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- Gewohnheiten ändern: Was ich in der Begleitung von Führungspersönlichkeiten immer wieder sehe
Eine Stunde weg, der Tag noch nicht gestartet, die wichtige Aufgabe noch nicht angetastet – kommt dir das bekannt vor? In Japan gibt es ein Konzept namens «Komorebi» – das Lichtspiel, das entsteht, wenn Sonnenstrahlen durch Blätter fallen. Letztes Jahr am Crestasee in Graubünden habe ich es selbst eingefangen – das Foto unten zeigt genau diesen Moment. Es hat einen Namen, weil man es kennt. Weil es immer wieder vorkommt. Weil es vertraut ist. Und trotzdem hält es einen inne, jedes Mal neu. Gewohnheiten sind das Gegenteil davon. Und Gewohnheiten ändern beginnt nicht dort, wo die meisten es suchen. Sie fallen nicht auf. Sie laufen einfach. Du hast dir vorgenommen, heute früh aufzustehen, den Tag geordnet zu beginnen, die wichtige Aufgabe als erstes anzugehen. Und dann liegt das Handy da. Oder das Bett ist noch warm. Oder du schaust kurz die Mails durch – «nur kurz» – und plötzlich ist eine Stunde weg. Das ist kein Charakterproblem. Das ist Neurobiologie. Das Wichtigste in Kürze Gewohnheiten ändern scheitert nicht an fehlender Disziplin, sondern daran, dass alte Verhaltensmuster automatisiert in den Basalganglien ablaufen – unterhalb deiner bewussten Kontrolle. Neue Gewohnheiten entstehen durch Wiederholung, festen Kontext und einen klaren Auslöser – nicht durch Motivation oder Willenskraft. Die wirksamste Methode heisst "Wenn-Dann" (Implementation Intentions): Wenn X passiert, tue ich Y. Kleine, sichtbare Vorbereitungen – zum Beispiel Laufschuhe am Vorabend bereitstellen – machen den neuen Pfad leichter als den alten. Ein bewusster Drei-Sekunden-Moment reicht oft schon, um den Autopiloten zu unterbrechen. Dir gefällt, was du liest? Abonniere meinen Blog über den Newsletter Die Inhalte dieses Blogartikels Warum liebt dein Gehirn den bekannten Pfad? Der Impuls, der dich wegzieht Wie ändern sich Gewohnheiten wirklich? Warum reicht Wissen im Führungsalltag nicht aus? Im privaten Alltag: die warme Bettdecke schlägt den Plan Mikro-Impuls: 3 Sekunden, die den Unterschied machen Ein persönlicher Gedanke zum Schluss F & Q-Box Warum liebt dein Gehirn den bekannten Pfad? Weil es automatisiert, was sich wiederholt. Unser Gehirn verarbeitet täglich eine enorme Menge an Reizen, Entscheidungen und Impulsen. Um nicht in jedem Moment bewusst reagieren zu müssen, automatisiert es wiederkehrende Abläufe. Diese Muster nennt man neuronale Gewohnheitsschleifen. Je öfter du einen Pfad gehst, desto tiefer gräbt er sich ein – und desto leichter und schneller läuft er ab, fast ohne dein Zutun. Neurowissenschaftlich sind diese Schleifen in den Basalganglien verankert, einem Bereich tief im Gehirn, der für automatisiertes Verhalten zuständig ist. Sie laufen unterhalb deiner bewussten Wahrnehmung. Deshalb hilft es wenig, dir schlicht «mehr Disziplin» zu befehlen. Willenskraft ist eine bewusste Ressource – und sie erschöpft sich. Der Autopilot läuft weiter, auch wenn du müde, gestresst oder abgelenkt bist. Das ist keine Schwäche. Das ist Effizienz. Dein Gehirn schützt dich vor unnötigem Energieverbrauch. Das Problem entsteht erst dann, wenn alte, eingeschliffene Pfade dich davon abhalten, neue Wege zu gehen – Wege, die du bewusst einschlagen willst. Der Impuls, der dich wegzieht Um alte Muster zu durchbrechen brauchst du nicht mehr Willenskraft, sondern einen neuen Auslöser. Stell dir ein kleines Monster vor, das sich meldet, sobald du von der vertrauten Strecke abweichen willst. Es sagt nichts Böses. Es flüstert nur: «Hier entlang. Kenne ich. Ist sicher.» Dieses kleine Monster ist nicht dein Feind. Es ist der alte Trampelpfad, die alte Gewohnheit, die sich bewährt hat – zumindest damals, als du ihn angelegt hast. Es tritt besonders stark auf in Momenten, in denen der äussere Druck nachlässt. Wenn du Zeit hättest. Wenn kein Meeting brennt. Wenn niemand zuschaut. Genau dann greift der Autopilot am zuverlässigsten, weil kein äusserer Reiz das bewusste System aktiviert. Das Tückische: Je mehr Freiraum du hast, desto mehr Raum bekommt das kleine Monster. Nicht weil du fauler wirst. Sondern weil der neue Pfad noch nicht tief genug eingraviert ist, um automatisch abzulaufen. Charles Duhigg, Autor von «The Power of Habit», beschreibt es so: «Du kannst eine Gewohnheit nie wirklich loswerden. Du kannst sie nur ersetzen.» Nicht bekämpfen. Ersetzen. Wie ändern sich Gewohnheiten wirklich? Neue Gewohnheiten aufbauen gelingt durch drei Dinge: Wiederholung Kontext Klarer Auslöser Die Verhaltensforscherin Wendy Wood, die seit Jahrzehnten zu Gewohnheiten forscht, zeigt in ihren Studien, dass ein neues Verhalten erst nach mehrfacher, konsistenter Wiederholung im gleichen Kontext zum Automatismus wird. Nicht durch Motivation. Nicht durch Willen. Durch Kontext. Das bedeutet: Du musst dich nicht täglich neu motivieren. Du musst einen verlässlichen Auslöser schaffen – einen Moment, an dem der neue Pfad beginnt. Konkret: Nicht «Ich werde heute meine To-do-Liste anlegen», sondern «Wenn ich meinen Morgenkaffee hole, öffne ich danach als erstes mein Aufgabentool». Der bestehende Kontext – Kaffee holen – wird zur Brücke zum neuen Verhalten. Forschende nennen das «Implementation Intentions»: Wenn X passiert, tue ich Y. Studien zeigen, dass diese einfache Wenn-dann-Verknüpfung die Wahrscheinlichkeit, ein Vorhaben umzusetzen, deutlich erhöht. Warum reicht Wissen im Führungsalltag nicht aus? In meinen Begleitungen von Führungspersönlichkeiten erlebe ich das regelmässig. Jemand kennt das Konzept der strukturierten Wochenplanung seit Jahren. Die Vorlage liegt im System. Der Kalender hat sogar einen Block dafür reserviert. Und trotzdem: Der Block rutscht, die Woche läuft ungeplant an, am Freitag gibt es das schale Gefühl, dass wieder etwas nicht gestimmt hat. Das Problem liegt selten am Wissen. Es liegt am fehlenden Auslöser. Die Planung «sollte» irgendwann am Freitag passieren – aber wann genau? Was geht unmittelbar davor? Was macht den Übergang vom alten Muster zum neuen konkret? Sobald dieser Moment definiert ist – zum Beispiel «nach dem ersten Kaffee, bevor ich die Mails öffne» – entsteht etwas, das das Gehirn versteht. Nicht ein Vorsatz. Eine Struktur. Wie du trotz voller Agenda wieder mehr Fokus und Struktur in deine Woche bringst, zeige ich in Mehr Fokus trotz voller Agenda: So bringst du dich zurück in Klarheit und Energie. Im privaten Alltag: die warme Bettdecke schlägt den Plan Wer kennt das nicht: Abends fasst du den festen Entschluss, morgen früh eine halbe Stunde für dich zu haben – lesen, bewegen, draussen sein. Der Wecker klingelt. Es ist dunkel. Die Decke liegt schwer und warm. Das bewusste System ist noch gar nicht richtig online. Und der alte Pfad – noch fünf Minuten, dann aufstehen – gewinnt wieder. Hier hilft derselbe Mechanismus. Nicht mehr Willenskraft. Mehr Struktur. Laufschuhe am Vorabend neben das Bett stellen. Buch auf den Nachttisch legen. Die Kaffeemaschine so vorbereiten, dass sie schon läuft. Kleine Vorbereitungen, die den neuen Pfad einfacher machen als den alten. Das Gehirn entscheidet nicht nach dem Besten – es entscheidet nach dem Leichtesten. Auch ein neues Ritual kann so ein Wenn-dann werden: Wenn ich Zeit für mich brauche, gehe ich in den Wald. Warum das eine besonders wirksame neue Gewohnheit ist, liest du in Innehalten statt weiterrennen: Waldbaden als Schlüssel gesunder Führung. Mikro-Impuls: drei Sekunden, die den Unterschied machen Du erkennst das alte Muster daran, dass du den Impuls spürst, bevor du ihm folgst. Diesen Moment zu dehnen – auch nur minimal – reicht, um das bewusste System zu aktivieren. Probiere es konkret so: Wähle eine Gewohnheit, die du seit Längerem einführen willst. Sagen wir, du willst täglich mehr trinken – gerade jetzt im Sommer, wenn die Hitze Konzentration und Energie kostet. Dein Auslöser: der Moment, in dem du dich morgens an den Schreibtisch setzt. Dein Wenn-dann-Satz (die sogenannte Wenn-Dann-Methode) lautet: Schritt 1 «Wenn ich meinen Laptop aufklappe, stelle ich zuerst die Wasserflasche auf den Tisch.» Sichtbar, greifbar, da. Schritt 2 «Wenn ich ein Dokument öffne oder eine Aufgabe abschliesse, trinke ich einen Schluck.» Nicht einen halben Liter auf einmal. Einen Schluck. Immer wieder. Das Gehirn trinkt, was es sieht – und tut, wofür es einen Auslöser hat. Schreib diese Sätze auf. Kleb sie dort hin, wo du sie siehst. Und dann: Wenn das kleine Monster kommt – direkt die Mails öffnen, direkt loslegen, die Flasche bleibt in der Mappe, im Rucksack – atme einmal tief ein. Drei Sekunden reichen, um den Autopiloten zu unterbrechen. Wahrnehmen, was gerade passiert. Dann entscheiden. Nicht immer wird der neue Pfad gewinnen. Aber öfter, als du denkst. Und jedes Mal, wenn du ihn gehst, gräbt er sich ein kleines Stück tiefer ein. Ein persönlicher Gedanke zum Schluss Du weisst bereits sehr viel. Das Problem ist selten das Wissen. Es ist der Moment zwischen Wissen und Tun – und die Frage, wer dort das Steuer hat: der alte Pfad oder der neue. Du kannst diesen Moment gestalten. Nicht durch Kraft, sondern durch Klugheit. Welcher Trampelpfad läuft bei dir gerade auf Autopilot – und welcher neue wartet schon lange darauf, dass du ihn gehst? Ich bin gespannt auf deine Antwort. Herzliche Sommergrüsse Jacqueline Literaturhinweise Komorebi: https://youtu.be/cnKdrjqtj_c?si=6Te6sYiGhA0i2Dle Charles Duhigg «The Power of Habit: Why We Do What We Do in Life and Business» Random House, New York, 2012 Wendy Wood «Good Habits, Bad Habits: The Science of Making Positive Changes That Stick» Farrar, Straus and Giroux, New York, 2019 ihre wissenschaftliche Arbeit: Wood, W., & Neal, D. T. (2007). «A new look at habits and the habit-goal interface.» Psychological Review, 114(4), 843–863. Implementation Intentions Gollwitzer, P. M. (1999). «Implementation intentions: Strong effects of simple plans.» American Psychologist, 54(7), 493–503. Basalganglien und Gewohnheitsschleifen Graybiel, A. M. (2008). «Habits, rituals, and the evaluative brain.» Annual Review of Neuroscience, 31, 359–387. F & Q-Box Warum weiss ich, was ich tun sollte, und tue es trotzdem nicht? Weil dein Verhalten grösstenteils automatisiert abläuft – gesteuert von den Basalganglien, einem Hirnbereich für Gewohnheiten, der unterhalb deiner bewussten Kontrolle arbeitet. Wissen erreicht diesen Autopiloten nicht automatisch, deshalb reicht Vorsatz allein selten aus. Wie lange dauert es, bis eine neue Gewohnheit zum Automatismus wird? Nach der Forschung von Wendy Wood entsteht Automatismus durch wiederholtes Verhalten im gleichen Kontext – nicht durch eine feste Anzahl Tage, sondern durch Konsistenz. Entscheidend ist ein verlässlicher Auslöser, nicht Motivation. Was sind Implementation Intentions (Wenn-Dann-Pläne)? Implementation Intentions sind konkrete Wenn-Dann-Sätze wie «Wenn ich meinen Laptop aufklappe, stelle ich zuerst die Wasserflasche auf den Tisch.» Sie verknüpfen einen bestehenden Auslöser mit dem neuen Verhalten und erhöhen laut Studien die Umsetzungswahrscheinlichkeit deutlich. Wie kann ich alte Gewohnheiten durchbrechen, ohne mehr Willenskraft aufzubringen? Indem du den neuen Pfad einfacher machst als den alten – zum Beispiel Laufschuhe am Vorabend bereitstellen. Dein Gehirn entscheidet nicht nach dem Besten, sondern nach dem Leichtesten. Was hilft im Moment, in dem die alte Gewohnheit zieht? Ein bewusster Drei-Sekunden-Impuls: kurz innehalten, wahrnehmen, was gerade passiert, dann entscheiden. Nicht jedes Mal gewinnt der neue Pfad – aber öfter, als du denkst, und jedes Mal gräbt er sich tiefer ein. Deine Wegbegleiterin Schön, dass du da bist. Ich bin Jacqueline Scherrer und schaffe Raum für Führung, die Menschen aufblühen lässt. Damit du mit Klarheit, Energie und Exzellenz führst – und ins Umsetzen kommst. Entdecke hier meine 7 Impulse für Positive Leadership und ein erfülltes Leben, die wirklich etwas verändern. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Gespräche sind persönlich oder online möglich – ganz nach deinen Vorlieben. Am besten erreichst du mich per E-Mail. Lass uns gemeinsam bewegen, was dich begeistert!
