlag Klaus Bernhardt (2019), Depression und Burnout loswerden – Wie seelische Tiefs wirklich entstehen und was Sie dagegen tun können. München: Ariston Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH.
- Worte wirken. Immer.
Wie Sie in 2 Minuten gleich 2 Menschen glücklich machen. Und mit positiven Emotionen auf Ihr Wohlbefinden-Konto einzahlen. Peter, einem Kunden, habe ich heute die Zusammenfassung all seiner Meilensteine und Erfolge aus unserem Abschlussgespräch zugesandt. Es war ein Feuerwerk an grossartigen Etappenzielen, die er in den vergangenen 9 Monaten im Coaching erreicht hat. Mails mit einem persönlichen Schlusssatz abrunden Meine Mails schliesse ich immer mit ein paar sehr persönlichen Worten ab. Peter schrieb ich: «Möge der Glaube, die Hoffnung und der Optimismus stets an deiner Seite sein und dir all die schönen Facetten des Lebens auf ihre einzigartig-schöne Weise eröffnen». Wie du in 2 Minuten gleich 2 Menschen glücklich machst Wen könnten Sie heute mit ein paar liebevollen Worten überraschen? Per Mail. Mit einer Postkarte. Per Whatsapp. Holen Sie sich diese Person vor Ihr inneres Auge. Schreiben Sie ihr ein paar persönliche HerzensWORTE, die sie auszeichnen, erfreuen und zu ihr passen. Grossartig! Sie haben in nur 2 Minuten gerade 2 Menschen sehr glücklich gemacht. Sich selbst und den Leser Ihrer Nachricht. Worte wirken und das nachhaltig! Kurz - Knackig - Transformierend Meine Impulse für ein gelingend-glückliches Leben sind stets kurz, knackig und transformierend. Sie sollen Sie stärken, aktivieren und ermutigen, Ihr Leben so zu gestalten, wie Sie es gerne haben wollen. Nicht immer kommt man sich selbst auf die Spur, wenn es irgendwo hakt. Wenn Sie feststecken, nichts mehr geht, die negativen Gedanken überhandnehmen, dann schreiben Sie mir eine Mail. Zu zweit lässt sich das Leben einfacher in die gewünschte Richtung bewegen. Winterliche Herzensgrüsse Ihre Jacqueline Scherrer Weiterlesen Diese Blogartikel könnten Sie auch interessieren: Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben 5 effiziente Wege, wie Sie Burnout vermeiden 3 Buchtipps aus meiner Leseecke Ihre Wegbegleiterin Hallo, ich bin Jacqueline Scherrer. Seit über 15 Jahren helfe ich Unternehmer*innen und Führungskräften Positive (Selbst-)Führung zu stärken und gelingenden Wandel zu gestalten. Ich arbeite und lebe in der schönen Ostschweiz. Wir können uns persönlich oder online treffen - ganz wie es Ihnen am besten passt. Am besten erreichen Sie mich via Mail. Lassen Sie uns gemeinsam bewegen, was Sie begeistert!
- Intuition - ehrlicher Wegweiser bei wichtigen Entscheidungen
„Haben wir etwas falsch gemacht", fragen mich meine Kollegen letzte Woche sichtlich bewegt. Dein Weggang ist ein grosser Verlust für uns". "Nein, gar nicht», erwidere ich. Das war ein intuitiver Entscheid". Noch vor einigen Jahren haben mich Menschen mit grossen Augen angesehen, wenn ich über Intuition (Bauchgefühl) sprach. Oft hat man am Tisch versucht, das Thema zu wechseln. Vielleicht insgeheim gedacht, was das wohl für ein spirituelles Geschwätz sei. Intuition macht die Wahl einfacher, schneller und besser «Als ich deine Webseite aufrief, signalisierte mir meine Intuition (mein Bauchgefühl) sofort, dass du die richtige Coach für mich bist,», erzählt mir Peter bei unserem ersten Gespräch. Kunden erzählen mir, dass sie mehrere Coaches in Betracht ziehen. Ihre Wahl einen passenden Coach zu finden, treffen sie oft aufgrund ihrer Intuition (Bauchgefühls). Bauchentscheidungen basieren auf der Intelligenz des Unbewussten Die Intuition (das Bauchgefühl) ist leise und schnell. Intuition ist gefühltes