Neue Führungsrolle in Sicht? 5 Schritte vor dem ersten Tag
Aktualisiert: vor 1 Tag
Du stehst kurz davor, in eine neue Führungsrolle zu starten – so wie Martin. Er bereitet sich auf seinen nächsten Karriereschritt vor und fragt sich: Was gilt es VOR dem ersten Tag zu beachten?

Das Wichtigste in Kürze
Der Einstieg in eine neue Führungsrolle gelingt selten aus dem Stand – gute Vorbereitung VOR dem ersten Arbeitstag macht den entscheidenden Unterschied.
Fünf Schritte machen startklar: eigene Rolle und Erwartungen klären, Teamdynamik und Unternehmenskultur verstehen, Kommunikation der Veränderung planen, eigene Haltung und Führungsstil reflektieren, sich selbst persönlich und emotional vorbereiten.
Die Reflexion der eigenen Stärken – oft unbewusst – ist zentral: Wer sie kennt und bewusst einsetzt, führt authentischer und strahlt Sicherheit aus.
Coaching bietet dabei einen neutralen, sicheren Raum, um blinde Flecken zu erkennen und alte Muster zu durchbrechen – ohne Bewertung durch Kolleg:innen oder Vorgesetzte.
Fazit: Der Einstieg in Führung ist mehr als ein neuer Job – er ist ein echter Transformationsprozess.
Die Inhalte dieses Blogartikels
Beförderungen kommen oft überraschend – sei es, weil man fachlich überzeugt hat, sich engagiert oder weil einfach der richtige Moment gekommen ist. Doch während die Freude über die neue Herausforderung groß ist, bleibt eine Frage oft unbeantwortet:
Bin ich überhaupt vorbereitet?
Viele meiner Kund:innen freuen sich auf ihre neue Führungsrolle. Doch führen? Das haben sie meist nie gelernt.
Ausbildung oder Learning by Doing?
Wie also starten? Ich lege großen Wert auf fundierte Ausbildung – sie muss jedoch effizient und praxisnah sein. Eine Kundin, die mich zu diesem Thema kontaktierte, entschied sich für ein Exzellenz-Coaching. Ob und welche Führungsausbildung für sie infrage kommt, lässt sie sich noch offen und erkundet ihre Möglichkeiten.
Eric Schmidt, ehemaliger CEO von Google, und Bill Gates, Gründer von Microsoft, sagen es beide ganz klar:
Warum? Eine Coachin ist eine neutrale Vertrauensperson, die zuhört, blinde Flecken erkennt und wertschätzend den Spiegel vorhält. Sie stellt die richtigen Fragen, damit man alte Muster durchbrechen kann, neue Wege mutig geht und Herausforderungen reflektieren kann – ohne Bewertung durch Kollegen oder Vorgesetzte.
Ein CEO eines größeren KMU in einem unserer Gespräche:
„In meinem Arbeitsalltag kann ich meinen Emotionen nicht einfach freien Lauf lassen“, sagt er mit Tränen in den Augen – sichtlich bewegt, weil ihn ein aktuelles Thema auf der Herzensebene berührt.
Genau hier unterstützt Coaching: Es öffnet und hält einen sicheren Raum, um den Führungsstil, Unsicherheiten, Erfolgserlebnisse und Entscheidungen gemeinsam zu reflektieren.
Denn Emotionen gehören zur Führung dazu – auch die vermeintlich unbequemen. Warum es sich lohnt, dabei besonders auf positive Emotionen zu achten, zeigt sich oft erst im Rückblick.
Die erste Spur ziehen – Parallelen zum Führungsstart
Die erste Spur auf der schwarzen Piste zu ziehen, erfordert Mut, die richtige Technik, Balance und eine klare Richtung – genauso wie der Einstieg in eine neue Fuehrungsrolle.
Ohne vorgefertigte Spuren musst du deinen eigenen Weg finden, Entscheidungen treffen und Sicherheit ausstrahlen, damit andere folgen können.
Wer mit Fokus, Vertrauen und der richtigen Technik startet, legt die Basis für eine erfolgreiche Fahrt – oder eben für eine souveräne Führung.
Dir gefällt, was du liest?
Was du VOR dem Start in die Führung beachten solltest
1. Klärung der eigenen Rolle und Erwartungen
Welche Verantwortung und Ziele sind mit der Rolle verbunden?
Welche Rahmenbedingungen und Erwartungen gibt es von der Geschäftsleitung?
Wo gibt es Gestaltungsspielraum?
Diese Klärung endet nicht am ersten Arbeitstag – sie gehört danach in regelmässige Erwartungsgespräche mit deinem Team, damit aus anfänglicher Klarheit keine Missverständnisse werden.
2. Verständnis der Teamdynamik und Unternehmenskultur
Wie ist die aktuelle Stimmung im Team? Gibt es Spannungen?
Welche informellen Hierarchien oder Schlüsselpersonen gibt es?
Was läuft gut, was sollte sich ändern?
Gerade zu Beginn lohnt sich ein genauer Blick darauf, was im Team wirklich läuft – oft zeigt sich schon in den ersten Wochen, wo Erwartungen und Realität auseinanderklaffen.
3. Strategie für die Kommunikation der Veränderung
Wie wird die Übernahme der Rolle kommuniziert (persönlich, per E-Mail, Meeting)?
Welche Botschaft soll vermittelt werden (Vision, Werte, Führungsstil)?
Wie können mögliche Widerstände frühzeitig erkannt und angesprochen werden?
4. Reflexion der eigenen Haltung und des Führungsstils
Welche Werte und Prinzipien prägen meine Führung?
Wie kann ich von Anfang an Vertrauen aufbauen?
Setze ich auf einen sanften Übergang oder auf neue Impulse?
Diese Reflexion beginnt bei dir selbst: Mehr zu deinem Positiven Schatten – deinen oft unbewussten Stärken – liest du hier. Wer sie kennt und bewusst einsetzt, führt authentischer und strahlt genau die Sicherheit aus, die es für einen souveränen Start braucht.
5. Sich selbst gut vorbereiten – persönlich und emotional
Wie fühle ich mich persönlich mit der neuen Rolle?
Gibt es innere Blockaden oder Unsicherheiten, die reflektiert werden sollten?
Welche ersten Schritte helfen, sich selbst in der Rolle wohlzufühlen?
Ach übrigens… Martin hat die Zeit genutzt, um sich in einem intensiven Coaching-Gespräch auf seine neue Führungsrolle vorzubereiten, die er im April 2025 antritt. Sichtlich erleichtert und mit großer Vorfreude meinte er beim Abschied:
„Gute Vorbereitung ist fast alles.“
Fazit: Gute Vorbereitung ist der Schlüssel
Der Einstieg in eine Führungsrolle ist mehr als ein neuer Job – er ist ein echter Transformationsprozess.
Wer sich im Vorfeld mit Erwartungen, Kommunikation und Führungsstil auseinandersetzt, startet klarer, souveräner und mit mehr Vertrauen in sich und andere.
Und wenn der Alltag als Führungskraft dann losgeht, merkst du schnell: Die Agenda füllt sich schneller, als dir lieb ist. Wie du dir auch trotz voller Agenda deinen Fokus und deine Energie zurückholst, liest du in meinem Artikel dazu.
Denk dran: Die erste Spur setzt die Richtung.
Der Einstieg in eine Führungsrolle ist mehr als ein neuer Job – er ist ein echter Transformationsprozess.
Wer sich im Vorfeld mit Erwartungen, Kommunikation und Führungsstil auseinandersetzt, startet klarer, souveräner und mit mehr Vertrauen in sich und andere.
Der PERMA-Lead®Profiler liefert dir eine wissenschaftlich fundierte Standortbestimmung: ehrliches, klares Feedback zu deinem Führungsstil – mit Blick auf deine Stärken und dein Entwicklungspotenzial.
Denn wer gezielt startet, führt mit Klarheit und Leichtigkeit.