- Mehr Fokus trotz voller Agenda: So bringst du dich zurück in Klarheit und Energie
Peters* Gesicht erzählt eine Geschichte. Als er vor ein paar Monaten aus einer mehrmonatigen Auszeit zurückkam, war er strahlend, freudig, voller Energie. Heute steht er vor mir – müde, angespannt. Seine Haut ist fahl, unruhig. „Ich kenne das von mir", erzählt Peter. Seine Haut werde immer dann unruhig, wenn er stressige Zeiten habe, ob privat oder im Beruf als Projektleiter. Die Haut als Spiegel der Seele – ich erlebe das immer wieder. Das Wichtigste in Kürze In diesem Artikel zeige ich dir, wie du trotz voller Agenda wieder zu mehr Fokus, Klarheit und Energie findest. Der Schlüssel liegt in der Erkenntnis, dass sich deine Gedanken, Gefühle und Handlungen entweder zu einer Aufwärtsspirale voller Energie und Kreativität oder zu einer Abwärtsspirale aus Stress und Erschöpfung verdichten – die Forschung von Barbara Fredrickson zeigt, dass positive Emotionen deinen Blick öffnen und negative ihn verengen. Mit vier einfachen Strategien – bewusst Stopp sagen, den Fokus aktiv lenken, positive Emotionen stärken und raus aus dem Kopf in die Sinne gehen – kannst du die Richtung deines inneren Kreislaufs jederzeit beeinflussen. Selbstführung ist dabei kein Luxus, sondern die Grundlage jeder Führung: Die Frage ist nicht, ob du dich selbst führst, sondern ob du es bewusst oder unbewusst tust. Der Inhalt dieses Blogartikels Das Wichtigste in Kürze Zwei Erlebnisse, die mir die Augen geöffnet haben Das Prinzip dahinter: einfacher als du denkst Warum deine Gefühle deinen Fokus steuern Die Aufwärtsspirale: so entsteht echte Stärke Die Abwärtsspirale: leise und destruktiv Die entscheidende Erkenntnis So steuerst du deinen Aufmerksamkeitsfokus Ein ehrlicher Check-In für dich Was ich in meiner Arbeit immer wieder sehe Ein persönlicher Gedanke zum Schluss F & Q-Box Wenn ich mit Führungskräften arbeite, achte ich nicht nur auf Worte. Ich sehe die Ausstrahlung. Ich höre den Tonfall. Ich spüre die Energie. All das zeigt mir schnell, wo es hakt. Und noch wichtiger: wo wir ansetzen können. Denn Führung beginnt nicht im Aussen. Sie beginnt in dir. Heute zeige ich dir ein Prinzip, das ich seit Jahren nutze. Es ist einfach. Und gleichzeitig kraftvoll. Dein Aufmerksamkeitsfokus ist dein stärkster Hebel. Zwei Erlebnisse, die mir die Augen geöffnet haben Das Verrückteste, was ich je gemacht habe, sind zwei Feuerläufe. Barfuss über glühende Kohlen. Bis zu 600 Grad. Früher hätte ich gesagt: unmöglich. Ich habe das unter professioneller Anleitung eines erfahrenen Feuerlauftrainers gemacht. In einem sicheren Rahmen, klar geführt und vorbereitet. Doch mit der richtigen mentalen Ausrichtung gelingt es. Du gehst los. Schritt für Schritt. Ruhig. Klar. Und plötzlich merkst du: Dein Fokus entscheidet. Richtest du deine Aufmerksamkeit auf Angst, ziehst du dich zurück. Richtest du sie auf Vertrauen, gehst du. Dieses Erlebnis hat sich tief eingebrannt. Ein anderes, leiseres Beispiel Als ich begann, auf LinkedIn aktiv zu werden, kamen Zweifel hoch. Ich scrollte durch Beiträge. Sah perfekte Bilder. Kluge Texte. Und dann diese Stimme: Andere sind besser. Sichtbarer. Konstanter. Ich spürte sofort, was passiert. Mein Fokus rutschte ab. Vergleich. Unsicherheit. Rückzug. Das ist die Abwärtsspirale. Ich habe bewusst gegengesteuert. Ich sagte mir klar: Stopp. Ich entscheide, worauf ich meine Aufmerksamkeit richte. Ich gehe meinen Weg. In meinem Tempo. Heute ist genau das mein Antrieb. Ich will, dass Menschen wachsen. Aufblühen. Klar führen. Das Prinzip dahinter: einfacher als du denkst Dein innerer Prozess läuft immer gleich ab: Gedanken lösen Gefühle aus. Gefühle beeinflussen deine Handlungen. Handlungen führen zu Ergebnissen. Und diese Ergebnisse bestätigen wiederum dein Denken. Ein Kreislauf. Die entscheidende Frage ist: In welche Richtung dreht er sich? Warum deine Emotionen deinen Fokus steuern Die Forschung zeigt klar: Deine Emotionen beeinflussen, wie du die Welt wahrnimmst. Die Psychologin Barbara Fredrickson beschreibt das so: Positive Emotionen erweitern deinen Blick. Negative Emotionen verengen ihn. Das hat direkte Auswirkungen auf deine Führung und deinen Alltag. Wenn du gestresst bist, siehst du Probleme. Risiken. Fehler. Wenn du ruhig bist, erkennst du Möglichkeiten. Lösungen. Chancen. Beides passiert automatisch. Aber du kannst beeinflussen, wo du ansetzt. Die Aufwärtsspirale: so entsteht echte Stärke Stell dir vor: Du empfindest Dankbarkeit. Dadurch öffnet sich dein Blick. Du gehst eher auf Menschen zu. Du bekommst positive Rückmeldungen. Das verstärkt dein gutes Gefühl. Ein Kreislauf nach oben. Die Folgen sind klar spürbar: Du hast mehr Energie. Du denkst kreativer. Du triffst bessere Entscheidungen. Du stärkst Beziehungen. Du bleibst gesünder. Beispiel aus dem Führungsalltag Eine Teamleiterin startet ihr Meeting mit der Frage: Was lief diese Woche gut? Das Team richtet den Fokus auf Fortschritt statt auf Probleme. Die Stimmung verändert sich. Ideen entstehen. Verantwortung steigt. Das Ergebnis: bessere Zusammenarbeit und mehr Dynamik. Die Abwärtsspirale: leise und destruktiv Jetzt das Gegenstück: Du erlebst Stress. Dein Fokus geht auf Fehler. Du beginnst zu grübeln. Deine Energie sinkt. Deine Entscheidungen werden enger. Und damit verstärkst du den Stress. Die Folgen: Du verlierst Klarheit. Du reagierst statt zu führen. Du ziehst dich zurück oder wirst hart. Dein Umfeld spürt das sofort. Beispiel aus dem Alltag Du kommst nach Hause, bist erschöpft. Ein kleines Problem wirkt plötzlich gross. Du reagierst gereizt. Die Stimmung kippt. Nicht das Problem war entscheidend. Sondern dein Zustand. Die entscheidende Erkenntnis Diese Spiralen laufen immer. Du kannst sie nicht ausschalten. Aber du kannst sie lenken. Und genau hier beginnt Positive Selbstführung. So steuerst du deinen Aufmerksamkeitsfokus Du brauchst keine radikalen Veränderungen. Du brauchst Bewusstsein und kleine, klare Schritte. Hier sind drei, die wirken: 1. Stoppe bewusst deine Gedanken Wenn du merkst, dass du in eine negative Schleife rutschst, unterbrich sie. Sag innerlich oder laut: Stopp. Das klingt simpel. Ist aber wirkungsvoll. Du setzt damit einen klaren Schnitt. 2. Lenke deinen Fokus aktiv Frage dich: Was läuft gerade gut? Was habe ich im Griff? Was ist der nächste sinnvolle Schritt? Du trainierst damit deinen Blick für Lösungen. 3. Stärke gezielt positive Emotionen Das ist kein Schönreden. Das ist Training. Dankbarkeit. Wertschätzung. Kleine Erfolge bewusst wahrnehmen. Das verändert nachweislich deinen mentalen Zustand. 4.Raus aus dem Kopf, rein in die Sinne Ein bewusster Aufenthalt im Wald hilft dir, deinen Fokus in Minuten zu resetten – wie das konkret geht, zeige ich dir in Innehalten statt weiterrennen: Waldbaden als Schlüssel gesunder Führung. Ein ehrlicher Check-In für dich Nimm dir einen Moment. Wenn du deine aktuelle Denkweise beibehältst: Was passiert mit deinem Körper? Mit deiner Gesundheit? Mit deinen Beziehungen? Mit deinem Unternehmen? Mit deinem Einkommen? Mit deinem Wohlbefinden? Und weiter gedacht: Wo stehst du in einem Jahr? In fünf? In zehn? Diese Fragen sind unbequem. Aber sie bringen Klarheit. Was ich in meiner Arbeit immer wieder sehe Viele Führungskräfte versuchen, Probleme im Aussen zu lösen. Mehr Prozesse. Mehr Kontrolle. Mehr Druck. Doch der Hebel liegt innen. Wenn du deinen Fokus veränderst, verändert sich dein Verhalten. Wenn sich dein Verhalten verändert, verändern sich deine Ergebnisse. Das ist keine Theorie. Das ist gelebte Praxis. Selbstführung ist kein Luxus Sie ist die Grundlage. Du führst immer. Die Frage ist nur: bewusst oder unbewusst. Wenn du bewusst führst, gewinnst du Klarheit. Energie. Richtung. Und genau das braucht dein Team. Ein persönlicher Gedanke zum Schluss Du musst nicht perfekt sein. Du musst nur beginnen, hinzuschauen. Dein Fokus ist kein Zufall. Er ist eine Entscheidung. Schreib mir – und bring deine Exzellenz zum Strahlen. In der Beratung erhältst du den wissenschaftlich fundierten CLYOScope®-Report. Du erkennst, wo du stark bist, was dir Energie gibt – und entfaltest deine Exzellenz. Damit du dein Leben und deine Führung so gestaltest, dass es leicht geht – statt dich auszulaugen. Ich begleite dich empathisch und mit einem klaren Blick für das, was in dir steckt. Sonnige Frühlingsgrüsse Jacqueline Literaturhinweise Positive emotions trigger upward spirals toward emotional well-being - PubMed https://psychology.ecu.edu/wp-content/pv-uploads/sites/216/2019/03/Fredrickson-Joiner-2002.pdf Frontiers | Tracking perceived stress, anxiety, and depression in daily life: a double-downward spiral process *Inhalte und Namen sind anonymisiert und verändert – zum Schutz der Diskretion. F & Q-Box Was ist Positive Selbstführung? Positive Selbstführung bedeutet für mich, die Richtung deines inneren Kreislaufs aus Gedanken, Gefühlen, Handlungen und Ergebnissen bewusst zu steuern, statt sie dem Zufall zu überlassen. Du kannst diese Spirale nicht abschalten – aber du entscheidest mit, ob sie dich nach oben oder nach unten trägt. Wie beeinflussen meine Gedanken meinen Fokus? Deine Gedanken lösen Gefühle aus, die wiederum deine Handlungen und damit deine Ergebnisse prägen – und diese Ergebnisse bestätigen am Ende wieder dein ursprüngliches Denken. Die Psychologin Barbara Fredrickson hat gezeigt: Positive Emotionen weiten deinen Blick für Möglichkeiten, negative verengen ihn auf Probleme und Risiken. Wie starte ich eine Aufwärtsspirale? Am einfachsten gelingt der Einstieg über Dankbarkeit: Sobald sich dein Blick öffnet, gehst du eher auf andere zu, erhältst positive Rückmeldungen, und das gute Gefühl verstärkt sich von selbst. Aus meiner Erfahrung reicht oft schon eine bewusst gestellte Frage wie „Was läuft gerade gut?", um diesen Kreislauf in Gang zu setzen. Wie stoppe ich eine negative Gedankenspirale? Ich empfehle dir vier konkrete Schritte: ein bewusstes, notfalls laut ausgesprochenes „Stopp", den aktiven Fokuswechsel über lösungsorientierte Fragen, das gezielte Stärken positiver Emotionen wie Dankbarkeit und den Rückzug aus dem Kopf in die Sinne, zum Beispiel durch Zeit in der Natur. Schon wenige Minuten bewusstes Innehalten reichen, um den Fokus zurückzusetzen. Warum ist Selbstführung gerade für Führungskräfte so wichtig? Weil ich in meiner Arbeit immer wieder sehe, dass Führungskräfte versuchen, äussere Probleme allein mit mehr Prozessen und Kontrolle zu lösen – der eigentliche Hebel liegt aber innen. Bewusste Selbstführung ist die Grundlage jeder Führung und bringt genau die Klarheit, Energie und Richtung, die ein Team braucht. Deine Wegbegleiterin Schön, dass du da bist. Ich bin Jacqueline Scherrer und schaffe Raum für Führung, die Menschen aufblühen lässt. Damit du mit Klarheit, Energie und Exzellenz führst – und ins Umsetzen kommst. Entdecke hier meine 7 Impulse für Positive Leadership und ein erfülltes Leben, die wirklich etwas verändern. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Gespräche sind persönlich oder online möglich – ganz nach deinen Vorlieben. Am besten erreichst du mich per E-Mail. Lass uns gemeinsam bewegen, was dich begeistert!
- Äußerer Erfolg oder erfülltes Leben? Was dich wirklich gesund und glücklich macht
Kürzlich wurde ich zur Frage „Jacqueline, wie ist es dir gelungen, den Gap zwischen äußerem Erfolg und erfülltem Leben zu schließen?“ interviewt. Eine spannende Frage. Hier meine Erfahrungen und Erkenntnisse fundiert untermauert. Inhalt Das Wichtigste in Kürze Schmerz stösst Transformation an Innere Klarheit - der Schlüssel, der Türen für dein erfülltes Leben öffnet Was Studien über erfülltes Leben verraten Innere Anteile - Stimmen, die mitreden Die Kunst des Geniessens Sprache formt unser Leben - Growth Mindset kultivieren Lass uns über deinen Weg sprechen F & Q-Box Es gibt Menschen, die denken, wenn sie erst die Karriereleiter hinaufgestiegen sind, den Porsche (oder ein anderes Statussymbol) fahren und das eigene Haus besitzen, dann stellt sich Glück von selbst ein. Doch es ist genau umgekehrt: Gesundheit, Glück und innere Klarheit sind die Basis, auf der Erfolg wachsen kann. Das Wichtigste in Kürze In diesem Artikel erzähle ich, wie der Graben zwischen äusserem Erfolg und einem wirklich erfüllten Leben geschlossen werden kann. Wissenschaftlich fundiert, mit einem Buchtipp und ich teile auch ganz persönliche Krisen mit dir. Mein Burnout Anfang 30 und der Tod eines geliebten Menschen aus meinem Umfeld waren schmerzhafte Wendepunkte, die mir gezeigt haben: Krisen sind keine Sackgassen, sondern Einladungen zur Entwicklung. Erfüllung entsteht nicht durch äussere Meilensteine, sondern durch innere Klarheit, echte Beziehungen und bewusstes Geniessen – das bestätigt auch die Harvard Study of Adult Development. Mit einem Growth Mindset und der richtigen inneren Sprache kannst du diesen Weg jederzeit selbst beginnen – nicht als fernes Ziel, sondern genau hier und jetzt. 1. Schmerz stößt Transformation an Meine Erfahrungen sind rückblickend unglaublich wertvoll. Anfang dreissig holte mich die Realität ein. Familie, Beruf, Ausbildungen — alles gleichzeitig, alles mit vollem Einsatz. Irgendwann reichte der Akku nicht mehr. Heute würde man es Burnout nennen. Nicht lange danach verlor ich einen geliebten Menschen aus meinem nahen Umfeld - ein Verlust, der anders war. Stiller. Tiefer. Ich habe gelernt, dass Krisen kein Ende sind, sondern Einladungen zur Entwicklung. Sie haben mich gezwungen, Hilfe anzunehmen, neue Wege zu suchen — und vor allem: nach innen zu schauen. Was wirklich trägt. Welche Werte, welche Beziehungen, welche Routinen und Rituale Halt geben. Und sie haben mich gelehrt, dass gerade die unzufriedenen, traurigen und schmerzvollen Gefühle ein Motor für Veränderung sein können. 2. Innere Klarheit – der Schlüssel, der Türen für dein erfülltes Leben öffnet Ein erfüllendes Leben entsteht nicht durch äußere Meilensteine, sondern durch die Bereitschaft, immer wieder nach innen zu schauen. Das heisst: sein Selbstbild ehrlich zu prüfen, Selbstfürsorge und Selbstliebe aktiv zu pflegen; die eigenen Grenzen wahrzunehmen und zu achten; Selbstführung zu kultivieren und bewusst einzusetzen; Selbstwirksamkeit zu stärken und aktiv zu leben. Das klingt einfach, ist aber ein Prozess für ein ganzes Leben. Mein Rezept dafür lautet: Innehalten, innere Arbeit, Innehalten, innere Arbeit, Innehalten, innere Arbeit. Ein erfülltes Leben entsteht aus vielen Erfolgsfaktoren. Weißt du, welche deine sind? Lass uns sie gemeinsam erforschen. 3. Was Studien über erfülltes Leben verraten Die Positive Psychologie hat meine Erfahrungen bestätigt. Die Harvard Study of Adult Development, die seit 1938 läuft und damit die längste Langzeitstudie der Welt ist, zeigt eindeutig: Nicht Statussymbole oder Karriere machen unser Leben erfüllend, sondern gute Beziehungen. Sie sind der stärkste Schutzfaktor für Gesundheit, Glück und Wohlbefinden – ein Kernthema der Positiven Psychologie. Weitere Studien belegen: Glück und Wohlbefinden sind Grundvoraussetzungen für Erfolg – nicht umgekehrt. Ein Growth Mindset (Wachstums-Mindset) macht kreativer, leistungsfähiger und resilienter. 4. Innere Anteile – Stimmen, die mitreden Eine wichtige Entdeckung auf meinem Weg war, die unterschiedlichen Anteile in mir kennenzulernen. Da ist die neugierige Forscherin, die mich antreibt, Neues zu lernen. Da ist aber auch die Perfektionistin, die mich ab und an in Erschöpfung getrieben hat. Heute darf sie noch mitreden – aber nicht mehr den Ton angeben. Ein anderer Anteil ist die Genießerin – sie erinnert mich daran, dass Nichtstun genauso wichtig ist wie Tun. In diesen Momenten schöpfe ich Kraft, Kreativität und Freude. Dieses Bild der inneren Stimmen knüpft an das Persönlichkeitsmodell „Das Innere Team“ von Friedemann Schulz von Thun an. Es beschreibt die Vielfalt unserer inneren Anteile und unterstützt dabei, klarer, authentischer und ausgeglichener zu handeln. Möchtest du jetzt sofort etwas tun, hin zu Deinem erfüllenden Leben? Hier mein Buchtipp dazu: 5. Die Kunst des Genießens Ich bin dankbar, dass ich schon in jungen Jahren meine Fähigkeit zu genießen entwickelt habe. Dazu gehört viel Zeit in der Natur, ein gutes Essen mit einem inspirierenden Gegenüber, meine Berufung als Beraterin in Positiver Psychologie zu leben – und auch die kleinen Alltagsmomente: mit meiner Familie, beim Bügeln, beim Spaziergang mit meinem Hund oder beim Lesen inspirierender Bücher. Dieses bewusste Genießen ist ein zentraler Schlüssel zum erfüllenden Leben – und es lässt sich trainieren. Studien zum sogenannten Savoring zeigen, dass gezieltes Genießen unsere positiven Emotionen stärkt, psychische Gesundheit fördert und sogar depressive Symptome mindern kann. Besonders wirksam ist die Kombination aus Achtsamkeit und der Fähigkeit, kleine Momente bewusst wahrzunehmen. Auch die Verhaltensforschung bestätigt: Es sind Erlebnisse – nicht Dinge –, die nachhaltige Freude und Zufriedenheit schenken. Das macht die Kunst des Genießens zu einer der wertvollsten Ressourcen, die wir für ein gesundes, glückliches und erfülltes Leben pflegen können. 6. Sprache formt unser Leben – Growth Mindset kultivieren Unsere Sprache hat einen enormen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Sowohl der innere Dialog als auch die Worte, die wir nach außen wählen, prägen die Verbindungen in unserem Gehirn – und damit unser Denken, Fühlen und Handeln. Mit jeder positiven Formulierung stärken wir Synapsen, also die Verbindungsstellen zwischen Nervenzellen, die Informationen weiterleiten. So gestalten wir Schritt für Schritt unser Leben – für uns selbst und in Beziehung zu anderen. Ein praktisches Beispiel: Herausforderung annehmen Statt: „Das kann ich nicht.“ Mit Growth-Mindset-Sprache: „Ich kann das NOCH nicht – und ich darf es lernen.“ Sprache nach außen verändert auch den inneren Dialog. Wenn wir bewusst Wörter wählen, die Wachstum, Möglichkeit und Entwicklung betonen, formen wir unsere neuronalen Verknüpfungen. Man könnte also sagen: Sprache ist das Trainingsfeld des Growth Mindset. Sie prägt nicht nur, wie wir mit anderen reden, sondern auch, wie wir uns selbst sehen – und ob wir Chancen in Herausforderungen erkennen. Für mich ist das eng verbunden mit einem meiner wichtigsten Werte: Ästhetik. Sie bedeutet für mich, den Blick bewusst auf das Schöne, Gute und Gelingende zu richten – und ebenso bewusst mit positiven, schönen Worten zu sprechen. Dieser Fokus – in meiner Arbeit, in Begegnungen mit inspirierenden Menschen und in der Zeit für mich selbst – war der Gamechanger, der mich Mitte 30 Gedanke für Gedanke, Wort für Wort und Schritt für Schritt zu einem erfüllten Leben führte. 7. Lass uns über deinen Weg sprechen Ein erfüllendes Leben ist kein Ziel, das man irgendwann erreicht, sondern ein Weg – geprägt von Erkenntnissen, Krisen, innerer Arbeit und dem Mut zum Genießen. Vielleicht erkennst du dich in manchen dieser Gedanken wieder? Vielleicht spürst du, dass es auch für dich an der Zeit ist, den Gap zwischen äußerem Erfolg und einem erfüllten Leben zu schließen? Erfüllung ist kein fernes Ziel – sie kann genau hier, genau jetzt beginnen. Wenn du magst, lade ich dich ein: Komm mit mir ins Gespräch. Gemeinsam erkunden wir, wie DEIN Weg zu einem erfüllten Leben aussehen kann. Erfüllte Grüsse Jacqueline FAQ-Box Was unterscheidet äusseren Erfolg von einem erfüllten Leben? Äusserer Erfolg zeigt sich in Karriere, Status und Meilensteinen – ein erfülltes Leben entsteht dagegen durch innere Klarheit, echte Beziehungen und die Fähigkeit, den Moment bewusst zu geniessen. Aus meiner eigenen Erfahrung weiss ich: Das eine schliesst das andere nicht aus, aber es ersetzt es auch nicht automatisch. Warum können Krisen für die persönliche Entwicklung wichtig sein? Mein eigenes Burnout Anfang 30 und der Verlust eines geliebten Menschen aus meinem Umfeld haben mir gezeigt, dass schmerzhafte Phasen mich gezwungen haben, innezuhalten und ehrlich zu reflektieren, welche Werte, Beziehungen und Routinen mir wirklich Halt geben. Krisen sind für mich deshalb keine Sackgassen, sondern Einladungen zur Entwicklung. Was zeigt die Harvard Study of Adult Development über ein glückliches Leben? Die seit 1938 laufende Langzeitstudie zeigt eindeutig, dass gute Beziehungen der stärkste Schutzfaktor für Gesundheit und Glück sind – nicht Karriere oder Statussymbole. Diese Erkenntnis deckt sich vollständig mit dem, was ich in meiner eigenen Entwicklung erlebt habe. Was ist mit dem „Inneren Team" gemeint? Das Modell von Friedemann Schulz von Thun beschreibt, dass in uns verschiedene innere Anteile mitreden – bei mir zum Beispiel die neugierige Forscherin, die Perfektionistin und die Geniesserin. Wenn ich diese Stimmen kenne und ernst nehme, kann ich authentischer und ausgeglichener handeln. Wie trainiere ich ein Growth Mindset im Alltag? Ein einfacher Hebel ist die Sprache: Statt „Das kann ich nicht" sage ich mir „Ich kann das noch nicht – und ich darf es lernen." Diese kleine Umformulierung stärkt nachweislich neuronale Verbindungen und verändert langfristig, wie ich denke, fühle und handle. Deine Wegbegleiterin Schön, dass du da bist. Ich bin Jacqueline Scherrer. Seit über 17 Jahren unterstütze ich Unternehmer*innen und Führungskräfte dabei, Positive Führung und Wohlbefinden zu stärken, mehr Energie und Klarheit zu aktivieren und gelingenden Wandel zu gestalten. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Gespräche sind persönlich oder online möglich – ganz nach deinen Vorlieben. Am besten erreichst du mich per E-Mail. Lass uns gemeinsam bewegen, was dich begeistert!
