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Klare Grenzen setzen - 5 Strategien für mehr Energie & Fokus

30. Aug. 2024
9 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 1 Tag

„Ich schaffe es einfach nicht, klare Grenzen zu setzen. Kaum arbeite ich an einem Projekt, kommt schon wieder ein Anruf, eine E-Mail oder ein Teams-Call rein. Das stresst mich enorm.


Ich verzettle mich in den verschiedenen Aufgaben. Am Abend bin ich frustriert und habe das Gefühl, nichts geschafft zu haben“, erzählt Martin in einem unserer Gespräche.


Blick auf einen Vulkansee

Das Wichtigste in Kürze

  • Klare Grenzen zu setzen ist keine Zeitmanagement-Frage, sondern eine Energiefrage: "Die Zeit kannst du nicht managen. Deine Energie schon!"

  • Fünf Strategien helfen dabei: Delegieren, Nein-Sagen, überlegt und mutig sein, auf persönliche Bedürfnisse achten und bewusstes Zeitmanagement.

  • Delegieren gelingt am besten mit klaren Anweisungen und einer Verteilung nach individuellen Stärken im Team.

  • Ein durchdachtes Nein schützt Energie und Fokus – entscheidend sind Klarheit über die eigenen Prioritäten und eine respektvolle, aber bestimmte Kommunikation.

  • Regelmässige Pausen, ausreichend Schlaf und bewusste Auszeiten sind kein Luxus, sondern die Basis für langfristige Leistungsfähigkeit.


Die Inhalte dieses Blogartikels


Dich effektiv abzugrenzen, ist im hektischen Arbeitsalltag entscheidend, damit du fokussiert und leistungsstark handeln und gesund bleiben kannst.


Seit Martin, Projektleiter, sich diese Strategien zur Gewohnheit gemacht hat:

  • plant er besser, was ihm weniger Stress beschert;

  • geht er seinen Arbeitsalltag strukturierter an;

  • strich er (unnötige) Sitzungen;

  • plant er Pufferzeiten ein;

  • verfügt er über mehr Energie;

  • hat er mehr den Weitwinkel, um in Ruhe zu arbeiten;

  • setzt er mehr um, als er sich vorher bewusst war;

  • fühlt er sich von seinen Kunden besser akzeptiert;

  • ist er voller Tatendrang, Neues anzupacken.

5 Strategien klare Grenzen zu setzen


Diese fünf Schlüsselstrategien helfen dir, deine Grenzen zu wahren.


1. Delegieren

Delegieren ist eine essenzielle Fähigkeit für jede Führungskraft und Unternehmer*in. Es ermöglicht dir, dich auf die wichtigsten Aufgaben zu konzentrieren und gleichzeitig dein Team zu stärken.


Effektives Delegieren führt zu mehr Effizienz, einer besseren Nutzung der Ressourcen und einer höheren Zufriedenheit im Team. Die zentralen Aspekte des Delegierens sind:


  • Vertrauen in das Team aufbauen Vertraue darauf, dass deine Teammitglieder kompetent sind und die Aufgaben erfolgreich erledigen können. Delegation bedeutet, Verantwortung zu teilen und die Fähigkeiten deiner Mitarbeiter zu nutzen.


  • Klare Anweisungen geben Achte darauf, beim Delegieren klare und präzise Anweisungen zu geben. Deine Erwartungen sollten eindeutig kommuniziert werden, damit dein Team genau weiß, was zu tun ist.


  • Aufgaben nach Stärken verteilen Nutze die individuellen Stärken deiner Teammitglieder. Weise Aufgaben entsprechend ihrer Fähigkeiten und Kompetenzen zu, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Martins Geheimtipp

Martin, der als Projektleiter eine Vielzahl von Aufgaben zu bewältigen hat, hat eine effektive Methode entwickelt, um erfolgreich zu delegieren:


  • Aufgabenmatrix erstellen Martin erstellt regelmäßig eine Aufgabenmatrix, in der er die anstehenden Aufgaben den Stärken und Fähigkeiten seiner Teammitglieder zuordnet. Diese Übersicht hilft ihm, Aufgaben gezielt und effizient zu delegieren.