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Über die Autorin | Jacqueline Scherrer
Schön, dass du da bist. Ich begleite Unternehmer:innen und Führungskräfte auf dem Weg zu innerer Exzellenz und einer Führung, die Menschen aufblühen lässt. Im Zentrum meiner Arbeit steht die Positive Psychologie: die Wissenschaft, die erforscht, was ein gelingendes Leben und Arbeiten fördert. Was ich hier schreibe, verbindet Forschung mit zwanzig Jahren Praxis und über tausend begleiteten Menschen.
Elf Jahre UBS, zuletzt im Private Banking. Seit 2006 selbstständig, zuerst als Coach bso, dann als Organisationsberaterin mit eidg. Diplom und Beraterin der Positiven Psychologie. Parallel 20 Jahre als Ausbilderin in Persönlichkeitsentwicklungsthemen und in der Ausbildung angehender Coaches und Supervisoren. Der rote Faden: Wirtschaft und Weiterentwicklung verbinden – für Menschen, die wachsen und aufblühen wollen.
Ich lebe und arbeite in Wilen bei Wil in der Ostschweiz. Meine besten Gedanken kommen mir auf meiner täglichen Waldrunde, wo ich auch Energie tanke.
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F & Q-Box
Brauche ich vor dem Start in eine neue Führungsrolle unbedingt eine Ausbildung?
Nicht zwingend – aber eine fundierte, praxisnahe Vorbereitung lohnt sich. Viele profitieren dabei stärker von individuellem Coaching als von einer klassischen Ausbildung, weil es gezielt auf die eigene Situation eingeht statt auf Theorie im Giesskannenprinzip.
Was sind die wichtigsten Schritte VOR dem ersten Arbeitstag in der neuen Rolle?
Fünf Punkte machen den Unterschied: die eigene Rolle und Erwartungen klären, Teamdynamik und Unternehmenskultur verstehen, eine Kommunikationsstrategie für die Veränderung festlegen, die eigene Haltung und den Führungsstil reflektieren – und sich selbst persönlich und emotional vorbereiten.
Warum ist die Reflexion der eigenen Haltung so entscheidend?
Wer die eigenen – oft unbewussten – Stärken kennt und bewusst einsetzt, führt authentischer. Das strahlt genau die Sicherheit aus, die es für einen souveränen Start braucht.
Wie hilft ein Coaching konkret bei der Vorbereitung auf eine Führungsrolle?
Eine Coachin ist eine neutrale Vertrauensperson, die blinde Flecken erkennt, die richtigen Fragen stellt und einen sicheren Raum bietet – ohne Bewertung durch Kolleg:innen oder Vorgesetzte. So lassen sich alte Muster durchbrechen und neue Wege mutig gehen.
Wie geht es nach dem erfolgreichen Start weiter, wenn der Führungsalltag beginnt?
Die Agenda füllt sich oft schneller als gedacht. Entscheidend ist dann, sich Fokus und Energie bewusst zurückzuholen, statt sich im Tagesgeschäft zu verlieren.




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