- Umgang mit Druck: meine 3 Tools, mit denen ich Führungspersonen aus dem Stress-Modus hole
Wie bleibst du unter Druck handlungsfähig – bei hohen Erwartungen, wichtigen Entscheidungen oder im Rampenlicht? Druck ist allgegenwärtig – in Meetings, in Beziehungen, bei Entscheidungen. Er kann uns beflügeln, aber auch blockieren. Der Umgang mit Druck entscheidet, welches von beidem passiert: Nicht der Druck selbst macht den Unterschied, sondern wie wir ihn steuern. Das Wichtigste in Kürze Nicht der Druck selbst entscheidet, sondern wie du ihn steuerst – das ist der Kern eines guten Umgangs mit Druck. Schon 6 Sekunden bewusstes Innehalten reichen, um dein Gehirn aus dem Alarmzustand zu holen. Selbstmitgefühl statt Selbstkritik hilft dir nachweislich, unter Druck bessere Entscheidungen zu treffen. Wer sich selbst gut führt, kann auch andere gut führen – das senkt Stress und Burnoutrisiko im Team spürbar.- Drei einfache Schritte für den Alltag: stoppen und bewusst atmen, dir erlauben, nicht perfekt zu sein, und deine Stärken gezielt einsetzen. Dir gefällt, was du liest? Abonniere meinen Blog über den Newsletter Die Inhalte dieses Blogartikels Was passiert bei Druck? Beispiel aus dem Business: Druck im Projektmeeting Beispiel aus dem Privatleben: Druck im Familienalltag Was bedeutet das für Führung? Welche Kompetenzen entscheiden 2030 über gute Führung? 3 Tools für mehr Gelassenheit und Fokus Meine Tools auf einen Blick 3 Strategien für deinen Führungsalltag unter Druck Fazit: Druck ist ein Signal, kein Urteil F & Q-Box Was passiert bei Druck? Druck beginnt mit einer klaren Definition: Druck entsteht, wenn Anforderungen die verfügbaren Ressourcen übersteigen – zeitlich, emotional, mental oder körperlich. Neurowissenschaftlich betrachtet aktiviert unser Gehirn in solchen Situationen den Sympathikus, unser Stresssystem: Der Herzschlag beschleunigt sich, die Muskeln spannen sich an, der Tunnelblick setzt ein. Kurzfristig kann das leistungssteigernd wirken. Langfristig aber macht Dauerstress krank, blockiert unsere Denkfähigkeit und untergräbt gute Entscheidungen. Studien zeigen: Chronischer Druck schwächt nicht nur unser Immunsystem, sondern reduziert auch unsere kognitive Flexibilität – genau das, was wir in fordernden Situationen eigentlich bräuchten (McEwen, 2007). Wie stark dich Druck aus der Bahn wirft, hängt auch davon ab, worauf du deinen Fokus richtest – im Artikel zum Circle of Influence zeige ich dir, wie du dich auf das konzentrierst, was du wirklich beeinflussen kannst. Beispiel aus dem Business: Druck im Projektmeeting Nehmen wir Anna, Projektleiterin in einem mittelständischen Unternehmen. Ein Millionenprojekt droht zu scheitern, das Team ist überfordert, der CEO erwartet schnelle Lösungen. Anna spürt den Druck auf allen Ebenen. In einem entscheidenden Meeting fühlt sie sich gehetzt und unsicher – sie argumentiert fahrig und merkt später, dass sie einen wichtigen Punkt vergessen hat. In einem Coaching analysieren wir gemeinsam: Welche Gedanken gingen ihr (vor und nach dem Meeting) durch den Kopf? Was ist gut gelaufen im Meeting? Welche inneren Antreiber waren aktiv („Ich darf keine Fehler machen“, „Ich muss jetzt liefern“)? Welche körperlichen Signale hat sie übergangen? Durch stetige Reflexion, Achtsamkeitstechniken und gesundem Selbstmanagement gelingt es Anna, in künftigen Drucksituationen - wie es Viktor Frank formulierte - den Raum zwischen Reiz und Reaktion zu nutzen. Wenn sich deine Gedanken vor wichtigen Momenten auch gerne im Kreis drehen, findest du konkrete Wege aus dieser Spirale in meinem Beitrag „Wenn Grübeln zur Gewohnheit wird – wie du die Spirale nach unten mit Self-Leadership stoppst". Weil sie sich immer besser kennen lernt und weiss, wie sie sich selbst steuern kann, wird sie ruhiger und bringt sich vor entscheidenden Meetings schon im Vorfeld in einen guten Zustand. Beispiel aus dem Privatleben: Druck im Familienalltag Auch im Privaten ist Druck ein häufiger Gast – etwa bei Jonas, Vater von zwei Kindern. Nach einem langen Arbeitstag will man eigentlich nur in Ruhe mit der Familie zu Abend essen. Doch der Sohn sitzt noch immer im Zimmer und gamt – obwohl er schon mehrmals gebeten wurde, sich an den Tisch zu setzen. Da platzt Jonas der Kragen: „Ich hab dich dreimal gebeten, endlich den Computer auszuschalten!“ In dem Moment spürt er sofort: So wollte er nicht reagieren. Im Nachhinein wird ihm klar: Es geht nicht nur ums Gamen. Es ist der berufliche Druck, der sich unbemerkt in seinen Alltag geschlichen hat – seine Nerven liegen blank. Wie du dabei klare Grenzen zwischen Beruf und Familie ziehst, zeige ich dir in meinem Artikel „Klare Grenzen setzen – 5 Strategien für mehr Energie & Fokus". Jonas beginnt, sich über den Tag verteilt kleine Pausen zu gönnen: im Büro kurz aufstehen, das Fenster öffnen, dreimal tief durchatmen, ein Spaziergang über Mittag an der frischen Luft; entspannende Musik auf der Heimfahrt Es sind einfache, aber wirksame Routinen. Sie helfen ihm, seinen inneren Druck frühzeitig wahrzunehmen und abzubauen – bevor er ihn ungewollt weitergibt. So entsteht wieder Handlungsspielraum. Und genau hier beginnt Selbstführung: im bewussten Innehalten, im achtsamen Reagieren – auch dann, wenn's eng wird. Wie sich das konkret im Führungsalltag zeigt, beschreibe ich in meinem Artikel „Gewohnheiten ändern: Was ich in der Begleitung von Führungspersönlichkeiten immer wieder sehe". Ob im beruflichen Kontext oder im Privaten – Druck ist allgegenwärtig. Doch wie wir damit umgehen, entscheidet, ob er uns lähmt oder stärkt. Gerade in der Führungsrolle kommt es auf bewusste Steuerung an. Was bedeutet das für Führung? Gute Führung beginnt bei der eigenen Selbstführung unter Druck – denn Führungskräfte tragen Verantwortung, müssen Teams durch komplexe Situationen führen und sind Zielscheibe vieler Erwartungen. Umso wichtiger ist die Fähigkeit, auch unter Druck klar zu bleiben, Orientierung zu geben und bewusst zu handeln. Denn: So wie du dich führst, führst du auch andere. Führungskräfte, die ihren Umgang mit Druck reflektieren und Stress gut bewältigen, fördern ein gesundes Arbeitsklima im Team. Sie schaffen psychologische Sicherheit, statt unbewusst Druck weiterzugeben. Das wirkt sich direkt positiv auf Zusammenarbeit, Motivation und Produktivität aus – besonders in dynamischen Zeiten. Welche Kompetenzen entscheiden 2030 über gute Führung? Laut dem Future of Jobs Report des WEF herausgeben vom World Economic Forum (WEF) zeigt deutlich: Psychologische Fähigkeiten wie Kreativität, Resilienz, Selbstbewusstsein, Empathie und soziale Einflussnahme sind heute ebenso zukunftsentscheidend wie technologische Themen wie Künstliche Intelligenz, Big Data oder Cybersecurity. Sie sind teils angeboren, teils erlernt – und müssen über Jahre hinweg gezielt entwickelt, gepflegt und reflektiert werden. Gemeinsam formen sie das Kompetenzprofil wirksamer Führung von morgen. 3 Tools für mehr Gelassenheit und Fokus Gerade der Umgang mit Stress als Führungskraft lässt sich trainieren – hier meine drei bewährtesten Tools dafür aus der Positive Psychologie, Resilienzforschung und Neurowissenschaft: Tool 1 - Bewusstes Innehalten: Der Raum dazwischen Der Neuropsychologe Rick Hanson beschreibt, wie wir durch Achtsamkeit neuronale Stressmuster unterbrechen können. Bereits 6 Sekunden bewusstes Innehalten genügen, um das Gehirn aus dem Alarmzustand zu holen (Hanson, 2013). Mini-Übung → Atme 3x tief durch. → Spüre: Was passiert gerade – in deinem Körper, deinen Gedanken, deinen Gefühlen? → Frage dich: Was ist jetzt wirklich wichtig? Wenn du diesem bewussten Innehalten noch mehr Raum geben willst, findest du in meinem Artikel "Innehalten statt weiterrennen: Waldbaden als Schlüssel gesunder Führung" eine weitere wirksame Methode dafür. Tool 2 - Selbstmitgefühl statt Selbstkritik Dr. Kristin Neff zeigt in zahlreichen Studien: Menschen mit hohem Selbstmitgefühl gehen nachweislich gelassener mit Druck um und treffen bessere Entscheidungen (Neff, 2011). Selbstmitgefühl heißt nicht Nachsicht, sondern: sich selbst freundlich zu begegnen – besonders, wenn es nicht rund läuft. Reflexionsfrage Was würdest du deinem besten Freund sagen, wenn er gerade unter Druck steht? Tool 3 - Positive Selbstführung Gerade in der Führung zählt: Wer sich selbst gut führen kann, kann auch andere stärken. Prof. Dr. Marco Furtner bringt es auf den Punkt: "Self-Leadership bedeutet, die eigenen Gedanken, Emotionen und Verhaltensweisen bewusst zu lenken, um wirksam und leistungsfähig zu bleiben" – nachzulesen in seinem empfehlenswerten Essential „Self-Leadership – Praxis und Anwendung“. Meine Tools auf einen Blick Tool Kernaussage Quelle Bewusstes Innehalten 6 Sekunden reichen, um das Gehirn aus dem Alarmzustand zu holen Hanson, 2013 Selbstmitgefühl statt Selbstkritik Führt nachweislich zu gelasseneren Entscheidungen unter Druck Neff, 2011 Positive Selbstführung Bewusste Steuerung von Gedanken, Emotionen und Verhalten Furtner, 2018 Warum ist das so entscheidend? Ohne innere Führung keine äußere Führung. Wer innerlich überlastet oder unruhig ist, verliert die Fähigkeit zur Selbstregulation – und damit auch zur wirksamen Führung. Deshalb starten wir im Coaching immer bei dir selbst: mit deinen Werten, deinen Stärken, positiven Emotionen und deiner Haltung – gegenüber dir selbst, anderen und der Welt. Gemeinsame Reflexion, stärkende Fragen und ein klarer Blick auf das, was dir wirklich wichtig ist, helfen dir dabei, Klarheit, Energie und innere Stärke für deine Führungsrolle zu entwickeln. Ein inneres Navigationssystem entwickeln Die bewusste Selbstführung wirkt dann wie dein zuverlässiges inneres Navigationssystem. Sie schafft: Klarheit in komplexen Situationen Selbstwirksamkeit im Alltag Entscheidungsstärke unter Druck Was wirkt? – Das zeigt die Forschung Die Studien von Dr. Markus Ebner, Entwickler des PERMA-Lead®-Modells, belegen: Führungskräfte und Mitarbeitende, die ihre eigenen Stärken kennen und gezielt einsetzen: senken laut Ebner (2020) ihr Burnoutrisiko um 50 %, erleben signifikant weniger Stress; empfinden sich als wirksamer – auch unter hoher Belastung. Wie sich ein Burnoutrisiko frühzeitig erkennen lässt, liest du in meinem Artikel "Burnout verstehen – und rechtzeitig die Notbremse ziehen". Trainierbare Gewohnheiten Wer sich selbst regelmäßig Lob und Anerkennung schenkt – und bewusst wahrnimmt, was gut läuft – stärkt Motivation und Selbstvertrauen. Eine realistische Selbsteinschätzung und achtsame Selbstbeobachtung sind dafür essenziell. Auch ein positives Vorbild – ein Role-Model im Team, in der Wirtschaft oder Gesellschaft – kann motivieren und dir helfen, deine eigene Exzellenz zu entfalten. Reflexionsfragen → In welcher Situation hast du schon einmal Druck gut gemeistert? → Welche deiner Stärken waren damals besonders hilfreich? → Wie sorgst du im Alltag für ausreichend positive Emotionen? 3 Strategien für deinen Führungsalltag unter Druck Stopp – bewusst atmen – fokussieren Erlaubnis geben, nicht perfekt zu sein Stärken gezielt einsetzen & kommunizieren Druck lässt sich nicht immer vermeiden – aber du kannst entscheiden, wie du ihm begegnen willst. Fazit: Druck ist ein Signal, kein Urteil Druck ist ein Teil des Lebens – im Job wie im Privaten. Aber er muss dich nicht steuern. Wer lernt, mit Druck im Job bewusst umzugehen, gewinnt an Klarheit, innerer Ruhe und Souveränität. Ich begleite dich dabei, mit Klarheit, innerer Ruhe und Stärke durch anspruchsvolle Situationen im Berufsalltag zu navigieren. Schreib mir gerne eine Nachricht – und wir treffen uns zum Gespräch: individuell, vertraulich und ganz auf deine Bedürfnisse abgestimmt. Herzliche Grüsse Jacqueline Literatur Ebner, M. (2020). Führen mit PERMA-Lead®: Positive Leadership in der Praxis. Furtner, M. (2018). Self-Leadership: Praxis und Anwendung Hanson, R. (2013). Hardwiring Happiness. McEwen, B. S. (2007). Physiology and neurobiology of stress and adaptation: central role of the brain. Neff, K. (2012). Selbstmitgefühl - Wie wir uns mit unseren Schwächen versöhnen und uns selbst der beste Freund werden F & Q-Box Was hilft am besten gegen Druck im Berufsalltag? Am wirksamsten ist bewusstes Innehalten: Schon 6 Sekunden reichen, um das Gehirn aus dem Alarmzustand zu holen (Hanson, 2013). In meiner Coaching-Praxis kombiniere ich das mit Selbstmitgefühl statt Selbstkritik und bewusster Selbstführung – drei kleine Hebel mit großer Wirkung. Wie merke ich, dass ich zu lange unter Druck stehe? Typische Warnzeichen sind erhöhte Herzfrequenz, Muskelverspannung und ein Tunnelblick – kurzfristig normal, aber bei Dauerstress ein Alarmsignal. Halten sie an, schwächt das nachweislich Immunsystem und kognitive Flexibilität (McEwen, 2007). Ist Druck immer schlecht? Nein. Kurzfristig kann Druck sogar leistungssteigernd wirken. Problematisch wird er erst, wenn er chronisch wird und wir keinen Ausgleich mehr finden – dann kippt er von Motivation in Blockade. Wie können Führungskräfte besser mit Druck umgehen? Indem sie zuerst bei sich selbst ansetzen: So wie du dich führst, führst du auch andere. Wer den eigenen Umgang mit Druck reflektiert, schafft ein gesünderes Arbeitsklima und gibt weniger Druck unbewusst an sein Team weiter. Was bedeutet Selbstführung im Umgang mit Druck? Selbstführung heißt, die eigenen Gedanken, Emotionen und Verhaltensweisen bewusst zu lenken (Furtner, 2018). Wer das trainiert, gewinnt laut Ebner (2020) spürbar mehr Klarheit und ein um 50 % geringeres Burnoutrisiko. Deine Wegbegleiterin Schön, dass du da bist. Ich bin Jacqueline Scherrer und schaffe Raum für Führung, die Menschen aufblühen lässt. Damit du mit Klarheit, Energie und Exzellenz führst – und ins Umsetzen kommst. Entdecke hier meine 7 Impulse für Positive Leadership und ein erfülltes Leben, die wirklich etwas verändern. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Gespräche sind persönlich oder online möglich – ganz nach deinen Vorlieben. Am besten erreichst du mich per E-Mail. Lass uns gemeinsam bewegen, was dich begeistert!