  • Vertrauensgespräche führen Bevor Martin eine wichtige Aufgabe delegiert, führt er ein kurzes Gespräch mit dem jeweiligen Teammitglied, um sicherzustellen, dass die Erwartungen klar sind und eventuelle Fragen geklärt werden. Dies stärkt das Vertrauen und erhöht die Erfolgschancen der Aufgabe.


  • Ergebnisse regelmäßig überprüfen Martin hat sich angewöhnt, in regelmäßigen Abständen den Fortschritt der delegierten Aufgaben zu überprüfen. Dies geschieht nicht in Form von Mikromanagement, sondern als Unterstützung und Hilfestellung, um sicherzustellen, dass das Team auf dem richtigen Weg ist.


Durch diese Techniken ist Martin in der Lage, seine Aufgaben effizient zu delegieren und gleichzeitig die Entwicklung seines Teams zu fördern. Sie verdeutlichen, dass erfolgreiches Delegieren nicht nur Arbeitslast reduziert, sondern auch das gesamte Team stärkt und zu besseren Ergebnissen führt.


2. Nein-Sagen

Das bewusste Nein-Sagen ist eine wichtige Fähigkeit für Unternehmer*innen und Führungskräfte, um ihre Energie und Zeit auf das Wesentliche zu konzentrieren.


Es ermöglicht dir, deine Ressourcen zu schonen und sicherzustellen, dass du dich auf Projekte und Aufgaben fokussierst, die wirklich wichtig sind. Die wesentlichen Aspekte, um effektiv Nein zu sagen, sind:


  • Klarheit über Ziele und Prioritäten Sei dir im Klaren darüber, welche Ziele du verfolgst und welche Prioritäten du setzt. Nur so kannst du fundiert entscheiden, welche Anfragen und Aufgaben du annimmst und welche du ablehnst.


  • Selbstbewusst und respektvoll ablehnen Ein Nein muss nicht unfreundlich sein. Lerne, Anfragen freundlich, aber bestimmt abzulehnen, wenn sie nicht zu deinen Zielen passen. Dies zeigt nicht nur Selbstbewusstsein, sondern auch Respekt gegenüber deiner eigenen Zeit.


  • Grenzen kommunizieren Teile deinen Kollegen und Geschäftspartnern klar mit, welche Aufgaben und Projekte du übernimmst und wo deine Grenzen liegen. Transparente Kommunikation hilft, Missverständnisse zu vermeiden und dein Nein besser zu verstehen.


Martins Geheimtipp

Martin, der als Projektleiter oft mit zahlreichen Anfragen konfrontiert wird, hat eine Technik entwickelt, die ihm hilft, effektiv Nein zu sagen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren:


  • Vorab-Kriterien festlegen Martin hat für sich selbst klare Kriterien festgelegt, welche Projekte und Aufgaben er annimmt. Diese Kriterien basieren auf den strategischen Zielen seines Unternehmens und seiner eigenen beruflichen Weiterentwicklung. Anhand dieser Kriterien kann er schnell und effizient entscheiden, ob er eine Anfrage ablehnt.


  • Standardantworten nutzen Um Zeit zu sparen, hat Martin standardisierte Antworten entwickelt, mit denen er freundlich, aber bestimmt Nein sagt. Diese Antworten beinhalten oft auch alternative Vorschläge oder die Weiterleitung der Anfrage an ein geeignetes Teammitglied, was die Ablehnung konstruktiv macht.


  • Reflexionszeit einplanen Bevor Martin eine Entscheidung trifft, ob er eine zusätzliche Aufgabe annimmt, nimmt er sich bewusst einige Minuten Zeit, um zu überlegen, ob diese Aufgabe wirklich zu seinen aktuellen Zielen passt. Diese Reflexionszeit hilft ihm, überstürzte Zusagen zu vermeiden und sicherzustellen, dass sein Nein gut durchdacht ist.


Durch diese Techniken ist Martin in der Lage, seine Energie und Zeit besser zu managen und Wichtiges vom Unwichtigem zu trennen. Sie zeigen, wie wichtig es ist, klar zu kommunizieren und bewusste Entscheidungen zu treffen, um in einer Führungsrolle erfolgreich zu sein.


