Die fleissigen Ameisen

Wie eine „Positive Organisation“ entsteht.

Der CEO einer Firma mit 50 Mitarbeitern beauftragte mich vor kurzem sein Kaderteam  zu der Thematik „Führung“ zu coachen. Das definierte Ziel dabei war es, einen Tag innezuhalten, das Team zu stärken und  Innen- und Aussenwahrnehmung  zu festigen.

Am Ende des Workshops kam er begeistert zu mir und sagte: „Jacqueline, ich bin sehr froh, dass sich meine bisherige Wahrnehmung tatsächlich mit der heutigen Rückmeldung meiner Führungskräfte deckt. Dieser Tag verging wie im Flug und das ist ein Kompliment an Dich, als Moderatorin dieses Workshops!“

So ein Kompliment freut mich natürlich sehr und bestätigt mir obendrein den Sinn meiner Arbeit als Coach für Unternehmensprozesse. Was mich an dieser Organisation jedoch am meisten freute ist, dass ich sie klar zu jenen „Positiven Organisationen“ zählen kann, die das Thema „Positive Leadership“ schon seit Jahren (bisher unbewusst) aktiv leben und praktizieren.

Mir macht es immer grosse Freude, wenn Organisationen mich rufen und ich für sie, ein auf ihre Ziele massgeschneidertes  Konzept, ausarbeiten darf. Ich unterstütze Sie dabei, den Paradigmenwechsel hin zu einer „Positiven Organisation“ zu schaffen.

Hohe Fluktuation, viele Krankheitstage, schlechtes Arbeitsklima, unzufriedene Mitarbeiter, Absentitis,  respektloser Umgang untereinander und fehlende Zusammenarbeit sind eindeutige Indikatoren dafür, dass es Zeit wird, mich ins Spiel zu bringen.

Ich unterstütze Sie darin, dass Ihre Mitarbeiter leistungsfähiger, innovativer, motivierter, kreativer und gesünder das Unternehmen vorwärts bringen.

Vielleicht erkennen Sie sich in der folgenden Geschichte der ‚fleissigen Ameisen‘ wieder und wollen mehr fröhliche, fleissige und gesunde Mitarbeiter und Führungskräfte hervorbringen? Dann zögern Sie nicht und nehmen Sie mit mir Kontakt auf.

 

Die fleissigen Ameisen

Jeden Morgen erschienen die fleißigen Ameisen pünktlich und fröhlich zur Arbeit. Obwohl sie die meiste Zeit des Tages schwer arbeitend verrichteten, liebten sie ihren Beruf. Immer fröhlich arbeiteten sie emsig vor sich hin und machten, wenn Not am Mann war, auch diverse Überstunden.

Der Generaldirektor, eine fette Ratte, stellte eines Tages fest, dass es niemanden gab, der die Ameisen bei ihrer Arbeit beaufsichtigte. So wurde der Mistkäfer als Abteilungsleiter eingestellt, um die Ameisen zu kontrollieren. Sofort erstellte dieser diverse Berichte und begann, die Arbeitsabläufe und Arbeitszeiten zu standardisieren. Die Ameisen mussten nun regelmäßig Bericht erstatten und alles dokumentieren. Zur Unterstützung des Mistkäfers wurde diesem umgehend die Fliege als seine persönliche Sekretärin zur Seite gestellt. Diese kümmerte sich um sämtliche Telefonate, den Schriftverkehr und die endlose Aktenablage.

Die fleißigen Ameisen arbeiteten froh und munter weiter, und von Zeit zu Zeit summten sie ihre Liedchen.

Der Generaldirektor war ganz begeistert von den täglichen Berichten des Mistkäfers. Er wollte immer mehr grafische Darstellungen, Kalkulationen und Zukunftsanalysen auf seinem Tisch sehen. So wurde es nötig, die Heuschrecke als Betriebswirtin einzustellen. Dieser wurde, ihrer Stellung gemäß, ein Firmenwagen zugeteilt sowie ein neues Büro eingerichtet. Um ihr Arbeitspensum bewältigen zu können, wurde ihr die kleine Kröte als Schreibkraft zur Verfügung gestellt. Natürlich bekam diese auch einen neuen Schreibtisch mit rückenschonendem Stuhl.

Die fleißigen Ameisen arbeiteten weiter und summten nur noch ganz selten ein Liedchen. Sie beschwerten sich beim Generaldirektor, dass sie mit den unzähligen neuen Anweisungen, den Richtlinien und dem vielen Schreibkram, den sie auszufüllen hätten, kaum mehr zu ihrer eigentlichen Arbeit kämen.

Daraufhin beschloss der Generaldirektor, die Grille als Personalchefin einzustellen. Für die Abteilung, in der die Ameisen arbeiteten, wurde zusätzlich dem Maulwurf der verantwortungsvolle Posten des Administrators anvertraut. Über gute Beziehungen gelang es diesem, seine ehemalige Sekretärin und Geliebte gleich mitzubringen.

Die fleißigen Ameisen kamen nun richtig in Stress und summten gar nicht mehr! Der Generaldirektor stellte fest, dass die Abteilung der Ameisen bei Weitem nicht mehr die früheren Gewinne erwirtschaftete. So wurde gegen ein beträchtliches Entgelt der Uhu als Unternehmensberater engagiert. Wochenlang wirbelte er in allen Abteilungen umher, um zu analysieren und zu diagnostizieren. Nach zwei Monaten legte er dem Generaldirektor seinen Abschlussbericht vor, der Folgendes besagte: »Sie haben zu viel Personal, es müssen Stellen abgebaut werden!!!«

Dem Expertenbericht des Uhus folgend, entließ die Ratte alle Ameisen, die immer so fleißig und fröhlich gearbeitet hatten. Nun verstanden die Ameisen die Welt nicht mehr.

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