- Teil 1: Burnout verstehen – und rechtzeitig die Notbremse ziehen
Erfolgreich, engagiert, belastbar – und plötzlich geht nichts mehr. Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn alles zu viel wird und die Energie trotz Pausen nicht zurückkommt. Burnout trifft besonders Menschen mit hohem Anspruch und starkem Verantwortungsgefühl. In diesem Artikel erfährst du, was Burnout wirklich ist, woran du erste Anzeichen erkennst – und wie du frühzeitig gegensteuern kannst, bevor dein System auf Notbetrieb geht. Inhalt Alarmierende Zahlen, die aufhorchen lassen Was ist Burnout – medizinisch & psychologisch betrachtet Burnout beginnt leise und oft unbemerkt -ein Beispiel aus der Praxis Der wahre Kern von Burnout: das Gefühl von Sinnlosigkeit 1 - Alarmierende Zahlen, die aufhorchen lassen Die Pandemie hat psychische Belastungen drastisch verstärkt – Depressionen und Angststörungen sind laut WHO weltweit um 25 % gestiegen. Auch in der Schweiz zeigt der Jobstressindex 2022 der Gesundheitsförderung Schweiz ein klares Bild: Mehr als ein Drittel aller Erwerbstätigen ist emotional erschöpft. Die Zahl der Mitarbeitenden, die krank zur Arbeit kommen, nimmt zu. Lassen Sie uns zunächst einen näheren Blick auf Jobstress, den Risikofaktor Nummer 1 für Burnout, werfen. 2 - Was ist Burnout – medizinisch & psychologisch betrachtet Medizinisch betrachtet Im Katalog der internationalen Klassifikationen für Diagnosen (ICD-11) ist Burnout als Syndrom definiert „Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich verarbeitet werden kann“ und ist gekennzeichnet durch 3 Dimensionen: ein Gefühl von Erschöpfung eine zunehmende geistige Distanz oder negative Haltung zum eigenen Job ein verringertes Leistungsvermögen im Beruf. Damit stellt es einen Risikofaktor für verschiedene psychische und physische Erkrankungen dar. Oft geht sie mit einer Depression einher. Psychologisch betrachtet Dr. Matthias Burisch, Professor für Psychologie an der Universität Hamburg, erklärt den 7-Phasen-Prozess wie folgt: 1. Anfangsphase Engagement, überhöhter Energieeinsatz, Erschöpfung 2. Reduziertes Engagement für Kunden, Kollegen, für andere Menschen, für die Arbeit; innere Kündigung 3. Suche nach Schuldigen niedergeschlagene reizbare Stimmung 4. Abbau der Motivation Dienst nach Vorschrift, Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit, Kreativität und des differenzierten Denkens 5. Emotionale und geistige Verflachung Emotionale Leere, sozialer Rückzug 6. Psychosomatische Reaktionen Herz-Kreislauf- bzw. Magen-Darm-Beschwerden, Muskelverspannungen, Schmerzen, geschwächtes Immunsystem 7. Existenzielle Verzweiflung Hoffnungslosigkeit, Depression, Suizidgedanken 3 - Burnout beginnt leise und oft unbemerkt - ein Beispiel aus der Praxis Martin, Führungskraft, merkt: Die Wochenenden bringen keine Erholung mehr. Er ist zynisch, zieht sich zurück, schläft schlecht und leidet unter körperlichen Beschwerden. Seine Mitarbeitenden gehen ihm aus dem Weg, zuhause fühlt er sich überfordert. Er nimmt die Warnsignale nicht ernst – bis sein Körper die Notbremse zieht. Genau deshalb ist es so wichtig, rechtzeitig hinzuhören – auf dich selbst, auf dein Inneres, auf deinen Körper. „Dieser Prozess kann von mindestens einigen Wochen bis zu vielen Jahren, womöglich Jahrzehnten dauern, bis die Symptome schwerer werden, bis sie ins Bewusstsein dringen“, schreibt Burisch in seinem Buch Dr. Burischs Burnout-Kur – für alle Fälle. Genauso ist es bei Martin. Zuerst bemerkt er die leisen Signale nicht. Dann versucht er, sie zu ignorieren. Weil er nichts unternimmt, dreht sich die Spirale unaufhaltsam weiter nach unten. Gerade als perfektionistischer und leistungsorientierter Mensch ist er besonders gefährdet. „Geh du vor“, sagt die Seele zum Körper, „auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf dich.“ „Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für dich haben“, sagt der Körper zur Seele. Ulrich Schaffer Bevor Ihre Seele und Ihr Körper ein solches Gespräch führen, kann ich Ihnen aus meiner langjährigen Berufspraxis versichern: Es liegt in Ihrer Hand, sich rechtzeitig und wirksam zu schützen. 4 - Der wahre Kern von Burnout: das Gefühl von Sinnlosigkeit "Die entscheidende Voraussetzung für Burnout ist das Gefühl von Sinnlosigkeit. Dass das, was man tut, keinen Sinn hat,» sagt Thomas Fuchs, Psychiater und Philosoph im Interview «Angst, Depression: Warum nehmen psychische Erkrankungen zu?» vom 9. Januar 2024 mit Yves Bossart. «Man könnte zunächst denken, Burnout hat etwas mit Überforderung im Sinne der physischen oder psychischen Leistung zu tun. Das ist ein Aspekt. Der Wichtigere ist, dass das eigene Engagement, die Überidentifikation mit einer Tätigkeit nicht von genügend Resonanz getragen ist, sie nicht genügend anerkannt oder belohnt wird. Die Sinnlosigkeit entsteht aus dem Gefühl: Ich setz mich so ein und es kommt nichts zurück. Was soll das noch?», betont Thomas Fuchs. Im Artikel Burnout vorbeugen - 5 Strategien & 8 Energiebooster für ein gesundes, kraftvolles Leben, zeige ich Ihnen wie Sie Ihre mentale Stärke gezielt aufbauen, Ihr Gehirn bewusst umprogrammieren und Ihre Gesundheit langfristig schützen können. Meine Erfahrung zeigt: Es lohnt sich, sich professionelle Begleitung an die Seite zu holen. In den vergangenen 20 Jahren durfte ich viele Menschen dabei unterstützen, ein Burnout abzuwenden oder nach einem Burnout wieder gut im Berufsleben Fuss zu fassen. Mit den richtigen Weichenstellungen und wirksamen Werkzeugen können neue Kraft, Klarheit und Zuversicht entstehen. Manchmal braucht es Mut, Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Schreiben Sie mir gerne und vereinbaren Sie ein kostenloses Klarheitsgespräch. Gemeinsam schauen wir, wo Sie gerade stehen und wie ich Sie auf Ihrem weiteren Weg unterstützen kann. Herzlich Ihre Jacqueline Scherrer Weiterlesen Diese Blogartikel könnten Sie auch interessieren: 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind Was ist PERMA-Lead®? – Wie du Mitarbeitende zu mehr Leistung, Motivation und Gesundheit führst Mehr Einfluss, weniger Stress: Entdecke den Circle of Influence Klare Grenzen setzen - 5 Strategien für mehr Energie & Fokus Positive Psychologie in Aktion: Wie Sie mit stärkenden Fragen Beziehungen stärken Glücksmomente: Wie Sie Ihre psychische Gesundheit nachhaltig stärken können Positiver Schatten: Wie Schatten-Coaching Ihre stärksten Führungsqualitäten sichtbar macht Sandwichmethode beim Feedback? Nein! Positiver Schatten: Wie Schatten-Coaching Ihre stärksten Führungsqualitäten sichtbar macht Fehler machen ist Gold wert! Positive Psychologie in Aktion: Wie Sie mit stärkenden Fragen Beziehungen stärken Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben Kostenlos herunterladen Starter Guide - 7 wirksame Impulse sich selbst und andere positiv führen und glücklich leben Ihre Wegbegleiterin Grüezi, ich bin Jacqueline Scherrer. Seit über 15 Jahren unterstütze ich Unternehmer*innen und Führungskräfte dabei, Positive Führung und Wohlbefinden zu stärken, mehr Energie und Klarheit zu aktivieren und gelingenden Wandel zu gestalten. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Treffen sind persönlich oder online möglich – ganz nach Ihren Vorlieben. Am besten erreichen Sie mich per E-Mail. Lassen Sie uns gemeinsam das bewegen, was Sie begeistert! ________________________________________________________________________________________________________ Literatur und Quellen Matthias Burisch (2015), Dr. Burischs Burnout-Kur – für alle Fälle – Anleitungen für ein gesundes Leben. Berlin Heidelberg: Springer-Verlag Klaus Bernhardt (2019), Depression und Burnout loswerden – Wie seelische Tiefs wirklich entstehen und was Sie dagegen tun können. München: Ariston Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH.
- Einblicke in mein Leben und Wirken - Mein Monatsrückblick Juni - August 2022
Mögen auch Sie immer mal hinter die Kulissen von Persönlichkeiten schauen? Da mein letzter Blogartikel «Einblicke in mein Leben und Wirken» bei Ihnen auf so großes Interesse gestoßen ist, lasse ich Sie heute wieder hinter MEINE Kulissen blicken. Sie erfahren: Was macht meine Arbeit so spannend? Wo tanke ich Energie? Was bewegt und beflügelt mich? Lassen Sie sich überraschen. Für mich ist es eine magische Zahl Die Zahl 3 ist die Zahl des Glücks und des Erfolgs. Wir finden sie in allen Bereichen unseres Lebens wieder: Um nur «Aller guten Dinge sind drei», «Sonne, Mond und Sterne» oder «Die drei Musketiere» zu nennen. Für mich ist es eine magische Zahl. Und so habe ich aus den Monaten Juni bis August 2022 drei Energizer, drei Highlights und drei meiner ganz besonderen Orte für Sie herausgepickt. Seien Sie gespannt! Meine 3 Energizer 1. Die erste Workation mit Sigrid Wer mich kennt, weiß, dass mir die Liebe zum Lernen, Wachsen und Aufblühen außerordentlich wichtig sind. Sigrid habe ich vor vielen Jahren in der Ausbildung zur Positiven Psychologie kennen gelernt. Sie ist eine wunderbare Coach, Beraterin und Trainerin und begleitet so wie ich Unternehmer*innen und Führungskräfte. Ich bin sehr dankbar, dass über die Jahre hinweg eine schöne Freundschaft mit ihr entstanden ist. Wir treffen uns regelmäßig zum fachlichen Austausch. Weil Sigrid in Deutschland wohnt und arbeitet, fanden unsere Treffen bislang nur online statt. Workation - "Work" und "Vacation" - Absolut empfehlenswert! Darum war es ein ganz besonderer Moment, dass wir uns endlich bei mir zu Hause treffen konnten. Mit viel Sonne, Lachen, feinem Essen und einem Glas Wein wurde das Ganze von unseren schönen Spaziergängen abgerundet. Eine geniale Mischung, die uns beflügelt und große Freude bereitet hat. Neue Ideen, tiefe Erkenntnisse sind nur so gesprudelt und natürlich haben wir viele Erfahrungen teilen und reflektieren können. Eins ist klar: Es wird auf jeden Fall eine nächste Workation geben. Ich kann es Ihnen aus ganzem Herzen empfehlen, es ebenfalls zu tun. 2. Meine Waldrunde – Energietanken pur! Wenn mir morgens Fuchs und Reh begegnen, die Vögel mit voller Kehle ihre Liedchen zwitschern und mir der würzige Duft von Holz, Moos und Waldboden in die Nase steigt, drehe ich am liebsten meine Runde. Dies berührt jedes Mal wieder aufs Neue all meine Sinne und bereitet mich perfekt auf den Arbeitstag vor. Waldbaden und Wohlbefinden - ein harmonischer Tanz für die Gesundheit Waldbaden, wie der regelmäßige Aufenthalt im Wald in der Fachsprache genannt wird, hat eine wohltuende Wirkung auf unser Wohlbefinden. Es findet mehr und mehr Eingang in Coaching, Therapie und Gesundheitsprogrammen. Mittlerweile haben viele Studien gezeigt, dass die verschiedenen Stoffe im Wald, an vorderster Front die Terpene, Stress reduzieren und immunstärkend sind. Haben Sie es schon mal ausprobiert? Es ist einen Versuch wert! 3. Lehrreiche Supervision für «meine» Studenten Seit 2003 habe ich in verschiedenen Bildungsinstitutionen Erwachsene in den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation ausgebildet. 2018 erfüllte sich ein weiterer großer Wunsch, Coaches und Supervisor*innenater*innen und Betrieblichen Mentor*innen das nötige Rüstzeug zu vermitteln, um professionell mit Kunden zu arbeiten. Zusammen mit anderen Dozenten bilde ich in einer Schweizer Bildungsinstitution angehende Coaches und Supervisoren mit bso-Anerkennung aus. bso: DER Berufsverband, der Qualitätsstandards für Coaching und Beratung setzt bso ist der Berufsverband, welcher die Qualitätsstandards für die Beratungsformate Coaching, Supervision und Organisationsberatung setzt. Ich bin eines von aktuell über 1400 Mitgliedern und verfüge über die Anerkennung in den Bereichen: • Coaching • Supervision • Lehrsupervision • Organisationsberatung Dies ist Garant, dass Sie von mir auf höchstem fachlichen Niveau beraten werden, ich über fundierte Ausbildungen und mehrjährige Berufserfahrung in diesen Bereichen verfüge. An diesem Lehrsupervisionstag haben die 14 Student*innen ihre Coachingerfahrungen und -erkenntnisse reflektiert. Sie haben gelernt, Beziehungsdynamiken mit Kunden zu erkennen und von «best practice» gelernt. Sie hatten ebenfalls die Chance, neue Handlungsmöglichkeiten auszuprobieren, um mehr Sicherheit für die Praxis zu gewinnen. 3 Highlights 1. Feedback eines Kunden Ich bin Coach und Beraterin mit Leib und Seele und es ist für mich die Krönung zu sehen, welch oftmals tiefgreifende Veränderungen ich bei meinen Kunden von einer Session zur nächsten feststellen kann. Niemand kann dies besser in Worte fassen als Benedikt, was er in meinem Coaching erreicht hat. Sein Feedback hat er mit einer starken Headline betitelt: Wie werde ich eine kompetente Führungskraft in sechs Monaten? „In einer für mich und mein Team entscheidenden Phase durfte ich bei Jacqueline Scherrer ein Führungscoaching besuchen. Mit dem starken Wunsch aus dieser herausfordernden und komplexen Situation gestärkt hervorzugehen, habe ich dieses Coaching als große Chance für meine persönliche und berufliche Weiterentwicklung wahrgenommen und wurde nicht enttäuscht. In Laufe meines Berufslebens habe ich schon einige Führungsweiterbildungen besucht und mir viel Wissen und Erfahrung angeeignet. Doch das Coaching von Jacqueline verbunden mit meinem starken Wunsch zu lernen und mich weiterzuentwickeln hat mir eine elementar neue Sicht auf „Leadership“ aufgezeigt. Mit viel Empathie, hartnäckigem Nachfragen und breitem Erfahrungswissen hat sie meine Situation erfasst und ist mit mir gemeinsam den Weg zum Erfolg gegangen. Dabei nahm ich die gemeinsamen Gespräche als meine sicheren Inseln wahr. Hier hatte alles Platz – Angst, Unsicherheit, Schmerz und Weinen genauso wie Freude, Zufriedenheit, Lachen, (Selbst-)Liebe und Dankbarkeit. Deshalb kann ich das Coaching von Jacqueline Scherrer nicht nur beruflich, sondern auch aus persönlicher Sicht wärmstens empfehlen. Vielen Dank Jacqueline. Benedikt Fuhrimann". 