Wissen: Das rasch im Bewusstsein auftaucht. Dessen tiefere Gründe uns nicht bewusst sind. Das stark genug ist, danach zu handeln. Es sind oft bessere Entscheidungen als komplexe Analysen. Mehr Zeit, Informationen und Berechnungen sind nicht immer besser. Hab den Mut, deinem Herzen und deiner Intuition zu folgen. Sie wissen irgendwie, was du werden willst. Steve Jobs Mein Buchtipp für Sie "Es gibt viele Gründe, auf ihren Bauch zu vertrauen", sagt Prof. Dr. Gerd Gigerenzer in seinem kurzweiligen Buch "Bauchentscheidungen - Die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition". Mein Youtubetipp für Sie Prof. Dr. Gigerenzer vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung berichtet im Paderborner Heinz Nixdorf MuseumsForum am 5.2.2013 über die Intelligenz des Unbewussten vor. Wann schnelle Bauchentscheidungen zu besseren Ergebnissen führen als das genaue Abwägen aller Alternativen erfahren Sie in seinem s pannenden und wissenschaftlich fundierten Vortrag. Stehen Sie vor wichtigen Entscheidungen? Ich beleuchte Sie gerne mit Ihnen, damit Sie beim rausgehen aus unserem Gespräch aus tiefstem Herzen wissen, welche Entscheidung sich für Sie richtig anfühlt. Entscheidungsfreudige Grüsse Ihre Jacqueline Scherrer Weiterlesen Diese Blogartikel könnten Sie auch interessieren: Positive Psychologie in Aktion: Wie Sie mit stärkenden Fragen Beziehungen stärken Glücksmomente: Wie Sie Ihre psychische Gesundheit nachhaltig stärken können 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben 5 effiziente Wege, wie Sie Burnout vermeiden 3 Buchtipps aus meiner Lese ecke Nr. 1 Ihre Wegbegleiterin Grüezi, ich bin Jacqueline Scherrer. Seit über 15 Jahren unterstütze ich Unternehmer*innen und Führungskräfte dabei, Positive Führung und Wohlbefinden zu stärken, mehr Energie und Klarheit zu aktivieren und gelingenden Wandel zu gestalten. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Treffen sind persönlich oder online möglich – ganz nach Ihren Vorlieben. Am besten erreichen Sie mich per E-Mail . Lassen Sie uns gemeinsam das bewegen, was Sie begeistert!
- Wie Sie jeden Tag zu einem energievollen, freudigen Tag machen - Lenas Neuanfang
Als Lena in einem Gespräch mit ihrer Vorgesetzten wieder einmal den Tränen nahe ist, empfiehlt sie ihr ein Coaching. Inhalt Lena's Neuanfang Kampf mit der Vergangenheit Lena's beeindruckende Verwandlung Faktoren des beruflichen Erfolgs Schritt für Schritt zu einem erfüllenden Leben Der Schlüssel zu mehr Positivität Anleitung: Positiver Tages-Ausblick Schlussgedanken Kampf mit der Vergangenheit “Ich kann meine “altes“ Leben einfach nicht loslassen. Mein Ex-Mann geistert noch immer in meinem Kopf herum und gewisse Situationen triggern mich enorm,” erzählt Lena sichtlich bewegt in unserem ersten Gespräch. Lena’s Scheidung liegt über 15 Jahre zurück. Sie hat ihre 3 Töchter alleine groß gezogen. Lena's beeindruckende Verwandlung In den letzten sechs Monaten, seit ich Lena begleite, hat sich in ihrem Leben vieles zum Positiven verändert. „Ich bringe mich in Gesprächen ein. “Altes“ kann ich endlich loslassen und bin dankbar für die gemachten Erfahrungen. Ich bin glücklich“, sprudelt es nur so aus Lena heraus. Lena ist wirklich eine Traumkundin. Sie ist nicht nur hochmotiviert, sondern setzt auch konsequent um, was wir gemeinsam erarbeiten. Faktoren des beruflichen Erfolgs Die Wissenschaft* hat herausgefunden, dass ... nur 25 % des beruflichen Erfolgs vom IQ bestimmt werden. beeindruckende 75 % des beruflichen Erfolgs werden hingegen von Faktoren wie: durch den eigenen Optimismus, das soziale Umfeld, der persönlichen Fähigkeit beeinflusst, Stress