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3. Überlegt und mutig sein

Überlegtes und mutiges Handeln ist entscheidend, um in der Führung erfolgreich zu sein und deine Ziele konsequent zu verfolgen.


Es geht darum, Entscheidungen bewusst und durchdacht zu treffen, aber gleichzeitig den Mut zu haben, Risiken einzugehen, wenn es notwendig ist. Diese Kombination ermöglicht es dir, deine Grenzen zu wahren und gleichzeitig offen für neue Herausforderungen zu bleiben. Die Schlüsselkomponenten sind:


  • Bewusste Entscheidungen treffen Nimm dir die Zeit, wichtige Entscheidungen gut zu durchdenken. Analysiere die möglichen Konsequenzen und stelle sicher, dass sie im Einklang mit deinen Zielen und Werten stehen.


  • Mutig vorangehen Traue dich, Entscheidungen zu treffen, die nicht immer bequem sind, aber langfristig den größten Nutzen bringen. Mutig zu sein bedeutet auch, gelegentlich kalkulierte Risiken einzugehen und aus Fehlern zu lernen.


  • Konzentration auf die eigenen Ziele Halte deine persönlichen und beruflichen Ziele stets im Blick. Konzentriere dich darauf, was für dich wirklich wichtig ist, und lass dich nicht von externen Einflüssen ablenken.


Martins Geheimtipp

Martin, der in seiner Rolle als Projektleiter oft vor schwierigen Entscheidungen steht, hat eine Methode entwickelt, die ihm hilft, überlegt und mutig zu handeln:


  • Reflexion am Abend Jeden Abend nimmt sich Martin 10 Minuten Zeit, um den Tag zu reflektieren. Er analysiert, welche Entscheidungen er getroffen hat und wie diese mit seinen langfristigen Zielen übereinstimmen. Diese Reflexion hilft ihm, aus seinen Erfahrungen zu lernen und seine Entscheidungen kontinuierlich zu verbessern.


  • Risiken kalkulieren Bevor Martin eine mutige Entscheidung trifft, erstellt er eine kurze Liste der möglichen Risiken und Vorteile. Diese Übung ermöglicht es ihm, die Chancen und Risiken besser abzuwägen und sich sicherer zu fühlen, wenn er eine Entscheidung trifft.


  • Regelmäßige Feedback-Runden Martin organisiert monatlich eine Feedback-Runde mit seinem Team, um gemeinsam über getroffene Entscheidungen zu reflektieren, Learnings umzusetzen und zukünftige Herausforderungen zu besprechen. Dies fördert nicht nur das Vertrauen im Team, sondern hilft ihm auch, mutige Entscheidungen besser vorzubereiten.


Durch diese Praktiken bleibt Martin nicht nur fokussiert auf seine Ziele, sondern entwickelt auch das Vertrauen und den Mut, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um diese zu erreichen. Sie verdeutlichen, dass überlegtes Handeln und Mut Hand in Hand gehen müssen, um in einer Führungsposition erfolgreich zu sein.


4. Auf die persönlichen Bedürfnisse achten

Das achtsame Wahrnehmen und Erfüllen deiner körperlichen, geistigen und seelischen Bedürfnisse ist entscheidend für dein langfristiges Wohlbefinden und deine Leistungsfähigkeit. Indem du auf deine persönlichen Bedürfnisse achtest, kannst du Stress abbauen und deine Energie auf einem hohen Niveau halten. Zu den wesentlichen Aspekten gehören:


  • Regelmäßige Pausen einlegen Pausen sind wichtig, um deinen Körper und Geist zu regenerieren. Plane bewusste Pausen in deinen Arbeitstag ein, in denen du dich kurz entspannen und neue Kraft tanken kannst.


  • Ausreichend schlafen Schlaf ist die Grundlage für deine Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Achte darauf, genug Schlaf zu bekommen, um deinen Körper und Geist zu erholen und für die Herausforderungen des nächsten Tages zu stärken.