2. Feedback auf Instagram «Immer wieder inspirierende Posts. Danke für deinen Einsatz. Du machst die Welt zu einem schönen Platz!». Diese persönlichen Zeilen von einem Follower haben mich besonders gefreut. Auf Instagram poste ich Impulse, Impressionen und Gedanken, die mein Leben ausmachen und Ihr Leben ein bisschen schöner, glücklicher und reicher machen können. Ihr kostenloses Häppchen für ein erfolgreiches und glückliches Leben Folgen Sie mir gerne, wenn Ihnen ein solches Häppchen auch gut tut. Hier geht’s zu meinem Profil. 3. Hocheffizientes Coaching in der Natur Wenn viele Sinne aktiviert sind und das ist gerade im Wald der Fall, verankern sich Impulse und Erkenntnisse noch besser im Hirn. Bewegung regt den Geist an, reduziert Stress und eröffnet uns neue Ein- und Ausblicke sowie Weitblick. Waldboden statt Whiteboard All diese Vorteile nutze ich sehr gern bei meinen Coachings in der Natur. Waldboden statt Whiteboard! Mit Naturmaterialien lassen sich draussen Zusammenhänge, wie hier der Teufelskreis, einzigartig und sehr plastisch darstellen. Zudem stellt sich immer wieder heraus, dass die Natur meine Kunden mit viel neuer Energie beschenkt und sie besonders intensiv ihren Horizont erweitern. Meinem Kunden Martin wird zum Beispiel auf einmal klar, wie er den Teufelskreis durchbrechen kann. Einzig durch einen anderen Denkansatz gelingt es ihm, bei seinem Gegenüber Gefühle und Reaktionen auszulösen, die auf fruchtbaren Boden fallen und positive Reaktionen erzeugen. Wer will schon gegen Stress und Widerstände beim anderen ankämpfen, wenn er erfahren hat, wie er viel leichter und wirksamer mit anderen kommunizieren kann? TUN ist das Zauberwort - ICH gebe Ihnen die Werkzeuge dazu Weil Wissen allein nur Veränderung anstößt, erhalten meine Kunden nach den Coaching-Sessions auch immer passende Übungen und Werkzeuge an die Hand. So können sie das neue Wissen gleich in der Praxis umsetzen. Mit neuen Führungsstrategien, einer verbesserten Kommunikation und Self Care verändern sie nachhaltig ihr Leben. Welche Themen beschäftigen Sie gerade? Haben Sie Lust bekommen, sie mit mir anzugehen? Dann freue ich mich über Ihre E-Mail an j.scherrer@js-coaching.ch 3 Orte, an denen ich mich rundum wohl fühle 1. Magisches Maggiatal 374 Stunden Sonnenschein, also mehr als 15 Tage, wurden im Juli 2022 von Meteo Schweiz gemessen. Damit war der Juli der sonnigste Monat seit Messbeginn. Pures Glück für mich, in dieser Zeit die Sommerferien in der Sonnenstube der Schweiz zu verbringen. In einem traditionellen Steinhäuschen im Tessin, einem Rustico, wohnen, Sonne tanken, im See schwimmen und die Seele baumeln lassen. All dies zusammen war für mich ein Genuss der besonderen Art. Führen durch Vorbild Für mich ist es wichtig, alles, was ich im Coaching weitergebe, auch selbst zu leben. Entspannung, Pausen und Ferien sind das energiespendende Pendant zur Arbeit, Anspannung und Kopfarbeit. Sie sind wichtig, weil sie zu meinem Wohlbefinden beitragen und mich in der Balance halten. Das Maggiatal ist einer der Kraftorte im Tessin, die es mir besonders angetan haben. Dieses Jahr verbrachte ich aufgrund der Sommerhitze viel Zeit am See. Da ich eine Wasserratte bin, machte mich das außerordentlich glücklich. So nutzte ich früh am Morgen die Zeit, um schon weit nach draussen auf den noch ruhigen See zu gelangen. Dort befestigte ich mein Stand Up Paddle an den Bojen und ließ mich von den Wellen schaukeln. Irgendwann kam dann der Moment, ins Wasser zu gleiten und zu schwimmen. Welch großartiges Gefühl und Magie pur: Ich ganz alleine im Lago Maggiore und von den Naturkräften getragen. 2. Zeit mit Herzensfreunden An einem schönen Abend im August hat mein Freund Beat mich und andere Herzensfreunde an seine königlich-anmutende Tafel eingeladen. Er ist ein ausgesprochener Ästhet und hervorragender Koch. Seinen unterhaltsamen Geschichten kann ich stundenlang lauschen. Oft muss ich mich vor Lachen kugeln, wenn er Episoden aus seinem interessanten Leben zum Besten gibt. Diese Zeit und die tiefgründigen Gespräche mit Herzensfreunden sind Momente, die mich sehr glücklich machen. 3. Der Mont Verità – Ein Kraftort für Tagungen und einfach zum Dasein Einer meiner wichtigsten Werte Ob mich die Wanderung auf dem Monte Verità gerade deshalb so berührt hat, weil Wahrheit zu einem meiner wichtigsten WERTE gehört? Nach dieser kleinen feinen Wanderung - bei 33 Grad wahrlich eine Meisterleistung – wird man über den Hügeln von Ascona mit einem magischen Blick auf den Lago Maggiore belohnt. Im frühen zwanzigsten Jahrhundert war es ein Treffpunkt von Künstlern, Philosophen und Denkern. Seit den 80-er Jahren ist es ein modernes Kongress- und Tagungszentrum. Dieser Ort der Begegnung, der Diskussion und des Austausches zieht jedes Jahr Forscher aus aller Welt an. Es lohnt sich, ebenfalls Zeit für den Besuch des 7 Hektar großen Parks und des Museums mit vielen interessanten Einblicken in die Geschichte des Ortes einzuplanen. Der Ort wurde geobiologisch untersucht. Am Punkt mit der höchsten magnetischen Strahlung gibt es ein wunderschönes Mosaik-Mandala, welches ich mit meiner Linse natürlich für Sie einfangen musste. Dies waren meine 3 Energizer, Highlights und Kraftorte, die mein Leben in den letzten Monaten bereichert haben. Ich hoffe, die Lektüre hat Ihnen Freude bereitet und Sie haben den einen oder anderen Impuls für Sie gefunden. Erfahrungen sind das Eine. Mit mir an der Seite, bringen wir Sie zum Fliegen! Sollten Sie Fragen haben oder Ihre Erfahrungen z. B. zum Waldbaden, mit mir teilen wollen, freue ich mich über Ihre Nachricht unter j.scherrer@js-coaching.ch Energetisierende Grüsse Ihre Jacqueline Scherrer Weiterlesen Diese Blogartikel könnten Sie auch interessieren: Mehr Einfluss, weniger Stress: Entdecke den Circle of Influence Was ist PERMA-Lead®? – Wie du Mitarbeitende zu mehr Leistung, Motivation und Gesundheit führst Klare Grenzen setzen - 5 Strategien für mehr Energie & Fokus Glücksmomente: Wie Sie Ihre psychische Gesundheit nachhaltig stärken Positive Psychologie in Aktion: Wie Sie mit stärkenden Fragen Beziehungen stärken 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind Sandwichmethode beim Feedback? Nein! Positiver Schatten: Wie Schatten-Coaching Ihre stärksten Führungsqualitäten sichtbar macht 5 effiziente Wege, wie Sie Burnout vermeiden Die Kunst des Geniessens: Wie Positive Psychologie Ihr Leben bereichern kann Positive Psychologie in Aktion: Wie Sie mit stärkenden Fragen Beziehungen stärken Sandwichmethode beim Feedback? Nein! Die Superkraft der Empathie - 7 Schlüssel, Beziehungen positiv zu gestalten Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben Kostenlos herunterladen Starter Guide - 7 wirksame Impulse sich selbst und andere positiv führen und glücklich leben Ihre Wegbegleiterin Grüezi, ich bin Jacqueline Scherrer. Seit über 15 Jahren unterstütze ich Unternehmer*innen und Führungskräfte dabei, Positive Führung und Wohlbefinden zu stärken, mehr Energie und Klarheit zu aktivieren und gelingenden Wandel zu gestalten. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Treffen sind persönlich oder online möglich – ganz nach Ihren Vorlieben. Am besten erreichen Sie mich per E-Mail. Lassen Sie uns gemeinsam das bewegen, was Sie begeistert!
- 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind
"Ich bin morgens um 3 Uhr hellwach. An ein Einschlafen ist nicht mehr zu denken. Neben meiner Verantwortung als Unternehmer habe ich auch noch einige Ämter, die mir im Moment viel abverlangen. Die Auftragslage ist auch nicht gerade rosig. All das macht mir Bauchweh und raubt mir den Schlaf", erzählt mir Unternehmer Peter sichtlich bewegt. Vielen geht’s ähnlich wie Peter. Die Dinge sind aus dem Lot. Veränderung, wohin wir schauen. Unternehmen sind gefordert, genauso wie Politik und Wirtschaft. Wir als Persönlichkeit mittendrin fühlen uns wie im Schleudergang. Inhalt 5 Anzeichen dafür, dass Sie sich jetzt um Ihre Gefühle kümmern sollten Positive Emotionen auslösen: Mit Peter im Gespräch Weg Nr. 1 - Positive Emotionen erleben Positive Emotionen stärken Ihre Resilienz (Widerstandskraft) 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind Mein Tipp für Sie: Lenken Sie Ihren Fokus auf das: Ihre persönliche Schatztruhe - Positive Emotionen erzeugen: In 5 einfachen Schritten Sie geben gerade viel – doch Klarheit, Energie oder ein Sparringspartner auf Augenhöhe fehlen? Negative Emotionen können uns in diesen Zeiten richtiggehend überrollen. Peters Körper sendet ihm eindeutige Signale, dass sein Leben seit geraumer Zeit aus dem Lot ist. Es ist weder der Partner noch die neue Stelle. Oft meinen wir, zuerst müssten wir einen Partner haben, eine schönere Wohnung oder eine bessere Stelle finden. Das ist ein Trugschluss. Wir empfinden nicht automatisch mehr Freude und Sinn, wenn wir weniger Leid und Schmerz im Leben empfinden. Dafür müssen wir täglich selbst sorgen. Fühlen Sie sich überwältigt? 5 Anzeichen dafür, dass Sie sich jetzt um Ihre Gefühle kümmern sollten Sie haben kaum Zeit für sich, Ihre Hobbys und Interessen. Sie plagt das schlechte Gewissen, sich etwas zu gönnen oder etwas zu geniessen. Sie sind für alle anderen da (Partner/-in, Kinder, Mitarbeiter), kommen aber selbst zu kurz. Sie zweifeln an sich und Ihrem Leben. Sie sind unzufrieden. Sie funktionieren nur noch. Damit Sie gut durch solch turbulente Zeiten kommen Nehmen Sie sich Zeit zum Reflektieren. Informieren Sie sich, wo Sie Unterstützung finden (das ist ein Zeichen von Stärke). Integrieren Sie wirksame Übungen in Ihren Alltag. Eine achtsame Selbstführung (Self-Leadership) und die Führungsinstrumente von Positiv Führen (Positive Leadership) kennen und anwenden, hilft, sich selbst und die Mitarbeitenden fokussierter, energievoller und gesünder durch turbulente Zeiten zu führen. "Martin Seligman, der Gründervater der Positiven Psychologie (der Wissenschaft vom gelingenden Leben und Arbeiten) sagt, wir brauchen mehr PERMA." PERMA ist ein Akronym und steht für 5 Wege, wie wir mehr Wohlbefinden in unser Leben bringen und aufblühen statt ausbrennen. Positive Emotionen auslösen: Mit Peter im Gespräch Ich fragte Peter: "Kennst Du das PERMA-Modell und sprach den ersten Buchstaben dieses Modells an." Das PERMA-Modell mit seinen 5 Aspekten Das PERMA-Modell wurde vor 10 Jahren auf Basis der Forschungsergebnisse der Positiven Psychologie publiziert. Diese erforscht, was Menschen glücklich macht und welche Umfeldbedingungen sie benötigen, um ihr volles Potential zu entfalten. Heute wird das PERMA-Modell als Standard für Potentialentfaltung gesehen. Jeder Buchstabe steht dabei für einen Aspekt, den wir beeinflussen und messen können. Das P von PERMA steht für positive Emotionen (positive emotions). Peters Augen beginnen zu leuchten. Dann frage ich Peter: «Wie viel Ferien machst du?» Peter senkt seinen Kopf und sagt: «2 Wochen pro Jahr». 2 Wochen, schiesst mir durch den Kopf. Das ist definitiv zu wenig, vermute ich und frage weiter. «Was tut dir gut Peter? Wo fühlst du dich wohl?» Peter erzählt mir: «Bergtouren bedeuten mir sehr viel. Zeit in der Natur zusammen mit meiner Frau und meinen zwei Kindern, da fühle ich mich rundum wohl. » Ich: «Wie viel Ferien würden dir denn guttun?» Peter wird plötzlich lockerer und es sprudelt aus ihm nur so heraus. Voller Freude erzählt er mir: «5 Wochen. Am liebsten noch einen Tag pro Monat zusätzlich, ganz für mich allein». Er würde noch mehr schöne Gegenden in der Schweiz erkunden. Sich schöne Kinderhotels aussuchen, wo sich die ganze Familie verwöhnen lassen kann. Peter erkennt in unserem Gespräch, dass er einiges in seinem Leben ändern will. Er setzt sich dafür hohe Ziele. Er sagt: «Ich bin fokussiert, präsent, lebe zufrieden und habe eine gesunde Familie und ein gesundes Unternehmen.» Peter hat gerade eine zentrale Stellschraube gefunden, wie er Wohlbefinden, erholsamen Schlaf und wieder mehr Energie haben kann. Ich kann sie förmlich greifen, die positiven Emotionen vibrieren im Raum. Schon in Erinnerungen eintauchen, aktiviert positive Emotionen Positive Emotionen können wir aktivieren, indem wir in schöne Erinnerungen tauchen, tagträumen oder, wie Peter, darüber erzählen. Wie Sie dies für sich nutzen können? Lesen Sie weiter, ich habe Ihnen dazu eine einfach und hochwirksame Methode mitgebracht. Doch zuvor möchte ich noch auf einen Punkt eingehen: "Negative Emotionen engen ein und wir bekommen einen Tunnelblick. Wir sehen (nur) Probleme statt Lösungen." Sie haben Möglichkeiten in turbulenten Zeiten positive Emotionen zu erleben. Weg Nr. 1 – Positive Emotionen erleben Positive Emotionen erweitern unseren Horizont und unser Bewusstsein. Sie öffnen wie ein Tor unseren Geist. Neue Ideen, kreative Impulse und Lösungen fliegen Ihnen förmlich zu. Positive Emotionen fördern Ihr Wachstum und Ihr Gefühl Aus der Forschung: Barbara Fredrickson ist Professorin für Psychologie und leitende Wissenschaftlerin am Positive Emotions and Psychophysiology Lab (PEPLab) der University of North Carolina at Chapel Hill. Die Broaden-and-Build-Theorie der positiven Emotionen ist das Resultat ihrer jahrelangen Forschungsarbeit. In Ihrem sehr lesenswerten Buch "Die Macht der guten Gefühle" belegt sie wissenschaftlich, dass: Positive Emotionen, Herz und Geist öffnen. Neue Ideen und Lösungen leichter zugänglich sind. Positive Emotionen körperliche Veränderungen auslösen, die sie entspannt und Freude fühlen lassen. Sie auf lange Sicht unser Bewusstsein steigern. Die Broaden-and-Build Theorie von Prof. Barbara Fredrickson Positive Emotionen stärken Ihre Resilienz (Widerstandskraft) Meine 3 Tipps für sofortige Erleichterung in einer turbulenten Situation: Denken Sie an etwas Schönes (zum Beispiel an ein Treffen mit Freunden oder an ihr Hobby). Erinnern Sie sich an ein schönes Kompliment eines Kunden oder Kollegen. Stellen Sie sich vor, wo Sie Ihre nächsten Ferien verbringen. All das schüttet eine Kaskade an «Glücks-Hormonen» in Ihrem Körper aus. Sie heissen Dopamine, Endorphine, Oxytocin und Serotonin und haben massgeblichen Einfluss auf Ihre Gefühle und damit aufs Wohlbefinden. Dieses psychische Wohlbefinden, wie es in der Fachsprache heisst: stärkt Ihre Gesundheit, lässt Sie produktiver arbeiten; fördert gelingende Beziehungen; fördert Ihre Kreativität und Ihr Engagement; beendet negative Gefühle, wie Angst, Stress und Wut; erleichtert Ihnen den Umgang mit Belastungen und Problemen; befähigt Sie, Ihre Fähigkeiten und Stärken abrufen und besser nutzen zu können; stärkt ihre innere positive Haltung und öffnet das Interesse für Ihre Mitarbeitenden. Dankbarkeit: Positive Emotionen wirken auch dann noch, wenn sie nachlassen Barbara Fredrickson, Professorin für Psychologie schreibt in ihrem Buch «Die Macht der guten Gefühle» über die «Glücks-Hormone». Sie signalisieren positive Emotionen: ich bin sicher; ich bin zufrieden; alles ist gut und mein Leben ist schön. Sie haben damit langfristige Auswirkungen auf Ihre Lebenskurve. Sie bestimmen mit, ob Sie aufblühen oder ausbrennen. 