als Herausforderung und nicht als Bedrohung zu sehen. Das bedeutet: Ein großer Teil unseres Erfolgs liegt in unserer eigenen Hand. Der Glücks-Vorteil Wenn Menschen in der Gegenwart eine positive Einstellung einnehmen, wird ein sogenannter “Glücks-Vorteil” aufgebaut. Das Gehirn liefert im positiven Zustand deutlich höhere Leistungen (mehr als 30 Prozent), als wenn es neutral oder gestresst ist. Gesteigert werden ... die Kreativität, der Energielevel und die Intelligenz Dafür verantwortlich ist die Ausschüttung des Botenstoffs Dopamin. Dieser regt alle Lernzentren im Gehirn an und ermöglicht eine bessere Anpassung an die Welt. Schritt für Schritt zu einem erfüllenden Leben Starte Sie jetzt, in der Gegenwart positiver zu werden. Unser Gehirn ist bis im Alter flexibel und anpassungsfähig. In nur 21 aufeinanderfolgenden Tagen können wir unser Gehirn trainieren und umprogrammieren, und das in nur wenigen Minuten pro Tag. Der Schlüssel zu mehr Positivität Wollen auch Sie wie Lena glücklicher leben? Diese einfache Übung hilft Ihnen dabei: Anleitung: Positiver Tages - Ausblick Schreiben Sie 21 Tage lang jeden Morgen drei positive Dinge auf: a) Auf was freue ich mich heute? b) Wie werde ich dazu beitragen? Das regelmäßige Durchführen dieser einfachen Übung kann Wunder wirken. Es hilft: verstärkt wahrzunehmen, was alles in Ihrem Alltag positiv ist. Sie erkennen, welche schönen und guten Momente Sie mit anderen teilen. Statt wie früher auf Willenskraft und Verzicht zu setzen, nutzen Sie die Kraft positiver Emotionen. Sie fördert nachhaltig gesundes Verhalten, indem sie zur Entwicklung neuer Denkmuster und Gewohnheiten, wie zum Beispiel gezielte Bewegung und bewusste Ernährung, anregt. Nichts ist schöner, als zu sehen, wie Menschen - einschliesslich mir selbst - durch einfache Übungen aufblühen. Mit dem "Positiven Tages-Ausblick" gebe ich Ihnen einen Schlüssel in die Hand, um mehr positive Emotionen in Ihr Leben zu bringen. Schlussgedanken Lenas Weg zeigt: Der 'Positive Tages-Ausblick' ist ein mächtiges Werkzeug, das die Kraft besitzt, Ihr Leben nachhaltig mit Freude und Erfolg zu erfüllen. Entfachen auch Sie diesen Funken – und machen Sie jeden Tag zu einem energievollen, freudigen Tag. Positiv-energievolle Grüsse Ihre Jacqueline Scherrer Weiterlesen Diese Blogartikel könnten Sie auch interessieren: Glücksmomente: Wie Sie Ihre psychische Gesundheit nachhaltig stärken können 5 effiziente Wege, wie Sie Burnout vermeiden Die Kunst des Geniessens: Wie Positive Psychologie Ihr Leben bereichern kann 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind Nutzen Sie Ihren positiven Schatten für Ihre Führungskompetenz Die Superkraft der Empathie - 7 Schlüssel, Beziehungen positiv zu gestalten Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben 3 Buchtipps aus meiner Leseecke Nr. 1 Kostenlos herunterladen Starter Guide - 7 wirksame Impulse sich selbst und andere positiv führen und glücklich leben Ihre Wegbegleiterin Grüezi, ich bin Jacqueline Scherrer. Seit über 15 Jahren unterstütze ich Unternehmer*innen und Führungskräfte dabei, Positive Führung und Wohlbefinden zu stärken, mehr Energie und Klarheit zu aktivieren und gelingenden Wandel zu gestalten. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Treffen sind persönlich oder online möglich – ganz nach Ihren Vorlieben. Am besten erreichen Sie mich per E-Mail . Lassen Sie uns gemeinsam das bewegen, was Sie begeistert! ________________________________________________________________________________________________________ Quelle *Shawn Anchor: Das glückliche Geheimnis besserer Arbeit https://youtu.be/fLJsdqxnZb0