  • Zeit für Freude und Energie tanken Plane Zeit für Aktivitäten ein, die dir Freude bereiten und dich energetisieren. Sei es ein Hobby, Zeit mit der Familie oder einfach ein Spaziergang in der Natur – diese Momente sind entscheidend, um deine innere Balance zu bewahren.


Martins Geheimtipp

Martin, der als Projektleiter eine hohe Verantwortung trägt, hat erkannt, wie wichtig es ist, seine persönlichen Bedürfnisse ernst zu nehmen, um im Beruflichen erfolgreich und belastbar zu bleiben. Sein besonderer Tipp:


  • Morgendliche Routine Martin beginnt jeden Tag mit einer kurzen Meditation und einem leichten Workout. Diese Routine hilft ihm, den Tag ruhig und fokussiert zu starten, seine Gedanken zu ordnen und sich körperlich fit zu fühlen.


  • Mittagspause ohne Ablenkung Während der Mittagspause zieht sich Martin bewusst zurück, um in Ruhe zu essen und kurz abzuschalten. Er vermeidet es, währenddessen E-Mails zu checken oder Anrufe zu tätigen, um sich ganz auf das Essen und die Erholung zu konzentrieren.


  • Wochenend-Auszeit Am Wochenende nimmt sich Martin bewusst Zeit für seine Familie und Hobbys. Er plant Aktivitäten ein, die ihm Freude bereiten und ihn von den beruflichen Anforderungen ablenken. Diese Auszeiten geben ihm die notwendige Energie und den mentalen Abstand, um in der neuen Woche wieder voll durchzustarten.

Diese Gewohnheiten ermöglichen es Martin, seine körperlichen und geistigen Ressourcen aufrechtzuerhalten, was ihm hilft, im Beruf fokussiert und effizient zu bleiben. Sie verdeutlichen, wie wichtig es ist, bewusst auf sich selbst zu achten, um langfristig gesund, ausgeglichen und erfolgreich zu sein.


5. Zeitmanagement

Der Tag hat 24 Stunden. Die Zeit kannst du nicht managen. Deine Energie schon!


Wie du deine Energie managt wirkt sich unmittelbar auf dein Zeitmanagement aus.


Es ermöglicht dir, deine Ressourcen optimal zu nutzen und Überlastung zu vermeiden. Die folgenden Werkzeuge tragen dazu bei:


  • Prioritäten setzen Konzentriere dich auf die wichtigsten Aufgaben, die den größten Einfluss auf deine Ziele haben. Nicht alles ist gleich wichtig, daher ist es entscheidend, klare Prioritäten zu setzen.


  • Realistische Zeitpläne erstellen Plane deine Aufgaben und Projekte realistisch. Achte darauf, dass du genug Zeit für jede Aufgabe einräumst, um sie gründlich und ohne unnötigen Stress zu erledigen.


  • Pufferzeiten einbauen Unvorhergesehene Ereignisse und Störungen gehören zum Arbeitsalltag. Indem du Pufferzeiten in deinen Zeitplan einbaust, bleibst du flexibel und kannst auf spontane Anforderungen reagieren, ohne deinen gesamten Zeitplan durcheinanderzubringen.


  • Positive Emotionen aktivieren Ein Foto als Gedankenstütze auf dem Schreibtisch, ein Telefonat, Bilder in deiner Mediathek oder ein gemeinsames Mittagessen mit jemandem, den du schätzt, um eine besonders schöne Ferienerinnerung zu teilen – all das hält deine Ferienserinnerungen lebendig und dient dir als Strategie, Stress zu reduzieren.


Martins Geheimtipp

Martin, ein erfahrener Projektleiter, hat eine besondere Strategie entwickelt, um seine Energie nach den Ferien auf einem hohen Niveau zu halten und fokussiert zu arbeiten.


Er blockt sich im Kalender jeweils zwei Tage nach den Ferien, in denen keine Meetings oder externe Termine stattfinden. Diese Zeit nutzt er, um:


  • Einen ersten Überblick zu verschaffen Er nimmt sich die Zeit, um den Stand seiner Projekte zu analysieren und zu verstehen, was in seiner Abwesenheit geschehen ist.