8 Gründe, wieso positive Emotionen für Sie wichtig sind Sie tragen dazu bei, dass Sie sich schneller von Krisen erholen. Sie regenerieren sich schneller von körperlichen Stressreaktionen (beschleunigter Herzschlag, erhöhter Blutdruck). Sie bauen Ressourcen auf wie: Selbstvertrauen, Selbstakzeptanz, Achtsamkeit, Lebenssinn. Sie stärken Ihr Immunsystem, was gesundheitsförderlich ist und von zahlreichen internationalen Studien belegt ist. Sie führen tiefe, vertrauensvolle und gelingende Beziehungen. Sie erweitern Ihre Wahrnehmung, was Ihr Problemdenken vermindert und Sie damit leichter neue Ideen, kreative Impulse und Lösungen für Ihre Herausforderungen finden. Sie tragen dazu bei, dass Sie und Ihre Mitarbeitenden sich wohlfühlen am Arbeitsplatz, sie sind zufrieden und haben Freude bei der Arbeit. Sie steigern Ihre Arbeitsleistung und verbessern das Arbeitsklima im Team. Sie wirken sich auf die Zufriedenheit und Loyalität der Kunden aus. Sie sind das Geheimnis eines erfolgreichen Lebens. «Ein Geschäftsmann kam zum Meister und fragte ihn nach dem Geheimnis eines erfolgreichen Lebens. Da antwortete der Meister lächelnd: «Mach jeden Tag einen Menschen glücklich!» Und schliesslich fügte er hinzu: «Auch wenn dieser Mensch du selbst bist.» Fokus hilft Um die Vorteile positiver Emotionen zu geniessen, müssen diese nicht besonders intensiv sein. Sie müssen sie nur oft genug erleben. «Das Leben setzt sich aus vielen kleinen schönen Momenten und Augenblicken des Glücks zusammen.» Mein Tipp für Sie: Lenken Sie Ihren Fokus auf das: Was gut läuft. Was gelingt. Mit welchen Menschen Sie sich wohlfühlen. Wo es Ihnen gefällt. Was Sie gut können. «Häufig erlebte positive Emotionen bringen Ihre Persönlichkeit zum Leuchten. Sie tragen entscheidend zum Erfolg Ihres Unternehmens bei.» Ihre persönliche Schatztruhe - Einfach Methode Positive Emotionen erzeugen: In 5 einfachen Schritten Mit dieser wirksamen Methode aus der Positiven Psychologie (Der Wissenschaft vom gelingenden Leben und Arbeiten) werden Sie positive Emotionen hervorrufen. Und so geht’s: Finden Sie eine schöne Box (Ich habe eine Box genommen, die ich einmal geschenkt bekam und mir noch heute hervorragend gefällt). Sammeln Sie nun «Schätze» für Ihre «Schatztruhe der positiven Gefühle». Dies können … Zitate, Fotos und Dinge sein, die in Ihnen positive Gefühle wecken. Es können Gegenstände sein, die Sie beim Angreifen mit positiven Gefühlen erfüllen. Oder Geschenke von lieben Menschen, die Sie erhalten haben. 3. Legen Sie all diese Gegenstände in Ihre Schatztruhe. 4. Immer dann, wenn Sie im Alltag eine Portion positive Gefühle «brauchen», holen Sie Ihre Schatztruhe hervor. Lassen Sie sich von all den schönen Momenten, Augenblicken und Erlebnissen auffüllen, die Sie beim Anblick der positiven Gefühle erleben. Bringen Sie mehr Glück, Inspiration, Vergnügen und Liebe in Ihr Leben mit der digitalen Schatztruhe der positiven Emotionen. Legen Sie sich Ihre digitale Schatztruhe auf Ihrem Handy an. Möchten Sie wissen, was sich in meiner digitalen Schatztruhe befindet? In meiner digitalen Schatztruhe hat es Fotos von meiner Familie, Freunden, schönen Wanderungen und Skitagen und eine Playlist mit meinen Lieblingsschlagern. Einer davon ist dieser "An a Wunder hob i glaubt" . Beziehungen mit lieben Menschen pflegen ist wie ein Feuerwerk für die persönliche Gefühlswelt. Meine Freundin Sigrid ist wie ich Coach und Beraterin für Führungskräfte. Wir tauschen uns regelmässig aus. Hier anlässlich unserer Workation im August 2022. Neue Ideen sind geboren und die positiven Emotionen nur so gesprudelt. Sie geben gerade viel – doch Klarheit, Energie oder ein Sparringspartner auf Augenhöhe fehlen? Im Excellence-Coaching finden Sie den Raum, um wieder in Ihre Kraft zu kommen, Ihre Führungsrolle zu klären und mit neuer Klarheit und Leichtigkeit weiterzugehen. So wie Unternehmer Peter, der sich schon nach wenigen Monaten wieder voller Energie und Fokus in seiner Führungsrolle bewegte – und noch heute regelmässig ins Coaching kommt. Nicht weil er muss, sondern weil ihm der professionelle Austausch auf Augenhöhe einfach guttut. Damit er nie mehr dorthin zurückkehrt, wo er einmal war. Hier erfahren Sie mehr über das Excellence-Coaching und meine Impuls-Workshops zur Stärkung von Führung. Positive Wohlfühlgrüsse Ihre Jacqueline Scherrer Weiterlesen Diese Blogartikel könnten Sie auch interessieren: Neue Führungsrolle in Sicht? Diese 5 Schritte machen dich startklar! Burnout verstehen – und rechtzeitig die Notbremse ziehen - Teil 1 Burnout vorbeugen – 5 Strategien & 8 Energie-Booster für ein gesundes, kraftvolles Leben - Teil 2 Was ist PERMA-Lead®? – Wie du Mitarbeitende zu mehr Leistung, Motivation und Gesundheit führst Mehr Einfluss, weniger Stress: Entdecke den Circle of Influence Klare Grenzen setzen - 5 Strategien für mehr Energie & Fokus Positive Psychologie in Aktion: Wie Sie mit stärkenden Fragen Beziehungen stärken Glücksmomente: Wie Sie Ihre psychische Gesundheit nachhaltig stärken können Positiver Schatten: Wie Schatten-Coaching Ihre stärksten Führungsqualitäten sichtbar macht Winterzauber statt Winterblues: Was Ihr Wohlbefinden im Winter am meisten beeinflusst 3 Buchtipps aus meiner Leseecke Nr. 2 Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben Kostenlos herunterladen Starter Guide - 7 wirksame Impulse sich selbst und andere positiv führen und glücklich leben Ihre Wegbegleiterin Schön, dass du da bist. Ich bin Jacqueline Scherrer und schaffe Raum für Führung, die Menschen aufblühen lässt. Damit du mit Klarheit, Energie und Exzellenz führst – und ins Umsetzen kommst. Entdecke hier meine 7 Impulse für Positive Leadership und ein erfülltes Leben, die wirklich etwas verändern. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Treffen sind persönlich oder online möglich – ganz nach Ihren Vorlieben. Am besten erreichen Sie mich per E-Mail. Lassen Sie uns gemeinsam das bewegen, was Sie begeistert! ______________________________________________________________________________________________________ Literatur und Quellen Blickhan Daniela, (2018, 2. Auflage), Positive Psychologie – Ein Handbuch für die Praxis. Paderborn: Junfermann Verlag Fredrickson Barbara L., (2009), Die Macht der guten Gefühle – wie eine positive Haltung ihr Leben dauerhaft verändert. Frankfurt am Main: Campus Verlag GmbH Tempel Katharina Dr., (2021), Schenk dir das Leben, von dem du träumst. München: GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH.
- Führungsalltag leicht gemacht - 10 Strategien, schwierige Situationen zu meistern
Martina führt ein Team von 12 Mitarbeiter*innen. Kosteneinsparungen und Kündigungen gilt es in naher Zukunft auszusprechen. Martina ist erst seit acht Monaten in ihrer Führungsrolle und bringt keine Führungserfahrung mit. Sie möchte gut gewappnet sein. Inhalt Martinas persönliche 4 Erfolgsstrategien 6 Strategien, schwierigen Situationen besser zu meistern Schlussgedanken In einem ersten Schritt docken wir dort an und sammeln ihre ganz persönlichen Strategien, wie sie in der Vergangenheit bereits erfolgreich schwierige Situationen gemeistert hat. Dies stärkt Martina, da ihr bewusst wird, wie viel Führungskompetenz sie bereits besitzt und wie erfolgreich sie diese eingesetzt hat. Martinas persönliche 4 Erfolgsstrategien 1. Machen statt hinauszögern Probleme direkt und zeitnah angehen und nicht aufschieben. 2. Situation mit der betreffenden Person direkt unter vier Augen ansprechen Offene, empathische Kommunikation schafft Klarheit. 3. Sich vor dem Gespräch Gedanken machen (am besten schriftlich) Argumente sammeln und klar formulieren, was du sagen möchtest. 4. Größere Änderungen schrittweise umsetzen Veränderungen in kleinen, überschaubaren Schritten durchführen schafft bessere Akzeptanz. Führungsalltag leicht gemacht Schwierige Situationen gehören zum Leben und lassen sich nicht immer vermeiden. Doch wie du darauf reagierst, kann einen großen Unterschied machen. Mit diesen Strategien wird der Führungsalltag leicht gemacht, besonders in Zeiten hoher Dynamik, Komplexität und Schnelligkeit. 6 Strategien, schwierige Situationen zu meistern 1. Akzeptanz Der erste Schritt besteht darin, die Situation zu akzeptieren, wie sie ist. Vermeide es, gegen die Realität anzukämpfen. Akzeptanz bedeutet nicht, dass du die Situation gutheißt, sondern dass du anerkennst, dass sie existiert. 2. Bleibe ruhig In stressigen Momenten kann tiefes Atmen und bewusstes Entspannen helfen, einen klaren Kopf zu bewahren. Eine kurze Pause kann Wunder wirken, um deine Emotionen zu beruhigen. 3. Perspektivenwechsel Versuche, die Situation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Manchmal hilft es, sich zu fragen, wie eine außenstehende Person die Lage beurteilen würde. Dies kann dazu beitragen, deine Gefühle zu relativieren. 4. Lösungsorientiertes Denken Konzentriere dich auf mögliche Lösungen anstatt auf das Problem selbst. Erstelle eine Liste von Optionen und wäge die Vor- und Nachteile ab. Oftmals gibt es mehr Handlungsmöglichkeiten, als du zunächst denkst. 5. Unterstützung suchen Scheue dich nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Gespräche mit Freunden, Familie oder besser noch mit einem professionellen Coach, die neutral ist, bringen neue Erkenntnisse und wirksame Handlungsmöglichkeiten. 6. Selbstfürsorge Achte auf dich selbst. Gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung können dazu beitragen, dass du emotional und körperlich besser gerüstet bist, um mit schwierigen Situationen umzugehen. Indem du diese Strategien anwendest, kannst du deine Resilienz stärken und immer besser werden, schwierige Situationen mit mehr Gelassenheit und Zuversicht zu meistern. Schlussgedanken Wir neigen dazu, schwierige Situationen vor uns herzuschieben, weil sie unangenehm sind. Auch ich kenne das aus eigener Erfahrung. Es ging so weit, dass das Gedankenkreisen mir nachts den Schlaf raubte. Erst als ich körperliche Schmerzen verspürte, wurde mir klar, dass ich die Situation endlich angehen musste. Mach es besser und nutze die Strategien, die ich dir heute mit auf den Weg gegeben habe. Diese unterstützen deinen Workflow, sind gesünder und erleichtern deinen Führungsalltag. Wenn du Unterstützung brauchst schreibe mir gerne eine Nachricht. Mit vertrauensvollen Gesprächen und wirksamen Impulsen stärke ich dich gerne in deinem Führungsalltag. Energievolle Grüsse Jacqueline Weiterlesen Diese Blogartikel könnten dich auch interessieren: Was ist PERMA-Lead®? – Wie du Mitarbeitende zu mehr Leistung, Motivation und Gesundheit führst Klare Grenzen setzen - 5 Strategien für mehr Energie & Fokus Glücksmomente: Wie Sie Ihre psychische Gesundheit nachhaltig stärken Positive Psychologie in Aktion: Wie Sie mit stärkenden Fragen Beziehungen stärken 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind Sandwichmethode beim Feedback? Nein! Wie Sie jeden Tag zu einem freudigen, energievollen Tag machen Positiver Schatten: Wie Schatten-Coaching Ihre stärksten Führungsqualitäten sichtbar macht Die Superkraft der Empathie - 7 Schlüssel, Beziehungen positiv zu gestalten 5 effiziente Wege, wie Sie Burnout vermeiden Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben Kostenlos herunterladen Starter Guide - 7 wirksame Impulse sich selbst und andere positiv führen und glücklich leben Deine Wegbegleiterin Schön, dass du da bist. Ich bin Jacqueline Scherrer. Seit über 17 Jahren unterstütze ich Unternehmer*innen und Führungskräfte dabei, Positive Führung und Wohlbefinden zu stärken, mehr Energie und Klarheit zu aktivieren und gelingenden Wandel zu gestalten. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Gespräche sind persönlich oder online möglich – ganz nach deinen Vorlieben. Am besten erreichst du mich per E-Mail. Lass uns gemeinsam bewegen, was dich begeistert!
- 53 Dinge über mich
Mich auf Social Media zu zeigen war offen zugegeben mit Ängsten verbunden. Der Reiz Neues auszuprobieren, war dann doch stärker. Mein erster Post auf Instagram ging am 13. Februar 2022 online, auf LinkedIn am 9. Juni 2022. Forschungsdrang ist eine meiner 10 Topstärken. Ich lass mich gerne von Neuem begeistern. Im September 2022 habe ich spontan bei der Challenge von RapidBlogFlow2022 Sympatexter Judith Peters mitgemacht, woher auch die Idee dieses Blogartikels stammt. Meine Lieblingsautomarke ist Audi. Lange habe ich davon geträumt, einen mein eigen zu nennen. Mein Traum ging vor 10 Jahren in Erfüllung. Ich nenne ihn "meinen mondscheinblauen Flitzer" und liebe ihn noch heute wie am ersten Tag. Bis zum Alter von 12 Jahren hielten mich im Dorf alle für einen Jungen. Ob das an meiner Wildheit oder am Haarschnitt lag, der mir meine Dorf-Coiffeuse verpasst hat, ist mir bis heute ein Rätsel. "Sie, Fräulein Nyffenegger könnten Sie mir bitte ...". So rief mich mein Chef in den 80-er Jahren, als ich auf einer Schweizer Grossbank arbeitete. Für mich wars Musik in den Ohren, weil ich meinen ledigen Nachnamen "Nyffenegger" noch heute sehr mag. In der Sekundarschule riefen mich meine Gspänli eine Zeitlang „Tschelt sich“. Das kam daher, dass ich mich beim Skifahren im Gesicht so verbrannt hatte, das die Haut sich förmlich in Fetzen abschälte. Ich bin ein Landei und könnte nie in einer Stadt leben. Natur, Wald und Ruhe sind für mich Lebenselixiere. Bis ich 19 Jahre alt war, trug ich nur Hosen, keinen Schmuck und habe mich bis ich 19 nie geschminkt. Auf dem Birnbaum, in der Nähe meines Gartens, sitzt ganz oben jeweils ein Milan. Ich nenne ihn schon "meinen Hausvogel". Wenn ich rauskomme guckt er mich an und pfeift, als möchte er mir guten Tag sagen. Kürzlich lag eine wunderschöne Feder von ihm im Garten. Ein riesiges Geschenk für mich. Ich "brauche" jeden Tag etwas Süsses. Nach dem Mittagessen trinke ich einen Tee und gönne mir 3 Kugeln Schokolade. In meinen Seminaren, die ich angehenden Coaches und psychosozialen Beratern gebe, habe ich immer blaue Schoggikugeln mit im Gepäck, um meinen Studenten und mir den Tag zu versüssen. Kürzlich wurde ein 3-jähriger Ausbildungslehrgang abgeschlossen und die Studentin verabschiedete sich mit: "Danke, du wirst mir immer in guter Erinnerung bleiben auch wegen der blauen Schoggikugeln." Ich musste schmunzeln. In der Sekundarschule kam ich im Turnen beim Ballwurf am weitesten und war die Schnellste im 80 m Lauf. Jeden Sonntag lese ich mit Genuss die Sonntagszeitung. Besonders gerne lese ich die Themenbereiche Wirtschaft, Fokus, Gesellschaft und die Anlagetipps. Jeden Tag gehe ich auf meine Waldrunde. Ich liebe den Duft von frischem Moos, den weichen Waldboden und das Vogelgezwitscher. Oft begegne ich dabei auch Fuchs, Reh und Hase. Das ist für mich Kreativzeit und Energiebooster. Ich bin seit Kindsbeinen ein absoluter Bücherwurm. In meinen Bücherregalen finden sich Bücher querbeet durch die Themenbereiche: Gehirnforschung, Positive Psychologie, Neurowissenschaft, Persönlichkeitsentwicklung, Spiritualität, Biografien, Gesundheit und Glücksforschung. Ein einziges Buch habe ich zweimal gekauft: "Glücklich sein - Warum Sie es in der Hand haben, zufrieden zu leben" von der Professorin für Psychologie an der University of California, Riverside. Die überarbeitete Auflage mit den neuesten wissenschaftlichen Studien und Erkenntnissen musste ich einfach haben. Mich fasziniert, wie viel wir selbst in der Hand haben, um glücklich zu sein. Wie viel Prozent das genau ist, erfahren meine Kunden in den Coachings. Wie Sie das Glück gleich selbst in die Hand nehmen können, statt nur davon zu träumen, dafür sind meine Braintrainer, die es selbstverständlich auch dazu gibt. Zwischen den Jahren, in der Zeit vom 21. Dezember bis 6. Januar, führe ich für mich jedes Jahr das Rauhnächte-Ritual durch. Ein transformierendes Ritual, mit dem ich das abgelaufene Jahr abschliesse und das neue Jahr gestalte. Ich habe darüber den Blogartikel "5 magische Schritte, wie Sie das Rauhnächte-Ritaul für sich nutzen", geschrieben. In den Ferien auf dem Bauernhof meiner Grosseltern gab es ein braunes Huhn, das sich immer hinsetzte, sobald ich ins Hühnerhaus kam. Ich konnte es auf den Arm nehmen und ging mit ihm oft im Puppenwagen spazieren. Es war wohl Liebe auf den ersten Blick und das mit 4. Als mich kürzlich jemand fragte, was ich als Kind werden wollte, antwortete ich spontan: Fee oder Hexe. Wenn ich heute überlege, trage ich wohl beide Qualitäten in mir. Meine Lieblingsfächer in der Schule waren Kopfrechnen und Turnen. Mein erstes Auto war ein hellblauer Ford Mustang. Meine schönsten Kindheitserinnerungen sind verstecken spielen im hohen Gras, Streifzüge durch den Wald, Gummi-Twist und Seilspringen. Ich bin am liebsten zu Fuss, auf den Skiern, schwimmend oder mit dem Auto in Bewegung. Ich liebe Schlagermusik und tanze gerne zu schöner Musik quer durchs Wohnzimmer. Mich stetig weiterzuentwickeln, zu wachsen und meine Persönlichkeit zu veredeln ist mir ein Herzensanliegen und erfüllt mich mit grosser Freude. Kaum zu glauben, dass ich über 7 mehrjährige anerkannte Ausbildungen verfüge, angefangen von der Bankkauffrau, Ausbilderin mit eidg. Fachausweis, Coach BSO, Supervisorin BSO, Organisationsberaterin mit eidg. Diplom bis hin zur Beraterin in Positiver Psychologie. Über den Tellerrand schauen, auch bezüglich Ausbildungen, empfinde ich als sehr bereichernd und erfüllend. Die wenigsten wissen, dass ich bei Monika Tesmer, einem deutsch-schottischen Medium die Ausbildung zum "Spirituellen Heilmedium" gemacht habe. Ich bin richtig gut im Zuhören, Fragen stellen und tiefgründigen Gespräche führen. Was ist gar nicht mag sind Lügen, Unwahrheiten und Behauptungen. Ich bin die Via Spluga von Thusis über den Splügenpass nach Chiavenna gelaufen. 65 km in 4 Tagen. Ich spreche Schweizerdeutsch, Hochdeutsch und Englisch. Schöne 13 Komplimente, die mir Menschen schrieben: "Vielen Dank für den Workshop letzten Freitag und für das Protokoll, die Arbeit mit Dir ist sehr wertvoll, hilfreich und klärend. Ich melde mich demnächst nochmal, sobald ich Deine Terminvorschläge mit unserem Verwaltungsrat abgestimmt habe". "Herzlichen Dank für deine Zeit, deine Inspiration und deine wundervolle Aura!" "Herzlichsten Dank liebe Jacqueline für dein ermutigendes auf den Punkt gebrachtes Feedback. Es bestärkt mich auf meinem Weg bzw. eröffnet mir noch weitere Wege mit deinem Büchertipp". "Darf ich kurz oberflächlich sein...? Du siehst Hammer aus, liebe Jacqueline. So ein schönes Bild von Dir, soviel Positivität, Energie, Klarheit, einfach schön und wohltuend anzuschauen". "Ich danke dir für die Zustellung dieses Programm – mmmh ...Macht mich schon wieder «gluschtig» dabei zu sein". "Dein Blog gefällt mir und ich habe von mir noch nie so ein super Selfie hinbekommen, gratuliere". "Immer wieder inspirierende Posts. Danke für deinen Einsatz. Du machst die Welt zu einem schöneren Platz". "Deine Einblicke sind wundervoll und dürfen ganz schnell in die Welt hinaus"! "Mit grosser Freude habe ich Deine frischen Zeilen gelesen! Du hast immer wieder neue Impulse, grossartig. So erlebten wir Dich auch bei uns in der Credit Suisse". ... Auch ein grosses Kompliment zur neuen Website. Du hast bezüglich Kompetenzen tüchtig zugelegt und Dein Angebot entsprechend erweitert". "Grosses Kränzchen… ich habe mir eben Deine Homepage angeschaut. Nur schon beim Ansehen wurde ich innerlich ruhig. Du bist schon eine sehr bemerkenswerte und „ruhe-sendende-sympathische „Frau. Unglaublich schöne Bilder von Dir. Dies Mal nur vom äusseren Erscheinungsbild und dann zusammen mit Deinen Kompetenzen und Deinem KnowHow NUR WAUW…". "Sieht erfrischend aus deine neue Webseite. Vor allem die hellen Farben gefallen mir. Und welcher Manager möchte sich nicht von einer solch attraktiven Frau beraten lassen"? "Ruedi und ich möchten dir ein grosses Kompliment für deinen Zopf machen. Wir haben jedes Stück mit Wonne genossen". "Ich danke dir für den Besuch in Andwil und das Zuhören. Deine Impuls-Botschaft habe ich gerne gelesen. Dankeschön! Es tut immer wieder in der Seele gut, mit Gleichgesinnten zu sprechen". Am 17. November 2007 habe ich im Outlook einen Ordner angelegt, der "Schönes" heisst. Hier sammle ich alle Mails mit schönen Komplimenten, netten Zeilen und wohltuenden Worten, die mir Menschen im Verlaufe meines Lebens geschrieben haben. Ich habe noch nie meine Haare gefärbt. Mache aber zweimal im Jahr eine Dauerwelle. Ich habe Blockflöte und Akkordeon gespielt. Das verrückteste, was ich je gemacht habe, sind zwei Feuerläufe. Feuerlaufen ist die Königsdisziplin von mentaler Stärke. Das es möglich ist, barfuss über bis zu 600 Grad heisse Kohle zu laufen, hätte ich mir nie träumen lassen. Unter der professionellen Anleitung eines Feuerlauftrainers geht das mit Leichtigkeit, macht Freude und würde ich jederzeit wieder tun. Im Sommer 2018 habe ich mir einen Lebenstraum erfüllt. Auf der Insel Pico auf den Azoren bin ich mit freilebenden Delfinen geschwommen. Ein unbeschreiblich schönes Erlebnis. Die Weite des Meeres, die Leichtigkeit, Fröhlichkeit und Schönheit der Delfine erleben zu dürfen, war atemberaubend. Für mich ist es ein Wunder, dass ich nach einem Skiunfall mit Trümmerbruch am Schienbeinkopf und ausgerissenem Meniskus heute wieder Skifahren und Wandern kann. Möglich machten dies der grossartige Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Dr. Paul Bodler, meine Lehrer Wilhelm Drexel und Monika Tesmer, meine Kolleg*innen aus Heilzirkel und nicht zu vergessen ich selbst, indem ich gut für mich sorgte und mir Zeit für die Heilung nahm. Meine längste Freundschaft verbindet mich mit meiner Freundin Jvonne. Wir kennen uns seit wir 4 Jahre alt sind, können noch heute "gigele" (lachen) , dass wir anschliessend Muskelkater haben. Ich bin eine Perfektionistin und das ist ab und an ganz schön "anstrengend". Meine Ziehmutter wollte, dass ich Hostess (Flight-Attendant) werde. Ich wurde dann zwar Bankkauffrau und hatte innerhalb der Bank auch die Funktion als Hostess bei Events. Ich verehre Lady Diana (Die Königin der Herzen). Meine zwei wunderbaren Kinder sind nur 17 Monate auseinander geboren. Mein erstes Fortbewegungsmittel mit Motor war mein Töffli (Mofa). Jeden Tag fuhr ich mit ihm bei Wind und Wetter 6 km zur Arbeit in die Bank. Ich liebe Tirol als Ausflugsort zum Skifahren. Das Südtirol zum Wandern. Meine Lieblingshauptstädte sind London und Wien. Meine kulinarische Spezialität ist Poulet Marrakesch im Römertopf. Genuss pur. Meine Familie und Freunde verlangen immer wieder danach. Ich liebe den Duft von Bauernhof. Nullkomaplötzlich beamt es mich zu meinen schönsten Kindsheitserinnerungen, Ferien auf dem Bauernhof meiner Grosseltern. Ich war 3 Monate in Folkestone/England und habe das Firste certificate in English gemacht. Während meines Englandaufenthalts habe ich einen Fussballmatch von Manchester gegen Arsenal beigewohnt. Die Stimmung im Stadium war überwältigend und die berittenen Polizisten waren wie ein Bild, das aus der Zeit gefallen ist. Meine erste Workation machte ich mit Sigrid im August 2022. Sie ist wie ich Coach und Beraterin, jedoch im Nachbarsland Deutschland. Ich lernte sie in der Ausbildung zur Beraterin in Positiver Psychologie kennen. Heute ist sie eine liebe Freundin von mir. Unser Austausch beflügelt, inspiriert und energetisiert mich und ich bin dankbar, dass wir uns über unsere Profession kennen gelernt haben. "Der Kurier des Zaren" mit dem Schauspieler Raimund Harmstorf gehört zu meinen Lieblingsfilmen. Ich habe viele Jahre im Akkordeonorchester in Wil mitgespielt. Einmal im Jahr sind wir jeweils durch die Stadt Wil marschiert. Der Dirigent Herr Felix hat mich immer in der "ersten" Reihe platziert. Ich war jeweils super nervös, dass ich ja nicht falsch marschiere. Ich liebe Tiere. In besonders schöner Erinnerung sind mir mein Hund "Janousch", ein Labrador-Mischling und meine zwei Katzen "Murli" und "Minouche". Sie haben mein Leben aufs Schönste bereichert. Eine der spannendsten, schönsten und anspruchvollsten Führungsaufgaben, die ich innehatte, war meinen zwei Kindern Wurzeln zu geben und Flügel zu verleihen. Ich bin so stolz, zu was für wunderbaren Persönlichkeiten sie herangewachsen sind. Mit 19 war ich drei Monate im Kibbuz in Netiv HaLamed-Heh in Israel. Einen Monat habe ich auf den Pfirsichplantagen Pfirsiche gepflückt. Zwei Monate arbeitete ich im Hühnerhaus und war "Chefin" von 2000 Hühnern. Das hiess fünf Mal am Tag die Eier ausnehmen, putzen und für den Verkauf bereit machen. Ein Hahn im Stall war gar kein Fan von mir. Immer wenn ich ihm den Rücken zugekehrt habe, attackierte er mich von hinten und sprang mit voller Wucht an meine Waden. Meiner Freude hat dies keinen Abbruch getan. Die drei Monate waren international und genial. Eines meiner Lieblingsfotos von mir selbst ist erst letzte Woche entstanden. Ich sitze in meinem mondscheinblauen Flitzer (mein Kosename für meinen Audi A4) und komme gerade von inspirierenden Stunden mit meiner Freundin Beatrice Larissana und bin auf dem Weg zum Auftragsklärungsgespräch bei einem neuen Kunden. An meinen ersten Kunden erinnere ich mich noch sehr gut. Im Jahr 2006 unterrichtete ich an einer Privatschule Erwachsene und junge Erwachsene, die die Ausbildung zur eidg. dipl. Kauffrau oder zum Kaufmann absolvierten. Nach dem Unterricht sprach mich ein Mann an und fragte: "Würdest du mich bei meinem nächsten Karriereschritt zum Zöllner coachen?" Damit war der Grundstein für meine Tätigkeit als Solopreneurin gelegt – eine Arbeit, die mich täglich aufs Neue begeistert. Herzliche Grüße Jacqueline Weiterlesen Diese Blogartikel könnten dich auch interessieren: Mehr Einfluss, weniger Stress: Entdecke den Circle of Influence Burnout verstehen – und rechtzeitig die Notbremse ziehen - Teil 1 Burnout vorbeugen – 5 Strategien & 8 Energie-Booster für ein gesundes, kraftvolles Leben - Teil 2 Was ist PERMA-Lead®? – Wie du Mitarbeitende zu mehr Leistung, Motivation und Gesundheit führst Klare Grenzen setzen - 5 Strategien für mehr Energie & Fokus Führungsalltag leicht gemacht - 10 Strategien, schwierige Situationen zu meistern Glücksmomente: Wie Sie Ihre psychische Gesundheit nachhaltig stärken Positive Psychologie in Aktion: Wie Sie mit stärkenden Fragen Beziehungen stärken 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind Sandwichmethode beim Feedback? Nein! 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- Mehr Einfluss, weniger Stress: Entdecke den Circle of Influence
Hast du das schon einmal erlebt? Du fühlst dich machtlos – sei es wegen der Laune deines Chefs, dem grauen Wetter oder deiner eigenen Gesundheit. Inhalt Was ist der Circle of influence? Persönliches Beispiel: Was mein Auto mich über Einfluss gelehrt hat Mein Tipp Auf einen Blick: Die Stärke des Circle of influence verständlich gemacht Du willst deinen Einfluss gezielt stärken – und klarer, gelassener führen? Diese Situationen kommen uns oft vor, als hätten wir keine Wahl. Doch stimmt das wirklich? Lena zum Beispiel ärgert sich über ihren Chef. Seine schlechte Laune belastet sie, und sie fragt sich: Habe ich etwas falsch gemacht? Martin wiederum fühlt sich niedergeschlagen. Seit Wochen liegt dicker Nebel über seiner Gegend, und er sehnt sich nach Sonne. Am liebsten würde er einfach in die Berge fahren. Peter macht sich Gedanken über seine Gesundheit. Seit Monaten zwickt es hier und da, und er fühlt sich ständig abgeschlagen. Vielleicht erkennst du dich in einem dieser Beispiele wieder. Doch die spannende Frage ist: Was liegt in deinem Einflussbereich? Genau hier hilft dir der Circle of Influence. Was ist der Circle of influence? Der Circle of Influence ist ein Konzept aus Stephen Coveys Buch „Die 7 Wege zur Effektivität“. Es zeigt dir, wo du deine Energie und Zeit sinnvoll einsetzen kannst: Circle of control: Dinge, die du direkt steuern kannst – zum Beispiel deine Einstellung, dein Verhalten oder deine Entscheidungen. Circle of influence: Aspekte, die du durch Handlungen oder Kommunikation positiv beeinflussen kannst, auch wenn du sie nicht vollständig kontrollierst – etwa die Stimmung in deinem Team. Circle of concern: Dinge, die außerhalb deines Einflusses liegen, wie das Verhalten anderer Menschen, die Vergangenheit oder äußere Umstände. Indem du dir bewusst machst, was in welchem Bereich liegt, gewinnst du Klarheit und lenkst deinen Fokus auf das, was du wirklich ändern kannst. Persönliches Beispiel: Was mein Auto mich über Einfluss gelehrt hat Mein Auto, das ich liebevoll meinen mondscheinblauen Flitzer nenne, begleitet mich schon viele Jahre sicher durch die Gegend. Eines Tages fiel mir auf, dass es beim Anfahren ruckelt – und zwar jedes Mal. Als ich meinem Garagisten davon erzählte, meinte er, ich solle doch beobachten, ob es bei bestimmten Bedingungen, zum Beispiel Kälte, häufiger vorkommt. Gesagt, getan: Ich habe mein Auto zwei Wochen lang beobachtet. Ergebnis? Das Ruckeln trat bei jeder Temperatur auf. Also bat ich meinen Garagisten, genauer hinzusehen. Seine Empfehlung: den Automaten spülen. Und siehe da – seitdem läuft mein Flitzer wieder wie am Schnürchen! Statt es einfach aufs Alter des Autos zu schieben und mich damit abzufinden, habe ich Einfluss genommen. Jetzt macht mir das Fahren wieder richtig Freude, und meinem Auto tut es bestimmt auch gut. Dieses Beispiel zeigt: Selbst in scheinbar alltäglichen Situationen kannst du entscheiden, ob du passiv bleibst oder aktiv nach einer Lösung suchst. Mein Tipp Lass deine Herausforderungen durch den Filter der drei Einflussbereiche laufen: Liegt die Situation unter deiner Kontrolle? Kannst du sie beeinflussen? Oder liegt sie außerhalb deines Einflussbereichs? So wie ich mich entschieden habe, meinem Auto Aufmerksamkeit zu schenken, könntest du wie Martin einen Ausflug in die Sonne planen, um Winterzauber statt Winterblues zu genießen und deine Stimmung aufzuhellen. Oder wie Lena feststellen, dass die Laune ihres Chefs nicht ihr Problem ist – es sei denn, sie entscheidet sich, ein Gespräch mit ihm zu führen. Vielleicht wird es Zeit, ihm ehrlich Feedback zu geben. Oder sie beginnt die Augen offen zu halten für eine Stelle, die ihr mehr Freude bereitet. Peter könnte dagegen bewusst handeln, um seiner Gesundheit auf den Grund zu gehen. Er könnte einen Arzttermin vereinbaren, um das Zwicken und die Erschöpfung abzuklären, oder seinen Lebensstil Stück für Stück verbessern – sei es durch mehr Bewegung, eine bessere Ernährung oder regelmäßige Pausen. Statt sich ausgeliefert zu fühlen, liegt es in seiner Macht, aktiv zu werden und sein Wohlbefinden zu stärken. Der Circle of Influence hilft dir, deine Energie und Zeit sinnvoll einzusetzen und dich auf das zu konzentrieren, was du wirklich ändern kannst. So fühlst du dich weniger ausgeliefert und gewinnst mehr Klarheit, Leichtigkeit und Selbstbestimmung. Auf einen Blick: Die Stärke des Circle of Influence verständlich gemacht Um das Konzept noch greifbarer zu machen, habe ich dir eine übersichtliche Grafik zum Circle of Influence eingefügt – so wird dir noch klarer, warum dein Fokus so zentral ist und wie er im Sinne von Where attention goes, energy flows. Where energy flows, life grows. auf deine Energie, dein Wachsen und Aufblühen einzahlt. Schlussgedanken Der Circle of Influence zeigt dir, dass du mehr Einfluss hast, als du vielleicht denkst. Indem du deinen Fokus bewusst auf das lenkst, was du steuern oder beeinflussen kannst, gewinnst du nicht nur Klarheit, sondern auch die Energie und die Zeit, dein Leben aktiv zu gestalten. Probier es aus: Schau dir eine aktuelle Herausforderung in deinem Leben an und ordne sie in die drei Einflussbereiche ein. Wo liegt dein Handlungsspielraum? Und was kannst du heute noch tun, um einen kleinen, aber spürbaren Unterschied zu machen? Du willst deinen Einfluss gezielt stärken – und klarer, gelassener führen? Im Excellence-Coaching findest du Raum zur persönlichen Reflexion und für neue Perspektiven. Oder du buchst einen Impuls-Workshop für Positive Leadership für dein Team – praxisnah, stärkend und mit Austausch auf Augenhöhe unter Führungspersönlichkeiten. Einflussreiche Grüße Jacqueline Weiterlesen Diese Blogartikel könnten dich auch interessieren: Neue Führungsrolle in Sicht? Diese 5 Schritte machen dich startklar! Innehalten statt weiterrennen: Waldbaden als Schlüssel gesunder Führung Was ist PERMA-Lead®? – Wie du Mitarbeitende zu mehr Leistung, Motivation und Gesundheit führst Klare Grenzen setzen - 5 Strategien für mehr Energie & Fokus Burnout verstehen – und rechtzeitig die Notbremse ziehen - Teil 1 Burnout vorbeugen – 5 Strategien & 8 Energie-Booster für ein gesundes, kraftvolles Leben - Teil 2 Glücksmomente: Wie Sie Ihre psychische Gesundheit nachhaltig stärken Positive Psychologie in Aktion: Wie Sie mit stärkenden Fragen Beziehungen stärken 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind Sandwichmethode beim Feedback? Nein! Positiver Schatten: Wie Schatten-Coaching Ihre stärksten Führungsqualitäten sichtbar macht Die Superkraft der Empathie - 7 Schlüssel, Beziehungen positiv zu gestalten Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben Kostenlos herunterladen Starter Guide - 7 wirksame Impulse sich selbst und andere positiv führen und glücklich leben Deine Wegbegleiterin Schön, dass du da bist. Ich bin Jacqueline Scherrer. Seit über 17 Jahren unterstütze ich Unternehmer*innen und Führungskräfte dabei, Positive Führung und Wohlbefinden zu stärken, mehr Energie und Klarheit zu aktivieren und gelingenden Wandel zu gestalten. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Gespräche sind persönlich oder online möglich – ganz nach deinen Vorlieben. Am besten erreichst du mich per E-Mail. Lass uns gemeinsam bewegen, was dich begeistert!