  • Aufgaben zu priorisieren Nachdem er den Überblick gewonnen hat, legt er die wichtigsten Aufgaben und nächsten Schritte fest.


  • E-Mails zu beantworten Martin geht systematisch durch seinen Posteingang, um dringende Angelegenheiten zu klären und unwichtige Nachrichten zu filtern.


Diese Methode hilft ihm, stressfrei in den Arbeitsalltag zurückzukehren, seine Energie hoch zu halten und mit Freude und Fokus an seine Aufgaben heranzugehen. Es zeigt, wie wichtig es ist, sich nach den Ferien ausreichend Zeit für die Rückkehr in den Arbeitsrhythmus zu nehmen, um langfristig erfolgreich und gesund zu bleiben.




Titelblatt Guide: Die 3 häufigsten Stolpersteine in der Selbstführung von Unternehmer:innen und Führungskräften - Mit 5 Minuten-Selbstcheck und konkreten Sofortmassnahmen

Die 3 häufigsten Stolpersteine in der Selbstführung

Mit 5-Minuten Selbstcheck und konkreten Sofortmassnahmen




Portrait Organisationsberaterin Jacqueline Scherrer

Über die Autorin | Jacqueline Scherrer

Schön, dass du da bist. Ich begleite Unternehmer:innen und Führungskräfte auf dem Weg zu innerer Exzellenz und einer Führung, die Menschen aufblühen lässt. Im Zentrum meiner Arbeit steht die Positive Psychologie: die Wissenschaft, die erforscht, was ein gelingendes Leben und Arbeiten fördert. Was ich hier schreibe, verbindet Forschung mit zwanzig Jahren Praxis und über tausend begleiteten Menschen.


Elf Jahre UBS, zuletzt im Private Banking. Seit 2006 selbstständig, zuerst als Coach bso, dann als Organisationsberaterin mit eidg. Diplom und Beraterin der Positiven Psychologie. Parallel 20 Jahre als Ausbilderin in Persönlichkeitsentwicklungsthemen und in der Ausbildung angehender Coaches und Supervisoren. Der rote Faden: Wirtschaft und Weiterentwicklung verbinden – für Menschen, die wachsen und aufblühen wollen.


Ich lebe und arbeite in Wilen bei Wil in der Ostschweiz. Meine besten Gedanken kommen mir auf meiner täglichen Waldrunde, wo ich auch Energie tanke.


Wenn dich ein Gedanke aus diesem Beitrag nicht loslässt: → Klarheitsgespräch · Mehr über mich · LinkedIn




F & Q-Box


Warum fällt es vielen Führungskräften so schwer, Grenzen zu setzen?

Im hektischen Arbeitsalltag reihen sich Anrufe, E-Mails und Meetings ohne Pause aneinander. Ohne bewusste Strategie verzettelt man sich schnell in Einzelaufgaben und verliert am Ende des Tages das Gefühl, wirklich etwas geschafft zu haben.


Welche fünf Strategien helfen konkret, klare Grenzen zu setzen?

Delegieren, bewusstes Nein-Sagen, überlegtes und mutiges Handeln, das Beachten persönlicher Bedürfnisse und gezieltes Energiemanagement statt reinem Zeitmanagement.


Wie gelingt Delegieren, ohne dass am Ende Qualität verloren geht?

Mit Vertrauen ins Team, klaren und präzisen Anweisungen sowie einer Aufgabenverteilung nach individuellen Stärken. Eine kurze regelmässige Fortschrittskontrolle – ohne Mikromanagement – sichert zusätzlich den Erfolg.


Wie sage ich Nein, ohne unhöflich zu wirken?

Indem du dir vorab über deine eigenen Ziele und Prioritäten klar wirst. Ein Nein darf freundlich, aber bestimmt sein – wichtig ist eine transparente Kommunikation, warum eine Aufgabe gerade nicht zu deinen Prioritäten passt.


Warum ist Energiemanagement wichtiger als klassisches Zeitmanagement?

Der Tag hat für alle gleich viele Stunden – die lassen sich nicht vermehren. Deine Energie hingegen schon: Wie du sie einsetzt, bestimmt massgeblich, wie fokussiert und leistungsfähig du durch den Tag kommst.

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