- Steigern Sie Ihr Führungspotenzial - 5 Tipps wie Sie positiv führen
Martin, 29, Projektleiter, hat die Freude an seiner Arbeit und dem Führen seines Teams von 12 Mitarbeitern verloren. Er überlegt, zu kündigen. In genau diesem Moment reagiert sein Vorgesetzter. Ihm ist aufgefallen, dass Martin sich in den Pausen zurückzieht, bedrückt ist und ihm ausweicht. Intuitiv handelt er richtig und spricht seine Beobachtungen mit Martin in einem offenen Gespräch an. Er schlägt ihm vor, seine Führungskompetenzen mit dem PERMA-Lead Profiler zusammen mit einem Coach zu analysieren und durch das gelernte Positive Führen wieder Freude als Führungskraft zu finden. Heute ist Martin dank dem Coaching glücklicher bei seiner Arbeit als zuvor. Inhalt 5 Warnsignale, dass etwas im Führungsalltag nicht rund läuft 5 Tipps, wie Sie positiv führen 5 Warnsignale, dass etwas im Führungsalltag nicht rund läuft Stockt es in der Teamkommunikation und die Zusammenarbeit gestaltet sich schwierig? Läuft es mit einigen Mitarbeitern harzig? Bereitet Ihnen die hohe Fluktuation schon schlaflose Nächte? Ist die Stimmung im Team angeschlagen, doch Sie wissen nicht warum? Fallen Mitarbeiter immer wieder durch Krankheit aus? 5 Tipps, wie Sie positiv führen 1 - Zeigen Sie echte Wertschätzung Anerkennen und wertschätzen Sie Ihre Mitarbeiter regelmäßig für ihre Arbeit. Loben Sie öffentlich ihre Erfolge und Leistungen. Nehmen Sie sich Zeit für persönliche Gespräche unter vier Augen, um positives Feedback zu geben. Das bewirkt es Indem Sie eine positive und unterstützende Arbeitsatmosphäre schaffen, steigern Sie das Engagement und die Motivation Ihrer Mitarbeiter. 2 - Kommunizieren Sie eine Vision Stellen Sie sicher, dass Ihre Mitarbeiter verstehen, wohin das Unternehmen langfristig strebt. Kommunizieren Sie Ihre Vision klar und inspirierend und machen Sie deutlich, wie jeder Einzelne zur Erreichung dieser Ziele beitragen kann. Das bewirkt es Eine klare Vision schafft Orientierung und erhöht die Mitarbeiterbindung. 3 - Fördern Sie Stärken Identifizieren Sie die Stärken und Talente Ihrer Mitarbeiter und ermöglichen Sie ihnen, diese weiterzuentwickeln. Übertragen Sie Verantwortung und unterstützen Sie ihre persönliche sowie berufliche Entwicklung. Durch das Stellen stärkender Fragen können Sie im Führungsalltag Beziehungen festigen. Das bewirkt es Indem Sie ihre individuellen Stärken und Fähigkeiten nutzen, schaffen Sie ein positives Arbeitsumfeld, in dem sich Ihre Mitarbeiter wertvoll und motiviert fühlen. 4 - Pflegen Sie eine offene, positive Kommunikation Fördern Sie eine offene, transparente und positive Kommunikation in Ihrem Team und leben Sie dies als Vorbild täglich vor. Schaffen Sie eine Atmosphäre, in der sich Mitarbeiter sicher fühlen, ihre Meinungen, Ideen und Bedenken auszudrücken. Hören Sie aktiv und achtsam zu, nehmen Sie Feedback ernst und stellen Sie sicher, dass Informationen klar und verständlich vermittelt werden. Das bewirkt es Eine offene Kommunikation trägt zur Entwicklung eines positiven und kooperativen Arbeitsumfelds bei. 5 - Seien Sie ein Vorbild Als Führungskraft fungieren Sie als Vorbild für Ihr Team. Verhalten Sie sich authentisch, fair und ethisch. Praktizieren Sie positive Verhaltensweisen wie Empathie, Respekt und Vertrauen. Das bewirkt es Indem Sie die Werte, die Sie von Ihren Mitarbeitern erwarten, selbst leben, inspirieren Sie Ihr Team und ermutigen sie, ebenfalls positive Führung zu praktizieren. Fazit Echte Wertschätzung, klare Kommunikation, Stärken fördern gepaart mit Führen als Vorbild schafft ein Arbeitsumfeld, wo Ihre Mitarbeiter mit Freude ihr volles Potential entfalten können. Mögen Sie dadurch täglich viele Erfolgs- und Glücksmomente ernten, die Ihnen positive Emotionen schenken. Sie sind der Katalysator für den Erfolg in Unternehmen, der alles reibungslos am Laufen hält. Mögen Sie täglich von einer reichen Ernte an Erfolgs- und Glücksmomenten überschüttet werden, die Ihnen positive Emotionen schenken. Sie sind ein mit entscheidender Antrieb für unternehmerischen Erfolg und tragen zu einem positiven Arbeitsklima bei. Sie wollen Meisterin und Meister im Positiv Führen werden? Gerne helfe ich Ihnen dabei als Ihr persönlicher Coach, damit Sie brillieren können. Herzliche Sommergrüsse Ihre Jacqueline Scherrer Weiterlesen Diese Blogartikel könnten Sie auch interessieren: Positiver Schatten: Wie Schatten-Coaching Ihre stärksten Führungsqualitäten sichtbar macht Sandwichmethode beim Feedback? Nein! 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Lassen Sie uns gemeinsam das bewegen, was Sie begeistert!
- Neue Fuehrungsrolle in Sicht? Diese 5 Schritte machen dich startklar!
Du stehst kurz davor, in eine neue Führungsrolle zu starten – so wie Martin. Er bereitet sich auf seinen nächsten Karriereschritt vor und fragt sich: Was gilt es VOR dem ersten Tag zu beachten? Inhalt Ausbildung oder Learning by Doing? Was du VOR dem Start in die Führung beachten solltest - 5 Schritte machen dich startklar Fazit: Gute Vorbereitung ist der Schlüssel Du führst – aber wie wirkt das eigentlich auf andere? Beförderungen kommen oft überraschend – sei es, weil man fachlich überzeugt hat, sich engagiert oder weil einfach der richtige Moment gekommen ist. Doch während die Freude über die neue Herausforderung groß ist, bleibt eine Frage oft unbeantwortet: Bin ich überhaupt vorbereitet? Viele meiner Kund:innen freuen sich auf ihre neue Führungsrolle. Doch führen? Das haben sie meist nie gelernt. Ausbildung oder Learning by Doing? Wie also starten? Ich lege großen Wert auf fundierte Ausbildung – sie muss jedoch effizient und praxisnah sein. Eine Kundin, die mich zu diesem Thema kontaktierte, entschied sich für ein maßgeschneidertes Coaching bei mir. Ob und welche Führungsausbildung für sie infrage kommt, lässt sie sich noch offen und erkundet ihre Möglichkeiten. Eric Schmidt, ehemaliger CEO von Google, und Bill Gates, Gründer von Microsoft, sagen es beide ganz klar: „Everyone needs a coach" Warum? Eine Coachin ist eine neutrale Vertrauensperson, die zuhört, blinde Flecken erkennt und wertschätzend den Spiegel vorhält. Sie stellt die richtigen Fragen, damit man alte Muster durchbrechen kann, neue Wege mutig geht und Herausforderungen reflektieren kann – ohne Bewertung durch Kollegen oder Vorgesetzte. Ein CEO eines größeren KMU in einem unserer Gespräche: „In meinem Arbeitsalltag kann ich meinen Emotionen nicht einfach freien Lauf lassen“, sagt er mit Tränen in den Augen – sichtlich bewegt, weil ihn ein aktuelles Thema auf der Herzensebene berührt. Genau hier unterstützt Coaching: Es öffnet und hält einen sicheren Raum, um den Führungsstil, Unsicherheiten, Erfolgserlebnisse und Entscheidungen gemeinsam zu reflektieren. Denn Emotionen gehören zur Führung dazu – auch die vermeintlich unbequemen. Warum es sich lohnt, dabei besonders auf positive Emotionen zu achten, zeigt sich oft erst im Rückblick. Die erste Spur ziehen – Parallelen zum Führungsstart Die erste Spur auf der schwarzen Piste zu ziehen, erfordert Mut, die richtige Technik, Balance und eine klare Richtung – genauso wie der Einstieg in eine neue Fuehrungsrolle. Ohne vorgefertigte Spuren musst du deinen eigenen Weg finden, Entscheidungen treffen und Sicherheit ausstrahlen, damit andere folgen können. Wer mit Fokus, Vertrauen und der richtigen Technik startet, legt die Basis für eine erfolgreiche Fahrt – oder eben für eine souveräne Führung. Was du VOR dem Start in die Führung beachten solltest 1. Klärung der eigenen Rolle und Erwartungen Welche Verantwortung und Ziele sind mit der Rolle verbunden? Welche Rahmenbedingungen und Erwartungen gibt es von der Geschäftsleitung? Wo gibt es Gestaltungsspielraum? Diese Klärung endet nicht am ersten Arbeitstag – sie gehört danach in regelmässige Erwartungsgespräche mit deinem Team, damit aus anfänglicher Klarheit keine Missverständnisse werden. 2. Verständnis der Teamdynamik und Unternehmenskultur Wie ist die aktuelle Stimmung im Team? Gibt es Spannungen? Welche informellen Hierarchien oder Schlüsselpersonen gibt es? Was läuft gut, was sollte sich ändern? Gerade zu Beginn lohnt sich ein genauer Blick darauf, was im Team wirklich läuft – oft zeigt sich schon in den ersten Wochen, wo Erwartungen und Realität auseinanderklaffen. 3. Strategie für die Kommunikation der Veränderung Wie wird die Übernahme der Rolle kommuniziert (persönlich, per E-Mail, Meeting)? Welche Botschaft soll vermittelt werden (Vision, Werte, Führungsstil)? Wie können mögliche Widerstände frühzeitig erkannt und angesprochen werden? 4. Reflexion der eigenen Haltung und des Führungsstils Welche Werte und Prinzipien prägen meine Führung? Wie kann ich von Anfang an Vertrauen aufbauen? Setze ich auf einen sanften Übergang oder auf neue Impulse? Diese Reflexion beginnt bei dir selbst: Wer eigene Stärken erkennen und bewusst einsetzen kann, führt authentischer – und strahlt genau die Sicherheit aus, die es für einen souveränen Start braucht. 5. Sich selbst gut vorbereiten – persönlich und emotional Wie fühle ich mich persönlich mit der neuen Rolle? Gibt es innere Blockaden oder Unsicherheiten, die reflektiert werden sollten? Welche ersten Schritte helfen, sich selbst in der Rolle wohlzufühlen? Ach übrigens… Martin hat die Zeit genutzt, um sich in einem intensiven Coaching-Gespräch auf seine neue Führungsrolle vorzubereiten, die er im April 2025 antritt. Sichtlich erleichtert und mit großer Vorfreude meinte er beim Abschied: „Gute Vorbereitung ist fast alles.“ Fazit: Gute Vorbereitung ist der Schlüssel Der Einstieg in eine Führungsrolle ist mehr als ein neuer Job – er ist ein echter Transformationsprozess. Wer sich im Vorfeld mit Erwartungen, Kommunikation und Führungsstil auseinandersetzt, startet klarer, souveräner und mit mehr Vertrauen in sich und andere. Und wenn der Alltag als Führungskraft dann losgeht, merkst du schnell: Die Agenda füllt sich schneller, als dir lieb ist. Wie du dir auch trotz voller Agenda deinen Fokus und deine Energie zurückholst, liest du in meinem Artikel dazu. Denk dran: Die erste Spur setzt die Richtung. Der Einstieg in eine Führungsrolle ist mehr als ein neuer Job – er ist ein echter Transformationsprozess. Wer sich im Vorfeld mit Erwartungen, Kommunikation und Führungsstil auseinandersetzt, startet klarer, souveräner und mit mehr Vertrauen in sich und andere. Der PERMA-Lead Profiler liefert dir eine wissenschaftlich fundierte Standortbestimmung: ehrliches, klares Feedback zu deinem Führungsstil – mit Blick auf deine Stärken und dein Entwicklungspotenzial. Denn wer gezielt startet, führt mit Klarheit und Leichtigkeit. Herzliche Grüße Jacqueline Weiterlesen Diese Blogartikel könnten dich auch interessieren: Mehr Einfluss, weniger Stress: Entdecke den Circle of Influence Innehalten statt weiterrennen: Waldbaden als Schlüssel gesunder Führung Burnout verstehen – und rechtzeitig die Notbremse ziehen - Teil 1 Burnout vorbeugen – 5 Strategien & 8 Energie-Booster für ein gesundes, kraftvolles Leben - Teil 2 Was ist PERMA-Lead®? – Wie du Mitarbeitende zu mehr Leistung, Motivation und Gesundheit führst Klare Grenzen setzen - 5 Strategien für mehr Energie & Fokus Führungsalltag leicht gemacht - 10 Strategien, schwierige Situationen zu meistern Glücksmomente: Wie Sie Ihre psychische Gesundheit nachhaltig stärken Positive Psychologie in Aktion: Wie Sie mit stärkenden Fragen Beziehungen stärken 8 Gründe, warum positive Emotionen für Sie wichtig sind Sandwichmethode beim Feedback? Nein! Positiver Schatten: Wie Schatten-Coaching Ihre stärksten Führungsqualitäten sichtbar macht Die Superkraft der Empathie - 7 Schlüssel, Beziehungen positiv zu gestalten Der schwarze Punkt - Endlich glücklich leben Kostenlos herunterladen Starter Guide - 7 wirksame Impulse sich selbst und andere positiv führen und glücklich leben Deine Wegbegleiterin Schön, dass du da bist. Ich bin Jacqueline Scherrer und schaffe Raum für Führung, die Menschen aufblühen lässt. Damit du mit Klarheit, Energie und Exzellenz führst – und ins Umsetzen kommst. Entdecke hier meine 7 Impulse für Positive Leadership und ein erfülltes Leben, die wirklich etwas verändern. Ich lebe und arbeite in der malerischen Ostschweiz. Gespräche sind persönlich oder online möglich – ganz nach deinen Vorlieben. Am besten erreichst du mich per E-Mail. Lass uns gemeinsam bewegen, was dich begeistert!












